Ist euch schon mal aufgefallen, dass es auf dem Bürgersteig immer mehr blinkt und leuchtet?
Das sind die zahlreichen Vierbeiner, die geduldig mit Frauchen/Herrchen ihre Runden drehen. Gerne am frühen Morgen oder auch am Abend – Dunkel muss es halt sein.
Und da man schwarzen Hund in dunkler Nacht nun mal schlecht sieht – egal wie groß oder klein der ist – hat sich eine ganze Industrie aufgemacht, da Abhilfe zu schaffen. Egal in welchen Hundeshop man schaut – keiner kommt ohne reflektierende oder leuchtende Halsbänder und Accessoires aus.
Ein Megageschäft.
Bin mal gespannt, wann auch meine Miezen auf diese Mode aufspringen 😉 „Seltsames Auf- und Abrüsten“ weiterlesen
Der perfekte Begleiter
Das neue Jahr startet ja nicht nur mit guten Vorsätzen – Rettungsringe, Jahresabschlüsse und neue Kalender sind jetzt ebenfalls hochaktuell.
Meine Mutter hat sich früher immer Anfang des Jahres hingesetzt und feinsäuberlich alle Geburtstagsdaten (und meist auch noch gleich die Adressen) in ihrem neuen kleinen Taschenkalender (häufig ein Werbegeschenk – aber immer ein unverzichtbares Begleitwerkzeug für sie) eingetragen.
Später hatte sie dann ein herausnehmbares Adressteil, das war damals die einfachste „Importfunktion“ für größere Datenmengen.
In Zeiten des PCs und der Cloud sind dies natürlich völlig überflüssige Tätigkeiten, denen niemand auch nur noch einen Gedanken nachwirft. „Der perfekte Begleiter“ weiterlesen
Königin Mieze hält Hof
Als ich mich im vorletzten Jahr (Gott, die Zeit rennt) mit Alten Nutztier und Gemüsesorten beschäftigt habe, ist mir die kleine Erdbeere von Otto Schindler so richtig ans Herz gewachsen.
Und so hat Mieze Schindler natürlich 2013 Einzug in unseren Garten gehalten – zunächst mal unterm Apfelbaum beim Waldmeister – aber der ist so raumgreifend, dass sich die kleine, zarte Seele da nicht wohl gefühlt hat und in diesem Frühjahr ins Hochbeet umsiedeln durfte. Dort hat sie jetzt wirklich Fuß gefasst und auch wenn die Ernte noch etwas mager ausfiel (na ja – für 8 Erdbeerpflanzen ist´s eh schon sehr ordentlich), so hat die Qualität uns doch absolut überzeugt. „Königin Mieze hält Hof“ weiterlesen
Knotenkunst fern der See
Also arbeite ich weder mit Seemannsgarn, noch vergnüge ich mich mit der hohen Kunst des Makramee – vielmehr gehe ich heute der Frage nach: wie kann aus einem Tuch ein Hase werden.
Ohne Füllung, Babygerecht und Ansprechend.
Mit Phantasie, Geduld und bitte ohne Spucke… und damit ich endlich mal von den Lampenschirmen loskomme (die allerdings auch schon alle neue Besitzer gefunden haben – was nicht nur mich, sondern auch meinen Mann sehr freut).
Doch vor allem, weil ein Freund ein Töchterchen bekommen hat – da muss natürlich im Hause Webert ein ganz persönliches und somit besonders liebevolles Geschenk her. Daher mein derzeitiger Hasen-Knoten-Wahn.
Meine Familie ist schon leicht verzweifelt wie lange ich mich bei solch eigentlich ja banalen Dingen festbeißen kann.
Tja – altes Jungfrauenleiden: so perfekt wie möglich muss es sein. Und sind wir mal ehrlich – ganz perfekt wird´s nie!

Zu Beginn stehen etliche Stunden Grübelei – vorzugsweise Nachts, zwischen den einzelnen Katzen-Rein-und-Raus-Türdiensten.
Dann folgen verschiedene Schnitt-, Näh- und Knotversuche (schließlich ist jeder Stoff anders, es kommen eigentlich nur gebrauchte und vorhandene Stoffe in Betracht, weil ich den Wiederverwertungsgedanken mittlerweile einfach nicht mehr los werde und der optimale Stoff dabei natürlich so nicht gleich gefunden wird) und dann endlich: ein erster Probehase.
Der wird natürlich umgehend zum Familienmitglied erklärt und darf auf gar keinen Fall verschenkt werden. Da sind sich meine Jungs einig.
Also kommt er zu den beiden Probe-Weihnachtmäusen auf meinem Tisch und es geht mit der Versuchsreihe weiter.
Ich muss sagen – die Hasen werden wirklich immer besser… finde ich jedenfalls.
Und bin sehr stolz, als ich endlich ans Verschenken geht… ist jetzt nicht wirklich ein Geschenk zur Geburt geworden – aber dafür um so individueller.
Denn an einen Verkauf kann ich derzeit leider gar nicht denken – ich habe sehr viel Zeit mit dem Thema „CE Zertifizierung“ verbracht und bin an echte, neue Grenzen gestossen… dazu demnächst sicherlich mehr.

Spurensuche
Meine beiden kleinen Lieblinge haben mir vor einigen Tagen (beziehungsweise bei einer Nacht-Arbeitssitzung) Spielzeug mitgebracht.
Und so wie die beiden nunmal sind, hat es natürlich keine fünf Minuten gedauert bis sie sich derartig in den Haaren hatten (nicht nur verbal – das können die auch super nonverbal), dass sich das Mitbringsel ganz hurtig verkrümeln konnte…
Weg war es.
Trotz sogleich gestarteter Suchaktion meinerseits im ganzen Arbeitszimmer – die anderen beiden habe ich vorsichtshalber rausgeworfen (die sind da keine große Hilfe) – nicht wieder aufzufinden.
Kratz ich oder geh ich
Ich bin eine alte Märchensammlerin und Leseratte, habe natürlich aus aller Herren Länder entsprechende Lektüre im Haus verteilt und liebe den Podcast des Bayerischen Rundfunks mit Michael Köhlmeier. Auf den bin ich eigentlich über die Sagen der Griechen (die noch besser sind!) aufmerksam geworden.
Doch ich muss gestehen, er (also Köhlmeier) hat doch immer wieder Märchen dabei, von denen ich noch nie etwas gehört habe….
