„Lachen Sie noch oder weinen Sie schon?!“

Ganz ehrlich – ich lache! Oder habe gelacht.

Bei Philipp Webers zweitem Soloprogramm „Schief ins Leben“ auf Monis Bühne in Steinebach.

Allerdings manchmal doch mit einem schlechten Gewissen, denn er steckt den Finger so im Vorbeigehen und recht tief in unsere Wunden. In die Wahl-und-Politik-wunde, die Wirtschaftskrisen-wunde, die Familien-wunde.

Sein Papa (immer am Telefon dabei) hilft ihm da nicht nur – dieser scheint dieses ständige Hinterfragen und Grübeln in ihm erst wachgerüttelt zu haben. Ein Arzt aus Mumpfenbach?! Der seine Haustür vor der Abreise mit Reisigzweigen tarnt und nur als Repräsentant das Familienoberhaupt ist. Ansonsten liegen Legislativ, Exekutive und Juricative fest in Mamas Hand.
Wie in jeder Familie. Weshalb Philipp auch keinen Zweifel an der Regierungsfähigkeit und dem Durchsetzungsvermögen von Frauen hat.

Zweifel kommen ihm da schon eher an den Zielen, für die wir kämpfen oder kämpfen sollten:

„Rettet den Wald, rettet die Wale – das war griffig und hat Sinn gemacht. Aber rettet die Banken – was ist das denn?
Brauchen wir jetzt Benefizveranstaltungen für Manager?
Und Xavier Naido singt dann: „… dieser Kredit wird ein fauler sein…“
Oder Grönemeier: „…gib mir mein Geld zurück..“.

Mir hat der Abend mit Philipp Weber gefallen – er ist jung, frisch, frei und lustig – auf eine kluge, charmante Art. Und hat natürlich auch eine Homepage… schließlich ist er ein Kind unserer Zeit.

Und am 12.11.2009 kommt er wieder ins Raabes – mit dem Honeymoon Massaker…

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