Jetzt endlich Angeln

Nein, nicht zur Entspannung ans Wasser. Dazu ist keine Zeit 😉
Es geht um den Landstrich ganz oben im Norden an der Ostsee.
Da gibt es gleich zweierlei Kandidaten fürs Buch: Angler Rinder und Angler Sattelschweine.

Bei den Schweinen war ich, als ich oben war.
Und zu den anderen habe ich nun Kontakt aufgenommen.
Nicht zu den Rindern – zu ihren Besitzern!

Doch weil ich in meiner Recherche über einige Ungereimtheiten gestolpert bin – was ich ja nun mal gar nicht mag – habe ich doch noch ein eigenes Buch angeschafft „ANGELN DEINE ROTE KUH“.

Klingt ja erstmal wieder nicht so doll, aber das täuscht…
Da ist natürlich wirklich alles drin, was man über die Angler Kuh (beider Zuchtrichtungen!! – Vorsicht da gibt es den kleinen, feinen Unterschied und ich muss aufpassen, was ich wem zuschreibe) wissen kann oder muss.
Leider habe ich gar nicht wirklich die Zeit und Muße mich der Kuh hinzugeben. Suchen nur nach den für mich wichtigen Facts und schreibe weiter.

Aber – sie wehrt sich. Bevor ich ganz verzweifle wechsle ich das Thema. Schon wieder ist mein Text zur Roten Kuh nicht ganz fertig geworden. Bin gespannt, wann ich den abschließe…

Wahre Freiheitskämpfer


Ich habe die Tux Zillertaler Rinder doch wirklich ins Buch genommen, weil ich die Kampfeslust so gut finde.
Ist einfach auch mal ein anderer Ansatz.

Aber nun sitze hier und überlege, wie ich das textlich aufgreifen kann.

Da kommt mir meine Zeit bei Servus TV zu Hilfe, denn sonst wäre ich als Norddeutsche wohl eher nicht mit Andreas Hofer in Berührung gekommen.

Als ich meinem Mann etwas später vorlese, wohin die Reise des Tiroler Rinds im Buch so gehen könnte, ist der durchaus amüsiert und (nach meiner persönlichen Einschätzung) aber auch ein wenig entsetzt.

O-Ton: “ Da bin ich ja mal gespannt, ob der Verlag das durchgehen lässt“…

Warum eigentlich?
Okay, ich habe einige Klischees zusammengewürfelt…
Doch ich finde das Ergebnis wirklich recht gelungen.
Und treffend.

So passend zum Text, dass es einen umhaut - das Foto habe ich von Christian Moser - danke!
So passend zum Text, dass es einen umhaut – das Foto habe ich von Christian Moser – danke!
Eine Stunde später: DER BEWEIS

Ich hatte Christian Moser vom Verband Rinderzucht Tirol um Fotos gebeten, denn bis Tirol kann ich leider nicht mehr fahren.
Und siehe da – unter 6 an mich geschickten Bildern befindet sich auch dies.
Und als ich nachfrage, erhalte ich folgende zusätzliche Information:

Das Bild von Weixl entstand im Rahmen des alljährlichen Fotoshootings des Rinderzuchtverbandes unter dem Motto „200 Jahre Tiroler Freiheitskampf 1809 -2009“.

Weixl hat eine Einsatzleistung von 23,2 kg und stammt aus dem Betrieb der Familie Haas aus Auffach. Das Bild wurde am Eingang des Zillertaler gemacht auf historischen Boden, wo auch im Rahmen der Freihheitskämpfe von 1809 Gefechte stattfanden

Ich wußte doch gleich, dass die Tiroler stolz sind. Auf den Freiheitskampf und die Tux Zillertaler.
Ach ja – und „Einsatzleistung“ ist die produzierte Tagesmilchmenge einer Kuh nach der 1. Abkalbung.
Nicht etwa, dass ihr nicht alles von mir erfahrt, was ich hier so lerne 😉

Allerlei Rindviecher

Ab und an weiß ich nicht mehr so wirklich, was mich reitet.
Natürlich nicht zu verwechseln mit, was ich reite 😉

Jedenfalls habe ich in der letzten Zeit immer so in meinen Fundus geschaut und dann geschrieben, was mich gerade so interessiert hat. Leider kam ich damit – obwohl ich die Rinder immer mal wieder mit im Themenpool hatte – bei eben diesen nicht weiter.
Daher sitze ich jetzt auf 6 angefangenen Rindergeschichten plus einer Rinder-Reportage.

