Für eine fauchfreie Zone

Katzen!
Wer sie liebt, ist unweigerlich verloren.

Diese Vierbeiner haben uns sowas von „im Griff“… also mich auf jeden Fall.

Und im Winter ist es immer besonders arg.

Da hat auch ihre Geduld schnell mal ein Ende.
Obwohl sie ja sonst „Meister des Chillens“ sind – wie unser Sohn neidvoll gesteht.

Er hat da wohl vor allem unseren Kater Heinz im Blick, der überall rumflaggt.
Völlig eins mit dem hier und jetzt und dem dort und allem was ihn umgibt gleich auch noch….

Aber wenn es draußen nicht so warm ist und man auch noch nasse Füße bekommt – und zwar gleich vier Stück bei einem Rundgang, ist Schluß mit der allgemeinen Entspanntheit.

Sicherlich liegt es auch daran, dass die drei sich außerhalb des Hauses sporttechnisch derzeit eher dezent zurückhalten. Sie sind viel zu sehr mit wärmekonservierenden Maßnahmen beschäftigt, statt sich in der Winterlandschaft richtig auszupowern.

Das machen sie dann einfach drinnen.
Zum Missfallen ihrer anderen vierbeinigen Mitbewohner.

Nicht etwa, dass die nicht auch spielen wollen.
Nur eben nicht gerade jetzt und schon gar nicht mit demjenigen, der hier nun voll aufdreht.

Also endet jedes spielerische Hüpfen und Rennen im fauchenden Protest eines anderen.

RTL 2 könnte da glatt eine seiner besonders gelungenen Docus drehen.
Immer dasselbe.

Ich werde jetzt eine Unterschriftenaktion für eine „Fauchfreie Zone“ starten.
Also unterstützt mich….bitte 😉

Geplante Obsoleszenz


Geplante  Obsoleszenz – ein Fremdwort, unter dem ich mir zunächst ein mal so gar nichts vorstellen konnte (und damit bin ich nicht allein – mein Rechtschreibkorrekturprogramm mault die ganze Zeit!).

Kommt es nun von obscenus – schmutzig, verderblich, schamlos – so wie die Obszönität?
Oder hat es etwas mit Solvenz zu tun, der Zahlungsfähigkeit?

Unter Obsoleszenz versteht man eine schnellere Abnutzung bzw. Veralterung eines Produktes. Die Obsoleszenz kann verursacht werden durch Veränderungen
1. im psychologischen Bereich (insbesondere bei Mode-und Geschmacksänderungen) und
2. im technischen Bereich (durch Einbau von Sollbruchstellen oder Unterlassung von technischem Fortschritt).

Quelle: wirtschaftslexikon24.net

Also hat es eigentlich mit beidem zu tun.
Es geht um die schamlose Inanspruchnahme unserer Geldmittel.
Oder Sterbehilfe für Konsumgüter 😉

Und ich habe immer gedacht, ich spinne.
Kümmere mich nicht richtig um meine Geräte.

Bei meiner Mutter hat eine Waschmaschine gehalten.
Vielleicht nicht ein Leben lang, aber dann doch ein halbes.
Und bei mir.
Alle paar Jahre wechseln wir Kühlschränke, Waschmaschinen, Ofen wieder aus.

Denn die bauen Chips ein, die die Lebensdauer verkürzen.
In unsere Geräte.
Die wir kaufen. Und natürlich bezahlen.
Damit wir neue kaufen und sie unser Geld bekommen.
Wirtschaft nennen sie das.

Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse,
aber nicht für jedermanns Gier.

Mahatma Gandhi

Wir haben einen alten Drucker von HP – den haben wir vor 10 Jahren gebraucht gekauft – der läuft und läuft. Da hat wohl einer bei der Produktion geschludert… Montagsdrucker.

Alle danach gekauften Drucker, sind längst schon wieder ausgetauscht.
Egal welche Marke.
2 Jahre. Schwups. Kaputt.
Natürlich kurz nach der Garantie.

Und auch nicht zu reparieren – das lohnt nicht.
Das bietet auch kaum einer mehr an.
Zumal ein neuer Drucker ja sooooo günstig ist.
Geld kostet er dennoch.

Und was mich noch viel mehr ärgert, ist die Verschwendung.
Die Müllberge.

Und die Veränderung in unseren Köpfen.
„Wegwerfgesellschaft“ – wer mag sich schon selbst dazu zählen.
Aber wir müssen es wohl einsehen.
Genau das sind wir.

