Ruhepol aus Hohenlohe

„In der Ruhe liegt nicht nur die Kraft – in der Ruhe liegt auch der Geschmack“

Bei Heidi denke ich natürlich nicht an ihr Fleisch - ihr Charme ist ganz lebendig
Bei Heidi denke ich natürlich nicht an ihr Fleisch – ihr Charme ist ganz lebendig
Das ist eine ganz legitime Schlussfolgerung zu der man gelangt, wenn man schon mal Fleisch von Schwäbisch-Hällischen Landschweinen gegessen hat. Durch ihr langsames und artgerechtes Aufwachsen haben diese Schweine ein Leben. Und das kann man schmecken.
Wir hatten schon mal einen ähnlichen Vergleich mit Hühnern.

Mein Besuch in Hohenlohe hat mich noch mehr für die Mohrenköpfle eingenommen. Das war schwer, denn als ich die Ferkel bei Beißwengers fotografiert habe, war es ja bereits um mich geschehen.

Doch es sind eben auch die Menschen hinter den Geschichten, die einen berühren…Ohne dies „Starrköpfe“ und „Spinner“ gäbe es viele der alten Rassen und Sorten gar nicht mehr.


„Der Erfolg eines Projekts in gesättigten Märkten wie in Deutschland steht und fällt mit der Kommunikation,“ versichert Rudolf Bühler. „Daher ist die Schlüsselkompetenz immer im Marketing zu finden. Und da das ein Steckenpferd von mir ist, haben wir nie eine Agentur beschäftigt, sondern eine eigene Medienabteilung aufgebaut.“

Mit großem Erfolg. Denn die Schwäbisch-Hällischen Landschweine sind eine der Rassen, um die man sich (wenigstens derzeit) wenig Sorgen machen muss. Da hat die Erzeugergemeinschaft ganze Arbeit geleistet.

Und setzt jetzt auch auf neue Bereiche rund um Hohenlohe: Seit man auch „Echt Hällische Wurst und Schinken“ produziert sind ökologisch angebaute Gewürze und Kräuter in der Focus von Rudolf Bühler und seiner Mitstreiter gerückt. Man baut diese in Hohenlohe, in Indien und auf dem Balkan an um mit reinen Naturgewürzen Echt Hällische Erzeugnisse von höchster Qualität zu erzeugen.

Heimische Pflanzen wie Senf, Koriander, Kümmel oder Majoran werden lokal in Hohenlohe angebaut; Pfeffer, Muskat, Piment oder Kardamom in einem Hilfsprojekt in Südindien und Gewürzpaprika in der Vojvodina. Dies alles ökologisch und nach Fair-Trade Prinizipien mit „solidarischem Wirtschaften auf Augenhöhe mit unseren Partnern“, so Rudolf Bühler. Er nennt diese Naturgewürze „Seeds of Hope“, also Saaten der Hoffnung. Auch hier spürt man wieder deutlich das weitsichtige Denken und sozialen Engagements Rudolf Bühlers.

Einem unruhigen Ruhepol aus Hohenlohe 😉

2 Antworten auf „Ruhepol aus Hohenlohe“

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