Kleine Kneippkur


Das war heute wieder mal ein echtes Wechselbad.
Am Morgen erhalte ich eine Email die mich echt und mit Schwung aus der Bahn haut:

Hallo Frau Webert,

Ihre wiederholten Anfragen habe ich erhalten, aus Zeitgründen und Überarbeitung bin ich noch nicht zur Rückmeldung gekommen.

Also: Was möchten Sie über XXX wissen, was man nicht ohnehin überall nachlesen kann? Damit ich keine Zeit mit schriftlichen Antworten vertrödeln muss, sollten Sie mich am besten abends zwischen 19.00 und 20.00 Uhr unter XXX anrufen (außer Freitag Abend). Dann beantworte ich Ihnen alles wichtige.

Das ist also das Ergebnis mehrerer Nachrichten und Kontaktversuchen telefonisch und per Email.
Natürlich hat der Absender recht – es stehen einige Informationen zur Verfügung.
Wie verlässlich die sind, kann ich allerdings nicht beurteilen und bin der Meinung, das eine Nachfrage bei einem Fachmann ihre Berechtigung hat.
Hat sie anscheinend nicht.
Ich darf euch auch verraten, dass ihr keinen Hinweis auf diesen Menschen im Buch finden werdet… und wenn ich die ganze Geschichte rausnehmen muss!
Das habe ich einfach nicht nötig.

Denn ich darf euch versichern, dass ich in meinen „Erstkontakten“ wirklich freundlich und korrekt bin.

Am Abend dann das genaue Gegenteil:
auch hier eine Quelle, die ich schon seit Wochen immer wieder zu erreichen versuche. Vergeblich.
Aufgrund der Mail vom Vormittag bin ich aber gerade soweit, dass ich alles wegwerfe, was mich aufhält.
Und so starte ich einen letzten Versuch, doch noch an die Retter des altmärkischen Braunkohls zu kommen.
Mit Erfolg!

Es folgt nicht nur ein total nettes Telefonat, sondern es kommen auch zusätzliche Geschichten auf, die es mir leichter machen, die Story vom Morgen rauszunehmen.
Und da fragen mich die Menschen, denen ich begegne, warum ich so fertig aussehe…

Wechselbäder sind halt nicht jedermanns Sache – meine auf jeden Fall nicht!

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