Der stumme Frühling

Das ist es, worauf wir alle so lange gewartet haben – und wer kann nutzt die Sonne in vollen Zügen.

Doch mein Vater erschreckt mich: im Raum Frankfurt ist die Natur noch weiter als hier und sein Kirschbaum blüht, dass es eine Pracht ist. Wie riesige weiße Kugeln hängen die Blüten an den Ästen und es herrscht – Stille. Absolute Stille. Kein Summen und Surren, kein Brummen und Fliegen. Es gibt keine Bienen.

Und so sprechen mal wieder über ein Buch, dass ich jetzt wieder aus dem Regal ziehe: Der Stumme Frühling.
Ein Schreckensszenario, mit dem Rachel Carson in den 60er Jahren gegen DDT und Umweltverschmutzung kämpfte. Und das man ruhig wieder mal lesen sollte – gerade jetzt, wenn alles zum Leben erwacht. Ökofeminismus – so nennen es die CEIBERWEIBER.

Aber ich finde, dass man hier nur zwischen denkenden und ignoranten Menschen unterscheiden sollte…schließlich würde mein Vater freiwillig keine feministische Kampfliteratur lesen. Aber das Buch habe ich von ihm bekommen…. da war ich 12.

Eine Antwort auf „Der stumme Frühling“

  1. Ich glaube es kaum: mein Vater hat mit seinem Nachbarn über die fehlenden Bienen gesprochen. Dessen Antwort: „Ach, was brauchen wir Bienen. Die Kirschen interessieren uns eh nicht, die machen ja einen Dreck im Sommer“.

    Solche Menschen machen mich fassungslos!

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