Wo Mikroalgen auf Einhörner treffen

… ist die Altmark. In Klötze steht Europas größte Anlage für Mikroalgen. 150 Kilometer fern des Meeres werden die Algen in 500 Kilometern geschlossenen Röhrensystemen gezüchtet. Mit eigenem Quellwasser. Von Jörg Ullmann, dessen Faszination für Algen sich erst nach dem Biologiestudium entwickelte und seither beständig wächst. Seine Frau Kirstin Knufmann macht aus den kleinen Powerteilen derweil witzige, gewagte Lebensmittel. „Wo Mikroalgen auf Einhörner treffen“ weiterlesen

Über die Kochkunst und die Liebe – von Nathalie Bromberger

„Weihnachten gab es Kunst zum Nachtisch. Meine Töchter hatten die Schokoladen-Pavlova von Nigella bereitet – ein Dessert, das wirklich alle Gäste begeistert. Beim Genießen schoss mir der Gedanke „Das ist große Kunst!“ durch den Kopf. Und ich fragte mich, was diesen Nachtisch so besonders macht. Es ist die besondere Mischung aus Konsistenz (bröckelndes, zartes Schokoladenbaiser neben weicher Sahne und den fluffigen Himbeeren), Geschmack (süß-bitteres Schokobaiser, süß-saure Himbeeren, vermittelnd sanfte Sahne…) und Optik (die Pavlova sieht einfach schon zum Anbeißen aus).

„Über die Kochkunst und die Liebe – von Nathalie Bromberger“ weiterlesen

Überzeugende Porträts – für Ihre PR Schreiben

Es ist die Liebe. Die Liebe zur Sprache, zu den Menschen und ihren Geschichten, zu Porträts mit Ecken und Kanten, die dieses Sachbuch zu einem guten Buch macht.

Ein Porträt ist die persönliche Beschreibung eines Menschen. Und doch so viel mehr. Denn wir beschreiben diesen Menschen ja nicht nur in diesem Augenblick, den wir gemeinsam erleben. Wir schauen in sein Leben, seine Träume, seine Sorgen. Jedenfalls, wenn wir uns Mühe geben und nicht nur seinen Lebenslauf in einen Fließtext umwandeln – was Birte Vogel ganz sicher erschauern liesse 😉 „Überzeugende Porträts – für Ihre PR Schreiben“ weiterlesen

Airberlin – ein allerletztes Mal

Berlin, 12. September 2017

19:08 Uhr

Die tief stehende Sonne lässt den Flughafen Tegel heimelig und einladend leuchten. Die Luft ist spät-sommerlich warm und ich bin mehr als pünktlich, mein Flieger nach München geht um 21:35. Also alles ganz entspannt.

Auf der Suche nach meinem Gate stolpere ich in Menschen, die den Gang von Terminal A füllen. Sie stehen einzeln, zu zweien, zu dreien oder auch in Gruppen und schauen in eine Richtung. Den Gang entlang, weg von mir, wohin kann ich nicht erkennen.

Ich frage nach – „Wir stehen am airberlin Schalter an“. Mist. Das klingt nicht gut. Mit airberlin will auch ich fliegen. „Da sind etliche Flüge gestrichen“ – „München?“ – „Ja“.

Schon bei der Buchung Ende August hatte ich so ein leichtes Grummeln im Bauch. Die Airline hatte Insolvenz angemeldet. Mit 150 Millionen sichert die Bundesregierung den Flugbetrieb und darauf habe ich vertraut. War wohl nichts.

Am Ende der Schlange steht Thea, eine 19-jährige Berlinerin. Sie „stand“ da – denn nun bin ich ja hier. „Airberlin – ein allerletztes Mal“ weiterlesen