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Sieht doch schnittig aus...
Das zählt doch bestimmt zum Bereich „Laptop und Lederhosen“….

Ich hatte mir natürlich schon Sorgen gemacht, wie die Dießener Kreuzung nun mit geköpftem Maibaum wirkt.

Denn der musste mal wieder vor der Zeit (5 Jahre standen die Stangen früher – ohne Überprüfung) weg.
2009 wurde er erst aufgestellt und muss nach neuen Kriterien alljährlich seine Standfestigkeit beweisen.
Eine Schwachstelle an der Spitze ist nun Schuld, dass wir erst 2013 wieder einen Maibaum zwischen Mühlstraße und Fischerei bewundern können.

Aber da scheinen andere gleich einen Schritt weiter zu sein, denn gestern fiel der Baum – und heute schmückt den Stumpf bereits ein Brett.
Schnittig, sportlich und gar nicht so unelegant.

Mal schauen, wie und wann man den ersten Wagemutigen darauf reiten sehen wird…

Ich bin ja eher nicht so die sportliche Abteilung.
Daher werde ich es garantiert nicht ausprobieren sondern höchstens dokumentieren.

Erste!

Unglaubliche Dinge spielen sich im Discounter unsere Wahl ab.

Natürlich sind wir auf der Jagd nach Katzenfutter – denn an Wochenenden und Feiertagen droht häufig die letzte Dose – und mit hungrigen und entsprechend mies gelaunten Mitbewohnern, wird die freie Zeit zur Tortur.

Und da die drei nur bestimmte Sorten essen mögen, müssen wir immer für ausreichenden Nachschub sorgen…

Dabei kommen wir natürlich auch an all den anderen wohlplatzierten Kauf-Versuchungen vorbei.

Alles rund um kuschelige Betten füllt diesmal die Sonderverkaufsstrecke.
Brauchen wir nicht – haben wir schon.

Wobei – da fällt mir eine Microfaser-Kuscheldecke auf. Mit Ärmeln.
So dass man auch im Sitzen und beim Lesen nicht nur warme Beine, sondern auch ebensolche Arme haben kann…

Versteht mich bitte richtig: nicht für mich.
Bei uns ist die Zeit des Lesens gerade so knapp – siehe vorheriger Artikel „Raritäten“ – dass man darin kaum auskühlen kann.
Eher einschlafen.
Wegen des enorm vernachlässigten Grund-Schlafbedürfnisses.

Aber für meinen Vater wäre eine solche Decke perfekt.
Der ist erstens ein sparsamer Mensch und heizt entsprechend zurückhaltend.
Zweitens Privatier mit enormen Zeitpolstern.
Und drittens eine Leseratte.
Eine leicht verfrorene noch dazu.
(Im Gegensatz zu den „unverfrorenen“ Zeitgenossen, die wir ja vor allem in der Politik und der Wirtschaft finden können 😉

Also schaue ich meine Mann an und frage, ob das nach seiner Meinung nicht auch genau das richtige Weihnachtsgeschenk für Opa sei?!

Zum Glück kennt er mich ja schon ein Weilchen und so schaut er nur amüsiert, lacht kurz und packt sie dann ein.
Die Decke.
Und damit das erste Weihnachtsgeschenk für 2012.

Also so früh bin selbst ich eher selten dran….

Raritäten

Ja – genau die findet man in Krempels – dem Laden meines Mannes.

Und weil das so bleiben und sich sogar noch verbessern soll, muss ich mich leider selbst rar machen…
Hier vor allem.
Denn wir ziehen mit der Trödelhalle um.

7 Jahre konnten alle Sammelwütigen im 1. Stock der Fischerei 3 nach Herzenslust kruschteln.
„Der Herr der Dinge“ – so liebevoll nennt ein Freund meinen Mann aufgrund seines Ladens.

Doch nun packen wir ein.
Und das kostet Zeit.
Die mir hier fehlt….

Also seid nicht enttäuscht.
Ich komme wieder!

