Feines Hühnchen auf Holz

Yakitori heißt im Japanischen eigentlich „Grillhähnchen“.. hat aber mit der deutschen Breuler-Version wenig gemein.
Zum Glück.

Vielmehr lebt das Gericht von zartem Hühnerbrustfleisch (und wenn ich es nicht für meinen Sohn und dessen Freunde auffädel) auch einigen Frühlingszwiebeln, die auf Holzstäbchen geschoben und mit der eigens bereiteten Soße bepinselt werden.

Die Soße macht alles asiatisch-würzig und schützt vorm Austrocknen – wobei ich auch bei der Zubereitung am Herd darauf achte, nicht zu heiß zu braten 🙂
Oder meinen Mann beim Grillen scharf von der Seite anschaue…

Die Yakitori-Soße koche ich in größerer Menge und verwahre sie in einer Tupperdose im Kühlschrank. Durch die Kälte wird sie auch noch etwas fester und lässt sich dann besser aufpinseln.
Salz oder weitere Gewürze braucht es nicht 😉

Yakitori-Soße – diese Mengen kann man gut hochrechnen

100 ml dunkle Sojasoße. Japanische. Denn natürlich gibt es da schon Unterschiede – sehr gut erklärt ist das hier bei Japan Access
(zur Not geht auch die dunkle chinesische…)
100 ml Sake – wenn man keinen Reiswein hat geht auch ein heller Sherry Dry oder zur Not ein lieblicher Weißwein
2 EL Honig
je nach Geschmack Sternanis, Zimtstange oder auch ein Stückchen frischen Ingwer mit kochen

Wie ihr schon merkt, ist das ein Rezept mit tausend Varianten 🙂
Alle Zutaten in einem Topf mischen und den Honig einrühren. Die Gewürze in ein Teeei oder Säckchen geben, damit man sie nach dem Kochen wieder entfernen kann.
Die Soße bei mittlerer Temperatur um ein Drittel reduzieren lassen.

2 Antworten auf „Feines Hühnchen auf Holz“

  1. Wenn man dich denn mal hier sehen würde 😉
    Und danke für den Rechtschreibtipp – ich dachte nicht, dass das auf to broil zurückgeht… sind nette Sachen dazu bei Google zu finden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.