Chipá Guazú

….und jetzt fragt bitte nicht, wie man Chipá Guazú ausspricht 🙂

Marti hat mir dieses Rezept – eines DER Nationalgerichte aus Paraguay gemailt. Sie weiß natürlich auch, wie es wirklich heißt…
Es besteht vor allem aus frischem Mais und sie meint, dass man es immer und überall und auch zu fast allem isst.

Hier nun das Rezept für 12 Personen (Auflaufform in Größe einer Lasagneform – also so, wie ihr es auf dem Foto seht)

Chipá Guazú

2 mittlere Zwiebeln
1 Tasse Wasser (ich nehme statt dessen etwas Butter)
1/2 EL grobes Salz
1/2 Tasse Schweineschmalz (ich nehme Butter)
3 -4 Eier
200 g Quartirolo-Käse, in kl. Würfeln (bekommt man hier leider nicht 🙁 . Ich nehme Gouda)
3/4 Tasse Milch
1 1/2 Dutzend frischen Mais (entspricht etwa 1 Kilo frische Maiskörner) oder gefrorenen Mais oder Dosenmais.
(Ich mische meist frischen und Dosenmais 1:1)

Zwiebeln schälen, klein schneiden und in Butter (anstatt in Wasser kochen 🙁 ) andünsten, abkühlen lassen. Schmalz bzw Butter schaumig rühren, Eier dazugeben und den klein geschnittenen Käse und die Zwiebeln dazu. Den Mais entweder hobeln oder vom Kolben schneiden und mit den restlichen Maiskörner in Mixer grob zerkleinern. Dann auch den Mais zu dem Rest geben.

Auflaufform buttern und mit Maisgries oder Maismehl bestäuben. Bei 200° für ca. 1 h 15 Min. in den Ofen bzw. sollte oben schön gebräunt sein.
Quelle: Marti und ihr Kochbuch aus Paraguay

Na, wenn das nicht mal eine nette und leckere Alternative ist!
Danke!

12 Antworten auf „Chipá Guazú“

  1. Hey Anne,

    es spricht sich so aus „Tschiepa Guasuu“ 🙂 und kommt aus dem Guaraní. Habe es eben erst entdeckt, dass Du es hier rein hast. Vielen Dank dafür und jetzt, wo ja bald die Mais-Saison beginnt, ist das richtig prima. Werde es natürlich zum Kosten beim Picknick im Schacky Park mit bringen 🙂
    Liebe Grüße
    Marti

  2. che mbo vy’aiterei aheka la chipa guazu, ha ndaroviái atopaha petei alemana web site pe jajaja, koa ha’e ñande rembi’u teete hina
    naipori ijojaha… very good beautifull… iporaiterei ha heterei ñande rembi’u, vori vori ndaipori?

    aguyje ndeve Annes Art maembo…

  3. Eine Antwort aus Paraguay :-))

    Da ich sie (natürlich!) nicht verstanden habe, musste ich Marti fragen. Und die hat mir alle Bedenken genommen:

    Liebe Anne,

    soo…. alles ist gut 🙂

    Meine Mutter hat eben in Paraguay angerufen und sich alles übersetzen lassen, da sie ja auch schon seit fast 47 Jahren kein Guarani gesprochen, geschweige denn gelesen hat.

    Der Leser hat sich so sehr darüber gefreut, dass jemand das Rezept der Chipa Guazu – unserem Nationalgericht – an ein Blog in Deutschland geschickt hat und hat so sehr darüber lachen müssen. Es gibt nix besseres und vergleichbares!!! Es ist einfach nur schön und er verabschiedet sich hiermit von Annes Art :-))
    ____
    Na, wenn das nicht wirklich toll ist?!
    Ich habe es ja mittlerweile auch schon gegessen und freue mich jetzt auf die Mais-Zeit.
    Anne

  4. Wahaha, meine Mama hat das immer gemacht, die kommt aus Alborada (bei Encarnación). Jetzt wollt ich das auch mal machen und schauen, ob ich das noch hinkrieg – hätt nicht gedacht, im Internet ein Rezept dazu zu finden.

  5. Naja…..es ist nicht mein Rezept, aber aus „dem“ Paraguay-Kochbuch schlecht hin :-)…wünsche auch viel Erfolg.

  6. Hallo! Hb mich total gefreut das Rezept zu bekommen. meine mutter hat das immer gemacht wusste aber nur „n bsschen von diesem und ein bisschen von dem“ – nun kann ich es endlich nachkochen. meine mama kommt aus asuncion / paraguay und dort habe ich es auch immer gegessen!!! lecker schmecker

  7. Hallo Anne,
    also man spricht es so: tschibawassu
    kommt ursprünglich aus Brasilien und dein Rezept ist dem original schon ziemlich nahe
    in Paraguay isst man sopa,das ist ähnlich wie Chipa Guazu nur ohne frischen Mais
    ich mag die Brasilianische Version auch lieber weil sie nicht so trocken ist
    habe am iguazu mal eine gegessen, die hatte leise nach…….wie soll ich sagen…..nach einer geheimen zutat geschmeckt….lecker lecker
    lg Diego

  8. Lieber Diego,

    danke dir – meine Freundin Marti, von der ich das Rezept habe, hat es mir bestimmt schon hundertmal erklärt. Aber mit deiner Schrift-Variante kann ich es nun auch immer mal wieder nachlesen. Danke

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