Die Entdeckung der Langsamkeit

Es macht mich wahnsinnig!

Heute ist mal wieder so ein Tag, an dem das Internet und auch die Telefonleitung immer wieder den Geist aufgeben.
Gerade noch war ich online und Padauz – alles weg.

Und dabei muss ich doch – wollte ich – sollte ich… nix geht.

Aus lauter Verzweiflung versuche ich meine Arbeitsbereiche zu verändern. Es muss doch auch Dinge geben, die ich ohne Internet oder Telefon erledigen kann!
Muss es!

Gibt es aber anscheinend nicht.

Egal womit ich beginne, ich erreiche immer wieder einen Punkt, bei dem ich schnell etwas überprüfen muss oder kurz eine Bestätigung brauche. Telefonisch oder per Mail.

Mein einziger Ausweg:
ich räume auf.

Erst den Schreibtisch.
Dann das Arbeitszimmer.
Dazwischen starte ich immer mal wieder einen Versuch, ob die Leitungen nicht endlich stabil sind.

Doch bevor ich beginne, den Keller zu räumen, werfe ich das arbeitsmäßige Handtuch.
Dann arbeite ich heute einfach nicht weiter, sondern mach mal langsam…

Vielleicht ein Buch lesen?
Im Garten wurschteln?
Kochen?

Mein Mann schüttelt verzweifelt mit dem Kopf. Bis aufs Lesen ist das ja nicht wirklich langsamer. Findet er.
Schließlich habe ich die Lösung – ich plane das Essen für meinen Geburtstag.
Das macht Spaß, Sinn und ist nicht als Arbeit zu verbuchen… finde ich jedenfalls.

Und freue mich eigentlich, dass der Computer heute spinnt. Sonst hätte ich dafür gar nicht die Zeit gehabt 🙂

2 Antworten auf „Die Entdeckung der Langsamkeit“

  1. …und mit welchem Resultat??? – Kann man das hier bitte mal erfahren oder muss ich mich tatsächlich bis Mittwoch (da hat die Anne nämlich Geburtstag :)), so jetzt wissen’s alle) also bis Mittwoch Abend gedulden?

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