Jetzt lasst euch bitte nicht durch das Veröffentlichungsdatum irritieren… wir haben heute den 18.10.2012…
Und ich lebe nicht in der Vergangenheit, sondern arbeite am Buch.
Und schreibe wirklich fast täglich über all die Dinge, die so drumrum passieren.
Heute habe ich nun die Information des Verlages erhalten, dass dessen Vorschau erst Anfang Dezember erscheint und ich meine Ausführungen aus diesem Grund bitte noch nicht veröffentlichen soll.
Fällt mir natürlich schwer, aber ich halte mich selbstverständlich daran.
So darf ich euch meine kleinen Anekdoten nun für die Adventszeit ankündigen.
Dann werde ich euch auch für´s lange Warten mit 2mal täglichem Türchenöffnen entschädigen.
Derzeit sind 70!!! Blog-Beiträge fertig. Was ich vom Buch so leider noch nicht sagen kann…
wie einige von euch wissen arbeite ich derzeit an einem neuen Buch.
Und wer nun glaubt, dass ich darüber meinen Blog vergesse oder vernachlässige, hat Unrecht.
In Absprache mit dem Verlag halte ich meine (fast) täglichen Ausführungen zu diesem Projekt noch unter Verschluss. Sobald die mir ein „Go“ geben, könnt ihr dann aber nachlesen was sich hier an spannenden, witzigen und nervenden Geschichten angesammelt hat.
Wahrscheinlich wird es Ende September bis ich euch damit unterhalten kann und dann geht es kontinuierlich weiter…
Ich weiß, dass einige von euch es als hirnrissig empfinden sich mit Bloggen vom Schreiben zu erholen – ich finde es einfach nur toll ;-))
Bis bald
Wenigstens die Idee des Mondlichtes konnte durch die Musik geweckt werdenNachdem der erste Termin für den Flügel im Schackypark dank Wettervorhersage abgesagt wurde (geregnet hat es dann selbstverständlich nicht), drohte nun auch der Ersatztermin aufzuweichen.
Doch unsere Vorbereitungen hatten bereits enorme Ausmaße angenommen und so fiel die Entscheidung, den Regen einfach zu ignorieren.
Das ging mal mehr, mal weniger.
Und als zum Start um 14 Uhr ein wirklich heftiger Schauer kam, hätten wir uns am liebsten in eine Ecke gesetzt und geheult. Ganz leise.
Denn wir wollten ja unseren Tontechniker nicht aufschrecken, der mit einem Fön bewaffnet versuchte die Nässe aus dem Mischpult zu treiben…und damit auch das unschöne Knacken abzustellen.
So viele Menschen, so viele Ideen, so viele Stunden.
Doch ein paar Tapfere kamen mit Regenschirmen bewaffnet pünktlich gegen 14 Uhr in den Park und setzten sich erwartungsvoll vor den Monopteros.
Also begann Michael Merkel, dem wir Idee und Flügel verdanken, mit seinen Improvisationen.
Auch als die Dießenerin Karina Petrosyan, die sich kurzerhand auf den Aufruf zum Mitspielen gemeldet hatte den Flügel erklingen ließ, regnete es beständig… trotz des heraufbeschworenen Mondscheins „Clair de Lune“, der bei dieser Wolkenmenge keine Chance gehabt hätte.
So schauen Sieger aus – von Jugend musiziertBirgit Abe und „ihre Kinder“ von Jugend musiziert lockten dann endlich die ersten Sonnenstrahlen hervor:
Theresa Kiemer, 9 Jahre, verzückte mit ihrer Violine, Eliane Abe, 12 Jahre, begleitete Elena Gröger, 8 Jahre und wechselte sich mit ihr am Flügel ab.
Annaluna Gröger, 11 Jahre, und die dreizehnjährige Anna Steinmeier, bezauberten wiederum mit Geigen.
Die Dießenerin Magdalene Fißl, 14 Jahre, wurde von Christian Brand, 13 Jahre, am Flügel begleitet.
