Wo Mikroalgen auf Einhörner treffen

… ist die Altmark. In Klötze steht Europas größte Anlage für Mikroalgen. 150 Kilometer fern des Meeres werden die Algen in 500 Kilometern geschlossenen Röhrensystemen gezüchtet. Mit eigenem Quellwasser. Von Jörg Ullmann, dessen Faszination für Algen sich erst nach dem Biologiestudium entwickelte und seither beständig wächst. Seine Frau Kirstin Knufmann macht aus den kleinen Powerteilen derweil witzige, gewagte Lebensmittel. „Wo Mikroalgen auf Einhörner treffen“ weiterlesen

Über die Kochkunst und die Liebe – von Nathalie Bromberger

„Weihnachten gab es Kunst zum Nachtisch. Meine Töchter hatten die Schokoladen-Pavlova von Nigella bereitet – ein Dessert, das wirklich alle Gäste begeistert. Beim Genießen schoss mir der Gedanke „Das ist große Kunst!“ durch den Kopf. Und ich fragte mich, was diesen Nachtisch so besonders macht. Es ist die besondere Mischung aus Konsistenz (bröckelndes, zartes Schokoladenbaiser neben weicher Sahne und den fluffigen Himbeeren), Geschmack (süß-bitteres Schokobaiser, süß-saure Himbeeren, vermittelnd sanfte Sahne…) und Optik (die Pavlova sieht einfach schon zum Anbeißen aus).

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Edelpilze statt Schwammerl in der Altmark

Irgendwo in Deutschland. Morgens um 6, mitten im Wald.

Der Nebel hält sich zwischen den Bäumen, ein Käuzchen ruft, einige Tropfen platschen zu Boden, ein Ast knackt.

Ein einzelner Mensch. Mit Körbchen, Messer und einem Auftrag – möglichst viele Pilze zu finden und heim zu bringen.

Natürlich nur von den Guten – und da sind sich die Pilzliebhaber schon ziemlich einig: Steinpilze, Pfifferlinge, Morcheln, Stockschwämmchen, Reizker, Schirmpilze, Maronen (na ja), Krause Glucken (unbedingt!) sollen ins Körbchen.

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Nulltoleranz für CRISPR-Cas und Co – wie bleibt Deutschland gentechnikfrei?

Doch Stopp – wieso bleibt? Ist Deutschland denn überhaupt gentechnikfrei? Und was bedeutet „gentechnikfrei“ beziehungsweise „gentechnisch verändert“ eigentlich? Wie arbeitet die „neue“ Gentechnik?

Eine wirklich heikle Frage, der sich Mitte Februar Experten auf Einladung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldian, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Ethikrats in Berlin, so wie im März im Rahmen der Biofach 2017 Experten aus der Biobranche in Nürnberg widmeten.
Es geht um den Begriff der „gentechnisch veränderten Pflanzen“.
Muss er angesichts der „neuen Züchtungstechniken“ oder „neuer Gentechniken“ auch neu definiert werden? Ist eine Veränderung eines einzelnen Genoms eine bewußte Veränderung der Pflanze und damit Kennzeichnungspflichtig?  „Nulltoleranz für CRISPR-Cas und Co – wie bleibt Deutschland gentechnikfrei?“ weiterlesen

ECKART 2016 – der internationale Preis der Witzigmann Academy

Was für Schauspieler der „Oscar“, für Musiker der „Grammy“ – das ist für Köche der „ECKART“ – die höchstmögliche internationale Auszeichnung für die Besten der Branche.

Benannt nach Eckart Witzigmann, einem der insgesamt vier Jahrhundertköche weltweit, dessen Münchner Restaurant „Aubergine“ 1979  als erstes Restaurant in Deutschland drei Michelin-Sterne erhielt. Er gehörte zu den ersten beiden Köchen außerhalb Frankreichs, die diese höchste Auszeichnung erlangten und startete eine kulinarischen Entwicklung in Deutschland und Europa, die bis heute anhält.

Viele der heutigen Spitzenköche sind seine Schüler, nennen ihn respektvoll „Die Mutter aller Köche“ und „Chef“.  Sie tragen seine Vision „Das Produkt ist der Star der Küche“ weiter in die Welt. Unter ihnen Sterneköche wie Harald Wohlfahrt, Christian Jürgens, Dieter Koschina, Heinz Winkler, Norbert Niederkofler, Hans Haas, Karl-Heinz Hauser, Bobby Bräuer, Jörg Sackmann, Alfons Schuhbeck und Johann Lafer. 

Eckart Witzigmann sammelt nicht nur Sterne, Hauben und Ehrentitel, er engagiert sich für die Kochkultur, will das Bewusstsein für hochwertige Lebensmitteln in allen gesellschaftlichen Schichten wecken und verleiht seit 2004 den internationalen Preis der Witzigmann Academy, den ECKART. Nicht nur, aber natürlich vor allem an Köche und Köchinnen.

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