Mist.

Plan B muss her.

Und sieht nun vor, dass ich alle gleichzeitig abschließe.
Damit ich nicht immer ganz unten anfangen muss, wenn ich mich einem Thema nähere.
Außerdem habe ich neben Sambraus ja auch noch zu den einzelnen Viechern entweder zusätzliche Bücher (Angeln, deine rote Kuh – ein Titel, der mich wirklich umhaut), sehr nette persönliche Kontakte zu Züchtern und Verbänden, so wie mein großes Herz für Tiere 😉

Mal schauen.
Wenn ich in drei Tagen alle Rinder habe, knallen hier die Korken.
Daumen drücken.

Nervender Kleinkram


Manchmal denke ich, ich habe viel gelernt und weiß eine ganze Menge und dann plötzlich werfen mich die kleinsten Dinge ganz einfach aus der Bahn.

In diesem Fall geht es um „Schlag“.
Damit ist natürlich kein Hieb und Knuff gemeint.
Und auch wenn ich es manchmal befürchte – mich hat der „Schlag“ zum Glück nun auch noch nicht getroffen….

Es geht vielmehr um eine Unterscheidung bei Rindern.

Mir ist natürlich klar, dass es sich wie im etymologischen Wörterbuch beschriebenen:

… durch gleiche oder ähnliche charakteristische Eigenschaften und Merkmale verbundene Gruppe…

handeln muss.
Dennoch verstehe ich es nicht.

So genau will ich es auch wissen
So genau will ich es auch wissen
Sind die Donnersberger und die Glanrinder nun eine Rasse oder nicht. Mittlerweile auf jeden Fall ja.
Aber ab wann.
Und warum waren sie vorher von „zwei verschiedenen Schlägen“?.
Die einen lebten unten im Tal beim Fluß Glan – die anderen oben auf dem Donnersberg.
Also ziehe ich mal wieder (weil ich den ja zum Glück ganz gut verteilt habe) meinen Tierarzt-Joker.
Frage einfach dumm nach.
Und erhalte knapp 10 Minuten später folgende (mir verständliche) fachliche Erklärung:

Gruppen von Tieren innerhalb einer Rasse, die in einem territorial begrenzten Gebiet vorkommt und sich durch meist natürlich veränderte Merkmale von den anderen Angehörigen der Rasse unterscheidet
Quelle: Lexikon der Veterinärmedizin E. Wisener / R. Ribbeck

Super!
Und ich bekomme das Buch als Leihgabe. Doppelt super.
Dann muss ich nicht ständig Freunde nerven und spare Geld.

Mein Mann wird des mir hoffentlich danken.
Der hat schon aufgegeben wegen der Kosten zu jammern…. endlich ist Ruhe.

…auch bei Fotos moppel ich

Denn nur weil ich ein besonders schönes Bild geschossen habe oder die Bildredakteurin gefunden…. die Produzenten und Züchter schauen immer noch mal ganz anders drauf.
Da ist dann das Huhn nicht ganz rassetypisch, der Kohl nicht groß genug oder der Apfel mit Rost befallen (was ich ja nun gerade visuell ganz attraktiv fand 😉

Doch wir auch schon im inhaltlichen Bereich, bin ich total dankbar, dass so viele Menschen sich die Mühe machen, die Entwürfe und Vorschläge, die ich ihnen zusende noch mal genau unter die Lupe zu nehmen.
Ich bin teilweise richtig beschämt.
So viel liebevolle Anteilnahme.

DANKE!!!

Obstbaumschnitt – eine erfreuliche Begleiterscheinung

Als ich bei Marius Wittur war, verkaufte dieser mir eine Broschüre des Deutschen Verbands für Landschaftspflege, die sich um „Pflanzung und Pflege von Streupobstbäumen“ und im speziellen mit dem naturgemäßen Obstbaumschnitt für die Praxis beschäftigt.

Und ihr werdet es kaum glauben – wir haben einen Apfelbaum, der jetzt aufgrund der Lektüre eine (wahrscheinlich fachgemäßere) Behandlung erfahren wird.

Ich kenne halt den alten Spruch, dass durch einen Apfelbaum ein Vogel fliegen können soll.
Manche sagen auch, dass man einen Hut durchwerfen können sollte.

All dies ist bei unserem ganz sicher nicht möglich.
Aber wir haben uns immer nicht ran getraut.
Dies zu ändern meine ich…