Schmetterlingswiese und Bienenparadies – ein Überblick über Samen

Blumenwiese

Viele Menschen wollen etwas für Bienen, Schmetterlinge und Insekten tun. Sie starten mit einigen Töpfchen auf dem Balkon oder als kleine Guerilliaeinheit mit Samenbomben (Samen in Erde mit etwas Wasser vermischt und zu Kugeln geformt) im öffentlichen Raum. So kann manch trostloses Verkehrsinselgrün unverhofft erblühen 😉

Wo ein Bedarf entsteht, da wächst das Angebot. Doch was ist gut, was funktioniert und worauf muss man beim Kauf der Samen achten? Ich habe mir diese Frage gestellt und eine Saataktion ins Leben gerufen #saatanne. Plötzlich machen Freunde, Bekannte und bislang Unbekannte mit und bieten Platz für Pflanzen. Dadurch kann ich nicht nur in die Tütchen schauen, sondern euch auch zeigen, was daraus wird. „Schmetterlingswiese und Bienenparadies – ein Überblick über Samen“ weiterlesen

Kräuterkunde 2.0 in Churfranken

Nicht nur „gegen“, sondern auch „für“ alles ist ein Kraut gewachsen. Und wenn man das große Vergnügen hat im Verlauf eines hervorragenden Menüs statt „schnödem Smalltalk“ Kräuterwissen zu konsumieren, bin ich natürlich sofort dabei 🙂

Engelbert Kötter, dessen große (und professionelle) Leidenschaft die Kräuterkunde ist, hat zahlreiche unbekannte Pflanzen in Kisten, Kasten und Kartons, stellt sie vor, lässt uns schnuppern, kosten und erschauern… „Kräuterkunde 2.0 in Churfranken“ weiterlesen

Kinderstube „Alte Sorten“


Natürlich gibt es „junge Pflanzen“ von „alten Sorten“ – nur weil etwas alt ist, muss es ja nicht alt bleiben. Vielmehr ist sind es die Wiedergeburt und Jugend, die das Alte (und damit natürlich meine so geliebten alte Sorten in unserer Welt hält 🙂 Zum Glück.

Ich war im letzten Frühjahr (10.5.2015) auf dem „Jungpflanzenmarkt alte Sorten“ im Botanischen Garten in München. Der fand da erstmals statt und wird federführend von Arche Noah veranstaltet. Es gibt zahlreiche alte Tomaten-, Paprika- und Chilesorten, die die Biobauern aus Österreich hier präsentieren. „Kinderstube „Alte Sorten““ weiterlesen

Schneckenliebe


Es klingt wahrscheinlich ein wenig durchgeknallt – aber ich will und kann mich diesem um sich greifenden Schneckenhass nicht anschließen. Obwohl ich natürlich – wie jeder Mensch mit Gartenparzelle und der Idee einer Ernte – unter diesen gemächlichen Schnellfressern leide. Und unter der feuchten Witterung in Süddeutschland, durch die sie wirklich überall auftauchen. Man fühlt sich regelrecht umzingelt. In unserem Garten vor allem von Weinbergschnecken und anderen häusertragenden Exemplaren.
Nacktschnecken haben wir kaum noch… auch dies empfinden wir als einen enormen Schritt in die richtige Richtung. „Schneckenliebe“ weiterlesen

Rettet die Sonnenblumen

Van Gogh hat eine ganze Serie von Sonnenblumen-Bildern gemalt, die sich vor allem durch die Anzahl unterscheiden.
Sicherlich waren seine Blumen noch „richtige“ Sonnenblumen.

Denn die heute am weitesten verbreiteten Arten möchte ich nicht mehr als „richtig“ bezeichnen.

Und klinge wahrscheinlich schon wieder ein wenig so, als ob ich das alles schon immer wußte. Tue ich aber gar nicht.
Doch als wir heute auf dem Markt waren, war dort ein Stand von unserer Dießener Transition Town Gruppe und dem Bund Naturschutz. Die haben Sonnenblumensamen einer alten Sorte verteilt – pro Tütchen drei bis vier Kerne.

Katja Holler erzählte mir, dass sie von dem Vortrag über die neuen Sonnenblumenarten ziemlich entsetzt war und versucht hat so viele Samen wie möglich an den Ammersee zu bringen.

Da mir die Sache wirklich ernst ist, ziehe ich die Sonnenblumen vor. Sie einfach so im Garten einzupflanzen birgt mir zuviel Risiko…. Mann und Sohn sind doch beim Mähen auch immer eine nicht zu unterschätzende Gefahr.

Natürlich freue ich mich, als ganz tapfer aus vier Kernen auch vier Pflänzchen werden….
Die ich – als endlich die Sonne scheint ins dafür vorbereitete Beet pflanze.

Doch ich habe meine Rechnung ohne die Schnecken gemacht.
Eine Nacht später ist eine Sonnenblume bereits geköpft!

Alles auf Anfang mit den alten Sorten

… nicht wirklich im Blog.

Aber im Gartenjahr.

Denn nachdem ich 2013 aufgrund des kalten und nassen Wetters mit meinen Anzuchtversuchen kläglich gescheitert bin (und mich dann andere Projekte wie Krempels, der Küchenumbau und das Häuserbuch Dettenschwang voll in Anspruch nahmen), ist jetzt im März die richtige Zeit mit der nächsten Runde Gemüsepflanzen zu beginnen. Die Blumen (waren gar nicht so viele  – aber Kapuzinerkresse, Mutterkraut und Ringelblumen brauche ich einfach im Garten) habe ich irgendwie doch noch in die Erde gebracht und mich daran erfreut. „Alles auf Anfang mit den alten Sorten“ weiterlesen