Münster und Masematte: auf und ab – von Else Gellinek

Natürlich habe ich nach meinem Besuch in Münster nicht über alles berichten können. Aber der Texttreff und die Textinen – also Frauen, die mit Worten und Sprache umzugehen wissen – haben 2019 nicht nur zum Netzwerktreffen nach Westfalen eingeladen…beim Blogwichteln habe ich doch glatt eine Geschichte zu Masematte, der Geheimsprache der Stadt von Else Gellinek geschenkt bekommen. Super Klasse – vielen lieben Dank dafür! 

Straßenzug im heutigen Kuhviertel – ein beliebtes münsteraner Kneipenviertel, Foto: Else Gellinek

Im schönen Münster, wo Anne sich jüngst todesmutig gegen teils freche Radfahrer durchgesetzt hat, gibt es nicht nur schöne Kirchen und gut besuchte Wochenmärkte. Hier wandern auch die Überreste einer Geheimsprache durch die Stadt. Eine Geheimsprache, die heute – zumindest in Bruchstücken – zum ganz normalen Stadtbild gehört. Hier geht es um Masematte. „Münster und Masematte: auf und ab – von Else Gellinek“ weiterlesen

Überzeugende Porträts – für Ihre PR Schreiben

Es ist die Liebe. Die Liebe zur Sprache, zu den Menschen und ihren Geschichten, zu Porträts mit Ecken und Kanten, die dieses Sachbuch zu einem guten Buch macht.

Ein Porträt ist die persönliche Beschreibung eines Menschen. Und doch so viel mehr. Denn wir beschreiben diesen Menschen ja nicht nur in diesem Augenblick, den wir gemeinsam erleben. Wir schauen in sein Leben, seine Träume, seine Sorgen. Jedenfalls, wenn wir uns Mühe geben und nicht nur seinen Lebenslauf in einen Fließtext umwandeln – was Birte Vogel ganz sicher erschauern liesse 😉 „Überzeugende Porträts – für Ihre PR Schreiben“ weiterlesen

Show, don’t tell – Schreiben fürs Kopfkino

„Kopfkino“ – klar kann sich jeder unter diesem Begriff inzwischen etwas vorstellen. Aber wie man den imaginären Film im Kopf anderer zum Laufen bringt, das ist doch für manchen ein Mysterium. Schon der Film im eigenen Kopf hat ja manchmal Startschwierigkeiten.

Doch Schreiben ist ein Handwerk, viele Stilmittel sind durch Wissen und Übung erlernbar. Auch das Schreiben fürs Kopfkino – das den Leser durch Gefühle einbindet, mitnimmt in die Geschichte und bestenfalls nicht mehr loslässt.

„Show, don’t tell – Schreiben fürs Kopfkino“ weiterlesen

Titel-Künstler oder die unerkannte Kunst guter Titel


Manche Kollegen im Printbereich haben mein volles Mitgefühl: es sind diejenigen, die sich die Titel zu den Geschichten einfallen lassen müssen.

Das ist ein wahnsinnig undankbarer und ich finde auch extrem schwerer Job. Natürlich nicht immer – manchmal ist es ganz klar und einfach. Aber eben nur manchmal.
Doch meist steckt dahinter viel Mühe und die Ergebnisse sind dennoch fatal.
Leider greifen die Titelmacher immer wieder auf ähnliche Phrasen zurück, die Assoziationen wecken und Aufmerksamkeit erregen:
Der Herr der …. (hier könnt ihr locker alles einsetzten, was euch so über den Weg läuft)
Der XX-Flüsterer
Der XX-Papst

Seht ihr was ich meine?

„Titel-Künstler oder die unerkannte Kunst guter Titel“ weiterlesen

Die hohe Kunst des Vitamin B

Vitamine gelten weithin als gesund und wichtig. Nur derjenige, der keine hat steht dumm da. Überdeutlich wird dies beim Vitamin B.

Da unterscheide ich übrigens gleich mal 10 Arten.
Also auf jeden Fall zwei mehr, als sonst üblich.

Die anderen Vitamin B Komplexe beschränken sich ja auch auf Nahrung und chemische Substanzen.

Und selbst hier tanzt ein Vitamin gleich mal aus der Reihe – B12.
Es ist nicht pflanzlich, lässt sich aber als einziges speichern.
Im Körper.
Weil es nicht wasserlöslich ist…

Meine beiden zusätzlichen sind auch nicht pflanzlich – und doch ist die Speicherdauer begrenzt.
Bei mir steht B für „Beziehungen“.

Allerdings unterscheide ich nachdrücklich zwischen zwei Unterarten:

Dem Netzwerker-B und dem Lobby-B
Vielleicht etwas kleinlich, aber wenn man in der Chemie genau ist, darf man es schließlich auch im Leben sein 😉

Netzwerker-B ist ein in unserer Zeit enorm hoch geschätztes Vitamin.

„Die hohe Kunst des Vitamin B“ weiterlesen

Ewig schad’

Diese bayerische Ur-Gemütlichkeit, die sich mal im Miteinander und in der Sprache häufig zeigt, hat es mir angetan.
Ganz ehrlich, hätte ich gerne selbst mehr davon… aber nur davon!

Leider bin ich nur Zaungast – so wie an diesem schönen Herbsttag am Ammersee, als der Schaufelraddampfer Herrsching kurzfrist- und -zeit-ig seinen Fahrplan änderte, drehte und zurück fuhr.

Eine betrachtete Gesellschaft feierte und lärmte und verspottete den einen, der seinen Hut in die Freiheit entlassen hatte.
Eine Riesengaudi. „Ewig schad’“ weiterlesen