Und wir werden bewußt in diese Richtung getrieben.

Da kommen einem gleich wieder Matrix-Bilder in den Kopf.
Wir hängen am Versorgungsnetz und werden mit falschen Informationen manipuliert und finanziell zur Ader gelassen.

Wieso ich mich mit diesem Thema beschäftige?
Ich habe eine tolle Reportage auf ARTE gesehen: Kaufen für die Müllhalde

Kleine K-Frage

Keks oder Plätzchen – das ist hier die Frage.
Eine Frage, die ganz Deutschland beschäftigt.

Dabei bezeichnet „Keks“ eigentlich ein englisches Gebäckstück.
Der Name deutet klar auf den Ursprung cakes – also die Kuchen hin.

Doch damit sind vor allem solche Vertreter wie Butterkekse, Prinzenrolle oder ähnliche gemeint – „kommerziell hergestellte Dauerbackwaren“ – wie gruselig klingt das denn?

Dauerbackwaren dürfte für mich glatt beim Wettbewerb „Unwort des Jahres teilnehmen“.

Doch das was wir als Kekse bezeichnen, ist genauso liebe- und geschmackvoll hergestellt wie Plätzchen.

Einziger Unterscheidungspunkt: Plätzchen gibt es bei uns nur und ausschließlich in der Adventszeit 🙂

Auf Vanilliekipferl, Lebkuchen, Spritzgebäck und Ausstechplätzchen muss man jetzt also noch rund 9 Monate warten.

Unterm Jahr backe ich Kekse.
Basta.

Doch natürlich gibt es kleine Schnittmengen…
Also Kekse, die auch zu Weihnachten gebacken werden… z.B. salzige Schokokekse oder knusprige Haferkekse.

„Kleine K-Frage“ weiterlesen

Slow Segeln in der dänischen Südsee

Ein Skipper alter Schule: charmant, seetüchtig und immer auf´n Schnack aus

Was bitte ist entspannender und gewollt langsamer als Segeln?

Nicht wirklich viel 😉

Essen vielleicht.
Schlafen bestimmt.
Urlaub – kommt ganz drauf an, wer hinter dir steht…

Doch wenn da der Richtige steht und man die Verpflegung an Bord nicht als tägliches Übel, sondern als kulinarische Herausforderung betrachtet, sich die Zeit nimmt zu schauen was regionale Küche und ortsansässige Märkte zu bieten haben, kann gerade so ein entspannter Segeltörn eine sehr genussvolle Angelegenheit werden.

Original Slow Food also.

Einer unserer Aktiven des Slow Food Conviviums Fünfseenland ist begeisterter Genießer & Skipper und hat sich nun mit Janne endlich das richtige Boot für seine kulinarisch, maritimen Träume zugelegt.

2011 will er einen Slow Segel Törn durch das „Dänische Südmeer – dansk Sydhav“ organisieren und ist auf der Suche nach Mitmachern.

Insel-hopping und -shopping, sowie anschließendes Kochen inclusive.

Da will ich ihn natürlich unterstützen:

„Slow Segeln in der dänischen Südsee“ weiterlesen

Stille Nacht – oder was davon übrig bleibt

Den Anblick kenne ich ja schon....
Der Winter ist definitiv eine sehr aufreibende Zeit für ambitionierte Katzenliebhaber.

Also auch für mich.
Bei meiner Familie halten sich die Ambitionen da eher in Grenzen.

Meine Männer sehen nämlich keinen vernünftigen Grund darin, mehrfach nachts aufzustehen, Türen zu öffnen, zu füttern, zu trösten und zu beruhigen.
Überhaupt keinen Grund.

Sie schlafen wahrscheinlich auch fester.

Ich höre bereits am Auftreten, welche von unseren drei Miezen den Weg zu meinem Bett einschlägt.
Und bin dann schon halb raus…. aus selbigem.

„Vorauseilender Gehorsam“ nennt man das glaube ich.
„Eher wohl Dummheit“ – stellt mein Mann richtig.

Na ja, dumm ist eigentlich nur, wenn Katzen sich die Klinke in die Hand geben.

Eine raus, die andere rein – zwischen Tür und Angel noch ein kurzer, heftiger und flockenreicher Austausch von Liebenswürdigkeiten.
Die dritte hält sich als Reserveeinheit im Hintergrund.

Das erhöht dann die Zahl der geplanten und durchgeführten Weckaktionen zum Standortwechsel immens.

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