Und was ist mit Tee?

Manchmal braucht man einfach Glück.
Und ich habe es…

Auf der Suche nach Bremer Scherkohl (von dem ihr später sicherlich noch das ein oder andere erfahren werdet, heute aber nicht!- doch ich bin ziemlich sicher, das er ins Buch kommt), bin ich an einen Gärtner in Norddeutschland gekommen, der anscheinend alle und alles kennt, die Hälfte davon selbst auf den Feldern hat und wahnsinnig schnell und hilfsbereit ist: Jochen Krentzel.

Wenn ich sehe, wie mühsam manche Nachfrage ist…
Obwohl – wenn wir mal ehrlich sind, ist der August auch nicht wirklich die optimale Zeit mit so einem Projekt zu starten!

Jedenfalls tut es richtig gut, gleich und umfassend Antwort zu bekommen und darüber hinaus noch auf 10 andere Sorten hingewiesen zu werden 😉 Schließlich muss ich mich in dieses Thema beziehungsweise etwa 50 verschiedene Themen erstmal wirklich einarbeiten.

Ich baue neben „Bremer Scherkohl“ auch noch „Diepholzer Blaustrunk“, „Helgoländer Wildkohl“, „Nero di Toscana“, „Strandkohl“, „Russischen Roten“ , „Ostfriesische Palme“, „Filderspitzkraut“ und noch ein paar andere Kohle an. Weiterhin noch einige alte Wurzelgemüse und Kräuter….

soweit Jochens erste Auflistung, etwa 2 Stunden nach meiner ersten Mail

Und so habe ich nun, neben einer charmanten Einladung zum Wilstetder Kohlmarkt Ende September, einen Fachmann im Norden sozusagen direkt an meiner Seite.

Um den Markt in Wilstedt herum plane ich eine Nordtour – denn auch hier darf ich mal ehrlich sein: wenn ich als wildfremde, neugierige Frau aus dem Süden Deutschlands bei den Züchtern, Bauern und Gärtnern im Norden anrufe, bin ich schon sehr froh über ein freundliches „Moin“.

Aber so richtig locker sind die Zungen dann meist doch nicht – da braucht es so den ein oder anderen Kaffee, Tee oder auch mal was anderes 😉

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