15 Jahre jung sind Sofia Kiemer, Juliane Doiwa und Jona Zöller. Die ersten beiden spielen Violine und Jona Klavier.
Und als die Landsberger Pianistin Junko Podwojewski Debussy und Ravel erklingen ließ, war von Regen keine Spur mehr.
… und das sind nicht die Jüngsten!Als nächsten Programmpunkt hatten wir „Dorith Weiß und die Geigengruppe Hannelore Dörries mit Galina Gembler“.
Wer ahnt schon, dass die so simpel als Geigengruppe angekündigten Musiker aus eine Suzuki-Klasse besteht….
Und der Park füllte sich mit vielen kleinen Menschen und kleinen Geigen.
Das Publikum war entsprechend begeistert und viele werteten diesen Auftritt als Tageshöhepunkt.
Doch weit gefehlt.
Das Herz-Stark-Trio aus Weilheim eroberte den Monopteros und zeigt mit viel Spielfreude, dass nicht nur klassische Musik zu einem Flügel (und dem SChackypark) passt.
Als Frontmann spielt der Flötist Atten Fribeo und diese Quartett-Erweiterung brachte zusätzlichen Schwung in die eigenkomponierten Stücke. Klassischer Gesang und Geige – Eva Lautenbacher begleitet beidesEva Lauternbacher aus Utting begleitet zwei Musikerinnen: die Sopranistin Valerie Saluges bei Exultate jubilate von Mozart und die Geigerin Elisabeth Einsiedler mit Stücken von Piazolla.
Lieder der 20er Jahre, präsentiert von Jeanette Pichler und begleitet von Daniel Mauermann, ließen den humoristischeren Teil der Musik erklingen. Bei „Lass mich dein Badewasser schlürfen“ oder auch „Benjamin, ich hab nichts anzuziehen“ konnten die Zuschauer über die Vielfältigkeit des Programms staunen und die Darbietung schmunzeln…
Überhaupt: die Zuschauer. Keine Spur des RegensFür sie (und ihre Spenden für den Park) war diese Tag geplant und sie enttäuschten uns nicht. Zwischen 500 und 600 kamen im Laufe des Tages, manche als Wiederholungstäter, die sich ganz bestimmte Programmpunkte anhören wollten, andere etwas vorsichtig, weil sie sich nicht sicher waren, ob und was hier geboten wird. Und alle waren begeistern.
Von der Musik, dem Park, den zahlreichen unermütlichen Helfern.
Und so kamen rund 3.000 Euro in unseren kleinen goldenen Topf.
Als die Nacht kam zeigte sich die charmante Beleuchtung, die Michael von BTL (dem auch unser Dank am Ton gilt) im Park platziert hatte.
So spielten Jutta Haberhauer (Flöte) und Georg Davis (Flügel) im wundervoll illuminierten Monopteros eine Sonate von Francis Poulenc und zwei Stücke von Georges Bizet, sowie eine Salsa Suite von Alan Weinberg.
Vierhändiger Abschluß eines besonderen KonzerterlebnissesUnd die beiden letzten Musiker des Abends saßen sogar gemeinsam vorm Flügel: Helene Hart und Peng Yin.
Sie liessen das letzte vierhändige Werk Schuberts erklingen, fünf Monate vor seinem Tod entstanden und berühmt wegen seiner besonderen Melodik, in die auch volkstümliche Melodien eingegangen sind: Grand ROndo A-Dur D951.
Den Abschluß des Abends bildeten Stücke aus der Dolly-Suite, Op.56.
Die Dolly-Suite, entstanden zwischen 1893 und 1896. Gabriel Fauré schrieb sie für „Dolly“, die Tochter der Sängerin Emma Bardac, mit der er eine kurze Liaison hatte, bevor sie Claude Débussy heiratete.
Danach begann es wieder zu regnen….(nicht nach der Hochzeit – nach dem Klavierstück 😉
Alle Musiker haben an diesem Tag kostenlos zugunsten des Parks gespielt und wir möchten allen für ihr Engagement und ihre Großzügigikeit danken.
