Allgäuer Braunvieh – nur echt mit Alphorn

Allgäuer Braunvieh

… nein, natürlich nicht. Aber es ist so ein schönes Bild vom wissbegierigen Allgäuer Braunvieh und dem Alphorn …

Allgäuer Braunvieh

Bis zu 4.000 Liter Milch gibt so eine wunderschöne Kuh im Jahr. Das ist natürlich nicht vergleichbar mit den hochgezüchteten Milchrassen (die geben mehr als das Doppelte), aber da das Allgäuer Braunvieh optimal an Landschaft und Witterung angepasst ist, bieten sich für die Bauern andere Vorteile: es ist ein Zweinutzungsrind – hat also auch Fleisch auf den Rippen, es ist langlebig und mittelschwer – kommt gut auf dem unwegigen Gelände zurecht und braucht keine aufwendige Betreuung. So sind die Rinder gut für extensive Tierhaltung und stehen vermehrt auf den Weiden von kleinen Biobetrieben. Außerdem soll die Milch des Braunviehs zum Käsen besonders gut geeignet sein. „Allgäuer Braunvieh – nur echt mit Alphorn“ weiterlesen

Lichtpilze – eine natürliche Vitamin D Quelle

Lichtpilze

Nein – diesmal geht es um keine alte Sorte. Eher um eine Erkenntnis, die endlich wahrgenommen wird. Die Bestrahlung mit UVB Licht steigert den natürlichen Gehalt von Vitamin D in Pilzen. Ein deutscher Züchter nennt sie daher „Lichtpilze“ und springt elegant auf die Superfood-Welle auf. Besonders geeignet scheinen Austernseitlinge, die nicht nur bei Vegetariern und Veganern als eiweißreiche Fleischalternative und geschmackvolles Lebensmittel hoch im Kurs stehen. „Lichtpilze – eine natürliche Vitamin D Quelle“ weiterlesen

Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen – Markus Bogner

Gelbe Rüben

In „Ritter aus Leidenschaft“ geht Heath Ledger der Frage nach, ob ein Mann seine Sterne neu ordnen kann. Markus Bogner zeigt wie man/frau das im echten Leben bewerkstelligt und warum es unbedingt Sinn macht, dies zu tun.

Er ist nach eigener Einschätzung „Bauer aus Leidenschaft“ und nicht aus Tradition. „Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen – Markus Bogner“ weiterlesen

Frieden ist keine Selbstverständlichkeit

Alte Glückwunschkarten oder Einträge in Poesiealben kommen nie ohne einen guten Wunsch für „Frieden“ aus. Als Kind, Jugendliche hat mich dieser Wunsch genauso wenig beeindruckt, wie der für „Gesundheit“. „Glück“ fand ich da schon cooler, denn davon kann man immer mehr brauchen… Doch eigentliche waren all diese Wünsche sowieso feste Bestandteile meines Lebens. Also habe ich mich brav bedankt und nicht weiter darüber nachgedacht. 

Frieden verlieren

Der Anschlag auf das Oktoberfest 1980 riss mich erstmals aus meiner gleichgültigen Sicherheit. Wenn ich das heute so betrachte, wundert es mich schon, denn ich bin in Zeiten der RAF und des Kalten Krieges groß geworden. Es ist also nicht so, dass Deutschland damals ein Hort der Glückseligen und Gewalt unbekannt war. Doch diese Bedrohung habe ich nie konkret wahrgenommen. Sie schwebte genau so weit weg, wie Kriege, die in anderen Ländern oder zu früheren Zeiten geführt wurden. Als ob all dies in einer anderen Welt stattfand. Es betraf mich nicht, meine Familie, meine Freunde – wir waren sicher und lebten unbekümmert. Ganz ehrlich: ein wunderbares Gefühl. „Frieden ist keine Selbstverständlichkeit“ weiterlesen

Die Zeitdiebe sind unter uns

Zeit ist wichtig

Es ist Zeit, dieses Thema noch mal nach vorne zu holen und ich nutze die „Oldies but Goldies Advents-Blogparade“ von Heide Liebmann dazu, und freue mich sehr über diese nachhaltige Idee: bereits bestehenden Texten noch mal einen Schups zu geben 😉

Denn viele Menschen begreifen nicht, dass Zeit ein Geschenk ist und keine Bürde: 

Die Zeitdiebe sind unter uns

Es ist ein Grausen.

Was nimmt man sich nicht alles vor, wenn man ein Kind bekommt. Vieles wird man besser machen – schließlich ist das Kind ja erwünscht und wir so gut darauf vorbereitet.

Das, das eine Illusion ist, lernt man dann sehr schnell (und schmerzhaft) – aber das Wohl des Kindes und die Harmonie in der Familie stehen an erster Stelle. Und Eltern lernen zum Glück dazu. Kinder wissen von alleine, wie es läuft 🙂

Es kommt der Kindergarten und damit erstmals ein erhöhter Einfluss von außen auf das junge Familienpflänzchen… aber das schweißt zusammen und man hat das Gefühl, das Probleme nicht unlösbar sind. Die Pflanze wächst.

Doch dann der Schritt in die Schule. Nicht irgendeine – nein: eine Bayerische. Und uns Zugereisten wird klar – es ist was faul im Staate…

Ab der ersten Klasse gibt es Förderunterricht und spätestens in der zweiten haben einige Schüler NACHHILFE!

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„Nichts ist so alt wie die Zeitung von Gestern…“

Ein Satz, der mich nicht nur im beruflichen Umfeld immer wieder eingeholt hat. Auch bei Freunden und in der Familie gilt die klare Überlegenheit und Begeisterung für das Aktuelle. Twitter und Co gaukeln uns gar ein „zeitgleich“ von Geschehen und Nachricht vor. Jetzt passiert, jetzt gewusst und weiter getragen – gern mit einer kurzen ersten Reaktion. Da bleibt keine Zeit zu hinterfragen, abzuwägen, zu vergleichen. Schnelligkeit ist das Mass der Dinge, nicht Inhalt oder Reflexion.

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