Der schnelle Advent

Frohe Weihnachten und eine schöne Zeit!
Das Besondere an dieser – so gar nicht staden Zeit – sind die kleinen Wunder.
Und zarten Gesten.

Leider rasen wir alle durch unser Leben und diese Zeit, so dass manch Wunderlein leichtfertig überrannt wird.
Und manche Geste unbeachtet bleibt.

Doch ich passe auf!

Und habe in diesem Jahr ein 15-Minuten-Adventstütchen zuerkannt bekommen.

Liebevoll von Hand zu Hand weitergereicht, kam mein Sohn mit der kleinen grünen Tüte strahlend bei mir an.
„Für dich“ – sein knapper Kommentar.
Und ich weiß auch gleich von wem…

In der selbstgebastelten Hülle stecken ein Teelicht auf güldenem Untersatz, je ein Schoko-Lebkuchen Herz und Stern, ein Teebeutel „Wintertraum Apfel Zimt“ und die Geschichte der Weihnachtsmaus.

Auch eine kleine Anleitung ist dabei:

Weihnachtstee zubereiten
Kerze anzünden
Geschichte lesen
Tee und Lebkuchen genießen

Genau das mache ich!
Und freue mich, dass es Menschen gibt, die an andere denken.
Auch an mich.

Danke dir!

So schön wird 2012

Den Zauber des Parks haben unsere Fotografen wieder eingefangen - danke an alle!
Jedenfalls wenn man den richtigen Kalender an der Wand hat 🙂

Und das ich in diesem Bereich leicht parteiisch bin, sollte niemanden stören.
Ich stehe schließlich zu meiner Vorliebe zum Park.

Die Fotos von Ingrid Stuckenberger, Detlef Reichert, Peter Kaun sen., Birgit Ostermeier, Marion Ratz, Toni Ismair und mir fangen die wilde Schönheit des Parks dreizehnmal sehr gekonnt ein. Finde ich!

Monopteros, Weiher, Brunnen, Figuren und Bäume zeigen sich mal wieder von ihrer schönsten (und manchmal auch ungewohnten) Seite.

Die Termine des kommenden Jahres sind natürlich auch gleich vermerkt – grün wie der Park – so verpasst man keine Matinee oder Führung mehr.

Der Kalender kostet 18.- Euro (Geld das dem Förderkreis Schacky-Park Dießen am Ammersee e.V. und damit direkt dem Park zugute kommt) und ist in Dießen zu finden bei Schreibwaren Wagner, der Buchhandlung Oswald, in der Markthalle Dießen, am Dießener Viktualienmarkt, bei Krempels oder bei Peter Kaun sen. oder hier bei mir 08807-928162. Und auch in Schondorf kann man ihn heuer direkt kaufen – schaut doch einfach mal beim Schreibwaren Emmersberger rein….

Melone für alle!

Stress – dieser Begriff ist ja eigentlich ein Modewort – allerdings ist es eines, das die Zeit überdauert.
Also ein „modischer Evergreen“ 😉

Ursprünglich stammt es aus der Physik (und aus der industriellen Fertigung) und beschreibt den Druck, der auf einem Material lastet.
Physische BE-lastung also.

Genau dieses Belastungsbild scheint dann der Vater der Stressforschung Hans Selye so passend gefunden zu haben, dass er seinen Forschungsbereich danach benannte und anschließend selbst sagte, er habe allen Sprachen ein neues Wort gegeben – „Stress“ eben.

Na ja – gibt Schlimmeres….
Und wie viel Stress er sich bei der Namens-Suche gemacht hat, ist schließlich gar nicht überliefert.

Die Franzosen nun – also genau die Landsleute denen nachgesagt wird, dass ihnen Essen und Genuss wichtiger sind als vieles andere – die haben rausgefunden, das der Verzehr von Melone gegen Stress hilft. Also gegen unseren Stress – nicht gegen den der Industrie.
Eigentlich ja eh klar…

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