So wie wir auch allen Helfern, die im Vorder- und noch häufiger im Hintergrund gewirkt haben und solch außergewöhnliche Events im Park überhaupt möglich machen: DANKE!
Wisst ihr eigentlich, was das Schlimmste an Mücken, Stechfliegen, Moskitos oder wie auch immer ihr diese kleinen Quälgeister nennen wollt, ist?
Nicht, dass sie unser Blut wollen.
Auch nicht, dass sie es dazu verdünnen und ihre Stiche jucken.
Es ist dieses hohe, kaum hörbare Summen.
Durchdringend und Wachrüttelnd.
Und natürlich sehr wohl hörbar…
Eine einzige kleine Mücke reicht da aus.
Schon ist es vorbei mit dem Schlaf.
Je nachdem, wie entspannt ich sozusagen „drumrum“ bin – erfolgt die Reaktion:
Wenn ich entspannt bin, kann ich vielleicht nach einiger Zeit – trotz Mücke – wieder einschlafen.
Bin ich eher angespannt, funktioniert das natürlich nicht.
Ich lausche in die Nacht.
Und versuche die Quelle des Geräusches zu lokalisieren…
Um dann – natürlich blitzschnell – Licht an zu machen und drauf zu hauen.
Halb blind – denn im Gegensatz zur Mücke, von der ich nicht genau weiß, was sie sehen kann, sehe ich mal gerade nur weiß.
Ganz schlimm wird es, wenn ich dabei dann keinen Erfolg habe.
Denn dann bin ich nicht nur angespannt sondern im Jagdfieber.
Bevorzugtes Opfer – mein treuer Mann, der von Mückensummen NIE geweckt wird.
Aber dafür dann von mir….
Weil ich über ihn springe, falle oder (was wohl meist die Ursache ist) mich an seine enorme Spannweite erinnere, die jede Mücke an der Decke erreichen kann.
Mein Gehopse bringt da mal eher nix.
Also wird er gnadenlos geweckt um mich in meinem Kampf zu unterstützen.
Schließlich könnte das kleine Biest ja auch an seinem Blut naschen wollen… (passiert ehrlich gesagt eher nicht, wenn ich daneben liege – bin halt deutlicher süßer 😉
Auf jeden Fall muss er mit ran.
Ich ziehe mich dann meist unter die Decke zurück und helfe mit klugen Ratschlägen.
Bis ich endlich sanft entschlummere.
Denn die deutliche lauteren Geräusche der Mückenjagd stören meine Nachtruhe seltsamerweise wenig.
Und mein Mann – der Held – kämpft weiter….
Rund 12 000 Besucher strömten nach Fürstenfeld. Trotz Hitze und Fußball.
Zu den dortigen Gesundheitstagen.
Mitten auf dem weitläufigen Veranstaltungsforum – und wenn ich mitten sage, dann meine ich auch mitten – stand eine kleiner, feiner und sehr anziehender Infostand unseres Conviviums aus dem Fünfseenland.
Richard Bartels sei Dank. Denn dieser hatte die Organisation und Durchführung federführend übernommen.
Und als Eye-Catcher ein Stücken Italien liebevoll mit Slow Food Informationen ausgestattet – eine APE…
Es ist so leer auf meinem Schreibtisch.
Es ist so still im Haus.
Und keiner ärgert die Katzen.
Heinz fehlt überall.
Es war keine leichte Zeit, ihn auf seinem Weg – uns voran – zu begleiten.
Aber wir haben sicher das Richtige getan und unseren Kater in seinen letzten Tagen nicht in eine Klinik gebracht, sondern Dank unserer jederzeit einsatzbereiten Tierärztin daheim behalten und umtüdeln können.
Wir danken für diese Möglichkeit.
Er ginge, so wie auch wir gerne gehen wollen: umgeben von den Dingen und Menschen die uns wichtig sind, behutsam betreut und schmerzfrei, und immer mit der Möglichkeit bis zuletzt Freude und Liebe zu empfangen.
Und noch schnell irgendwelchen Unsinn anzustellen….
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