Heinz vom Dach

Es soll ja Menschen geben, die sich Katzen aussuchen oder sogar kaufen. Passend zur Wohnungseinrichtung, Familiensituation und beruflichen Zukunft.

Wir gehören natürlich so gar nicht zu dieser Menschen-Gruppe – bei uns landen Katzen die keiner will und sie wählen sich uns aus – nicht umgekehrt. Inwieweit sie uns aussuchen (passend zur Jahreszeit, zur Wohngegend und dem sozialen Umfeld) kann ich nur erahnen…

Auf jeden Fall sind wir mal wieder gefunden worden:

Freitag, Ferienstart. Endlich Sonne, endlich frei.
Da hört mein Mann auf einmal ein klägliches Katzenweinen. Alamsituation in unserem Haus. Wir zählen sofort die eigenen Katzen durch (beide da und schlafen) und strömen dann in alle Himmelsrichtungen aus, um die Ursache zu finden.
Eine fremde Katze sitzt auf unserem Dach. Dem ersten Anschein nach recht jung und auf jeden Fall ziemlich verzweifelt.
Vorsichtige Entwarnung.

Rund ums Haus stehen genug Bäume – da kommen Katzen gut rauf und auch wieder runter.

Denkste!
Am nächsten Tag sitzt sie immer noch oben. Und weint.

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Newtons Katze

Katzen. Geheimnisvolle, zauberhafte und unberechenbare Wesen, die zu unserem Glück diese Erde mit uns teilen.

Seit mehr als 3000 Jahren wird Bastet die ägyptische Katzengöttin verehrt. Zurecht!
Als Göttin der Liebe, der Zeugungskraft, der Stärke und des Guten.
Als Mondkatze bewachte sie außerdem bei Nacht die Sonne und bekämpfte die Schlange der Finsternis. Oder so ganz nebenbei alles was vorbeikommt und nicht schnell genug verschwunden ist …

Über 7 Leben soll sie zudem verfügen, spirituelle Fähigkeiten besitzen und neuerdings ist sie auch der Manipulation am Menschen überführt – hab´ ich´s doch gewusst!

Aber wusstet Ihr, das Katzen über den Gesetzen der Physik stehen?!

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Crying in the rain

Mehr als ein modisches Accessoir
Mehr als ein modisches Accessoir
Oh Gott – es regnet!

Nicht, dass es mich nicht freut, weniger zu gießen, aber Regen hat in unserer Familien seit etwa zwei Jahren eine ganz andere und neue Bedeutung erhalten: Regen bedeutet Frustration und Stress. Für meinen Mann. Und damit natürlich irgendwie auch für uns…

Denn er steht jeden Morgen von 7:30 bis 8 Uhr vor der Carl-Orff-Grundschule und hilft den Kindern diese heil zu erreichen. Er macht dies ehrenamtlich und ausgesprochen gern.

Als er anfing, gab es keinen Schulweghelfer und so sah sich der Elternbeirat in der Verpflichtung wenigstens in den ersten Wochen des neuen Schuljahres Präsenz zu zeigen.

Doch als die Schüler nach einiger Zeit bange fragten, ob Guido denn auch Montag noch da sei, überlegte er nicht lange… da sie ihn brauchen, steht er seither jeden Morgen oben am Zebrastreifen.

Auch wenn es regnet.

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Pandas Strich-Parade

... mein Vater trifft auch gleich mit dem ersten Strich. Danke dir für die tolle Zeichnung!
... mein Vater trifft auch gleich mit dem ersten Strich. Danke dir für die tolle Zeichnung!

Meine Zeit in England liegt lang, lang zurück – meine Liebe zu vielen Teilbereichen des british way wird aber wohl nie vergehen.

Ich habe wirklich! tolle Rezepte aus der Zeit, viel über den entspannten generationsübergreifenden Umgang miteinander gelernt und endlich Menschen gefunden, deren Humor nicht von jedem verstanden und gut geheißen wird. Da fühlt man sich doch gleich willkommen!

Da ich nicht wirklich perfekt Englisch spreche, lese oder gar schreibe, rette ich mich mit Händen und Füßen, Wörterbuch und Nadia so lala durch den Tag. Ist ja nicht jeden Tag …

Über einige Umwege bin ich nun auf „Eats, Shoots and Leaves“ gestoßen. Und mein Vater hat mir gleich das passende Bild dazu gezeichnet 🙂 .

Ach, wenn doch endlich mal jemand mit soviel Humor und Verstand die Bösartigkeiten und Abgründe der Deutschen Rechtschreibung und Grammatik (und ihrer Nutzer) aufs Korn nehmen würde!

Die Rezensionen haben mich gleich davon abgehalten, mir die deutsche Übersetzung zuzulegen – britischen Humor zu übersetzen ist ja auch bestimmt nicht leicht… und das Original ist einfach unschlagbar:

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Highnoon am Ammersee

Mittagszeit ist Stresszeit.. oder genauer die Vor-Mittagszeit, denn da werden ja die Weichen für den Mittag gestellt.

Spätestens gegen 10 werde ich unruhig. Gott, was sollen wir heute kochen? Mit dieser Frage stehe ich ja eigentlich nicht allein – doch mit der Lösung schon. Denn wenn ich meinen Mann frage, kommen zu 90% Vorschläge, die meinem Sohn nicht schmecken. Und das geht natürlich gar nicht. Oder er hat keine Idee…

Also gibt es bei uns an mindestens 4 Tagen der Woche zu Mittag „Mal sehn“. Das ist lecker und abwechslungsreich.

Ich schaue dazu in den Kühlschrank, beim frischen Gemüse darüber und im Sommer auch gleich noch im Garten nach. Dann meinem Mann ins fragende Gesicht und unterbreite ihm ein, zwei Vorschläge.

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