Ja – genau die findet man in Krempels – dem Laden meines Mannes.
Und weil das so bleiben und sich sogar noch verbessern soll, muss ich mich leider selbst rar machen…
Hier vor allem.
Denn wir ziehen mit der Trödelhalle um.
7 Jahre konnten alle Sammelwütigen im 1. Stock der Fischerei 3 nach Herzenslust kruschteln.
„Der Herr der Dinge“ – so liebevoll nennt ein Freund meinen Mann aufgrund seines Ladens.
Doch nun packen wir ein.
Und das kostet Zeit.
Die mir hier fehlt….
Frohe Weihnachten und eine schöne Zeit!Das Besondere an dieser – so gar nicht staden Zeit – sind die kleinen Wunder.
Und zarten Gesten.
Leider rasen wir alle durch unser Leben und diese Zeit, so dass manch Wunderlein leichtfertig überrannt wird.
Und manche Geste unbeachtet bleibt.
Doch ich passe auf!
Und habe in diesem Jahr ein 15-Minuten-Adventstütchen zuerkannt bekommen.
Liebevoll von Hand zu Hand weitergereicht, kam mein Sohn mit der kleinen grünen Tüte strahlend bei mir an.
„Für dich“ – sein knapper Kommentar.
Und ich weiß auch gleich von wem…
In der selbstgebastelten Hülle stecken ein Teelicht auf güldenem Untersatz, je ein Schoko-Lebkuchen Herz und Stern, ein Teebeutel „Wintertraum Apfel Zimt“ und die Geschichte der Weihnachtsmaus.
Auch eine kleine Anleitung ist dabei:
Weihnachtstee zubereiten
Kerze anzünden
Geschichte lesen
Tee und Lebkuchen genießen
Genau das mache ich!
Und freue mich, dass es Menschen gibt, die an andere denken.
Auch an mich.
Den Zauber des Parks haben unsere Fotografen wieder eingefangen - danke an alle! Jedenfalls wenn man den richtigen Kalender an der Wand hat 🙂
Und das ich in diesem Bereich leicht parteiisch bin, sollte niemanden stören.
Ich stehe schließlich zu meiner Vorliebe zum Park.
Die Fotos von Ingrid Stuckenberger, Detlef Reichert, Peter Kaun sen., Birgit Ostermeier, Marion Ratz, Toni Ismair und mir fangen die wilde Schönheit des Parks dreizehnmal sehr gekonnt ein. Finde ich!
Monopteros, Weiher, Brunnen, Figuren und Bäume zeigen sich mal wieder von ihrer schönsten (und manchmal auch ungewohnten) Seite.
Die Termine des kommenden Jahres sind natürlich auch gleich vermerkt – grün wie der Park – so verpasst man keine Matinee oder Führung mehr.
Der Kalender kostet 18.- Euro (Geld das dem Förderkreis Schacky-Park Dießen am Ammersee e.V. und damit direkt dem Park zugute kommt) und ist in Dießen zu finden bei Schreibwaren Wagner, der Buchhandlung Oswald, in der Markthalle Dießen, am Dießener Viktualienmarkt, bei Krempels oder bei Peter Kaun sen. oder hier bei mir 08807-928162. Und auch in Schondorf kann man ihn heuer direkt kaufen – schaut doch einfach mal beim Schreibwaren Emmersberger rein….
Stress – dieser Begriff ist ja eigentlich ein Modewort – allerdings ist es eines, das die Zeit überdauert.
Also ein „modischer Evergreen“ 😉
Ursprünglich stammt es aus der Physik (und aus der industriellen Fertigung) und beschreibt den Druck, der auf einem Material lastet.
Physische BE-lastung also.
Genau dieses Belastungsbild scheint dann der Vater der Stressforschung Hans Selye so passend gefunden zu haben, dass er seinen Forschungsbereich danach benannte und anschließend selbst sagte, er habe allen Sprachen ein neues Wort gegeben – „Stress“ eben.
Na ja – gibt Schlimmeres….
Und wie viel Stress er sich bei der Namens-Suche gemacht hat, ist schließlich gar nicht überliefert.
Die Franzosen nun – also genau die Landsleute denen nachgesagt wird, dass ihnen Essen und Genuss wichtiger sind als vieles andere – die haben rausgefunden, das der Verzehr von Melone gegen Stress hilft. Also gegen unseren Stress – nicht gegen den der Industrie.
Eigentlich ja eh klar…
So viele Möglichkeiten!Die Welt ist wunderbar wandelbar.
Als ich so in einem meiner Lieblings-Food-Blogs stöbere, stolpere ich über Roberts Bericht zum Bloggertreffen in Würzburg.
Es sollen bis zu 40 dieser edlen Vertreter des Blogsports vor Ort gewesen sein.
Mist – habe ich verpasst.
Aber – er hat natürlich viele Fotos und kleine Amuse-Gueule eingestellt, so dass ich nicht lange traurig bin….
Richtig amüsant wird es aber, als ich mir die Liste und die dahinter befindlichen Berichte von 22 fleißigen Teilnehmer betrachte.
Vergleicht einfach mal das (bei vielen vorhandene (und immer ganz bestimmt liebevollst geschossene) Foto der Feigen-Ziegenkäse-Crostini)
Da kann man ganz deutlich sehen, wie unsinnig Rezepte eigentlich sein müssen…
Denn jeder hat einen etwas anderen Blickwinkel, das Licht spielt bei manchen verrückt, die Tücken der Kamera kommen dazu und natürlich auch die persönliche Gewichtung des Fotos und des Essens.
Alle wollen immer Lücken füllen oder gar nicht erst aufkommen lassen.
Dabei sind Lücken wichtig.
Ohne sie wäre schließlich alles einheitlich und gleich gefüllt.
Wie langweilig.
Und besonders wichtig sind natürlich Wolkenlücken, wenn man einen Ausflug plant und im Oktober in die Berge will…
Als wir am Walchensee ankommen, ist der Herzogstand in dichte Nebelschwaden gehüllt.
Dabei ist es schon fast 12 und die Wettervorhersage hat was von „Frühnebel“ erzählt, der sich dann auflösen soll.
Doch der ortsansässige Nebel hat anscheinend Wettervorhersage und/oder Wecker überhört 🙂
Er hängt dick und kalt am Hang und macht wenig Lust auf eine Fahrt nach oben.
Doch wir haben uns vorgenommen heute Berge zu erleben und werden jetzt nicht umdrehen.
Also rein in die Gondel und hoch in die Wolken…
Kühl und feucht ist es. Und recht einsam.
Letzteres finde ich nun gar nicht so schlimm 😉
Und wir beschließen unsere Tagesplanung umzustellen:
also erst Einkehren und danach hoch auf den Gipfel…
Jeder Bergwanderer schüttelt da nur mit dem Kopf.
Unerhört!
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir ausschließlich essenzielle Cookies.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung