Spurensuche


Meine beiden kleinen Lieblinge haben mir vor einigen Tagen (beziehungsweise bei einer Nacht-Arbeitssitzung) Spielzeug mitgebracht.
Und so wie die beiden nunmal sind, hat es natürlich keine fünf Minuten gedauert bis sie sich derartig in den Haaren hatten (nicht nur verbal – das können die auch super nonverbal), dass sich das Mitbringsel ganz hurtig verkrümeln konnte…

Weg war es.
Trotz sogleich gestarteter Suchaktion meinerseits im ganzen Arbeitszimmer – die anderen beiden habe ich vorsichtshalber rausgeworfen (die sind da keine große Hilfe) – nicht wieder aufzufinden.

Mein Mann jammert seither um seine Briefmarkensammlung (als ob meine Bücher, Stoffe und anderen Arbeitsutensilien völlig belanglos seien) und ich unternehme selbstverständlich täglich alles mögliche um den kleinen, (wirklich sehr süßen) Ausreißer mit den zauberhaften Knopfäuglein wieder einzufangen.

SchokiLebendig natürlich – was meine beiden Miezen sicherlich nur zeitlich sehr begrenzt berücksichtigen würden, weswegen ich auf ihre Hilfe auch weiterhin bewusst verzichte.

Unsere alte Lebendfalle war leider verschwunden – eine neue musste her und wartet jetzt geduldig auf einen ebenso neuen Bewohner… lockte erst mit Speck, jetzt mit französischem Käse (der riecht gut!)

Doch wo steckt die Maus?

In einer Ecke habe ich vor ein paar Tagen noch Geraschel vernommen.
Ist aber seit gestern nicht mehr zu hören.

Aber wie lange kann eine Maus (deren Verletzungen ich natürlich gar nicht kenne) in einem geschlossenen Arbeitszimmer ohne Wasser oder Essen überhaupt überleben?
Und warum geht sie nicht in die Käsefalle?
Sie müsste doch Hunger haben!

Heute nun eine – na ja, Entwarnung würde ich mal nicht sagen – eher ein „Lebenszeichen“.
Wer mag schon Käse in einer Mäusefalle, wenn hier doch noch andere leckere Dinge zu finden sind…

Die Schokolade nehme ich jetzt natürlich mit raus (ich habe ehrlich keine Ahnung wo sie die gefunden hat – meine Suche ist da meist vergeblich) – und hoffe inständig, dass die heiligen Alben meines Mannes nicht irgendwann so aufgeschlitzt daliegen.

Das würde er nämlich sowohl den beiden katzenähnlichen Mitbewohnern, als auch mir ankreiden!

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