Doch etwas mehr als Bier und Brezen…

Was soll man jemandem schenken, der einen italienischen Feinkostladen eröffnet?

Blumen?
Ein Buch?
Bayerische Schmankerl?

Na ja… wir haben ein Weilchen überlegt und sind dann auf die Idee verfallen, Andrea einen Tag am Ammersee zu schenken. Mit Dampferfahrt, Livemusik und Picknick im Biergarten der Alten Villa in Utting.

Natürlich war alles generalstabsmäßig geplant:

Kann ja keiner ahnen, das dieser Samstag der einzige im Sommer ist, an dem die S-Bahnen nicht so wirklich bis Herrsching fahren wollen… aber Andrea war pünktlich da.
Und Susanne, Marti, Janick und ich haben sie mit einem eisgekühlten Glas Fraenzi Rosé und fluffigen Käsestangen in Empfang genommen.

Dann ging es mit dem Schaufelraddampfer Diessen über den See nach Utting und zu Fuß zum Biergarten der Alten Villa. Auf dem kurzen Stück wurde unsere Slow Food Schnecke immer wieder entdeckt und bewundert… darum soll sie ja auch immer mit.

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Amuse-bouche vom Ammersee

Amuse-gueule, als die „Maulfreude“ ist die traditionelle und im Französischen auch bis heute am häufigsten gebrauchte Bezeichnung für einen kleinen Appetithappen oder auch „Gruß aus der Küche“.

Der jüngere und im Französischen seltenere Ausdruck amuse-bouche überwiegt im Deutschen mittlerweile.

Dabei wurde das von manchen als vulgär empfundene gueule „Maul“ durch das natürlich deutlich vornehmere bouche „Mund“ ersetzt. Da will ich mich natürlich gleich bei den Vornehmeren einreihen… zumal der Schackypark als Ort des Geschehens ja eine gewissen Stil voraussetzt und sich bouche auch noch so nett reimen läßt!

Der Sinn bleibt auf jeden Fall der gleiche: den Gast (also euch) auf kommende Genüsse einzustimmen.

In diesem Fall ganz aktuell auf zwei Treffen unseres Slow Food Conviviums, bei denen wir alle selbstgemachte Spezialitäten mit gebracht und natürlich auch gemeinsam verzehrt haben.

Am Samstag im Biergarten der alten Villa in Utting – dort haben wir die Eröffnung von Alimentari (dem italienischen Feinkostladen unseres Fördermitglieds Andrea) in München gefeiert.

Und am Sonntag im Schackypark – da haben wir einfach uns und den Sommer kulinarisch hoch leben lassen.

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„Lachen Sie noch oder weinen Sie schon?!“

Ganz ehrlich – ich lache! Oder habe gelacht.

Bei Philipp Webers zweitem Soloprogramm „Schief ins Leben“ auf Monis Bühne in Steinebach.

Allerdings manchmal doch mit einem schlechten Gewissen, denn er steckt den Finger so im Vorbeigehen und recht tief in unsere Wunden. In die Wahl-und-Politik-wunde, die Wirtschaftskrisen-wunde, die Familien-wunde.

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Darauf stoßen wir doch gerne an

… ein Jahr Slow Food Gruppe Fünfseenland!

Da kann man ja schon ein wenig rührseelig werden…. am 29. Juli 2008 hat sich unser Convivium in Eching am Ammersee gegründet.

Und seither ist eine ganze Menge passiert: neben den regelmäßigen Sommertreffen und Stammtischen (immer in der ersten Woche des Monats in einem anderen Wirtshaus in einem der drei Landkreise Starnberg, Landsberg und Fürstenfeldbruck), dem regionalen Rahmenprogramm der Convivienleitertagung im Januar in Herrsching (für das wir viel Lob erhalten haben) und unterschiedlichste Aktivitäten in unserer Region (Eröffnung des Gewerkhauses in Dießen, Tölzer Käsefestival, Culinarium Bavaricum, Neueröffnung von Alimentari, Bienenvorführung, Slow Dinners oder kulinarische Ausflüge)… unsere Gruppe von Genießern wächst beständig. Und der aktive Kern rückt immer fester zusammen.

Und somit nehmen natürlich auch die Aktivitäten zu… eine Gruppe für den Genussführer gründet sich gerade, der Austausch mit den Nachbarconvivien gewinnt an Schwung und die Planung für Herbst/Winter geht in die nächste Runde.

Die nächste Gelegenheit diese nette Truppe kennen zu lernen, besteht beim Stammtisch am Mittwoch, 5.8. ab 19 Uhr im Forsthaus Mühltal.

Oder auch beim gemeinsamen Picknick am 16.8 im Schackypark….

Wer mitmachen möchte, meldet sich einfach kurz bei mir!

Musik (f)liegt in der Luft

Was verbindet Luftgitarrespielen und Mückenklatschen?

Ganz klar: die „Jeder kann mitmachen“-Idee, der musikalische Ansatz und eine eigene Weltmeisterschaft in Finnland!

Wobei in Finnland auch im Handyweitwurf, Frauentragen und Schlammfußball um den WM-Titel gekämpft wird. Sind halt sportlich und innovativ, die Finnen

Doch während Frauen, Handys und Luftgitarren internationale Aufmerksamkeit erreichen (21. August 2009 in Oulu wird wieder für den Weltfrieden geluftrockt), hört man von der Mückenklatsch-WM fast nix.

Meine letzte Spur ist ein Artikel der Berliner Zeitung von 1994:

Fröhliches Gemetzel an Quälgeistern
Weltbester Mückenklatscher erlegte nur drei Blutsauger / Tierschützer protestierten

Quelle www.berlinonline.de (gibt es leider nicht mehr! – da stand drin, dass es das Mückenklatschen aus Tierschutzgründen nicht mehr gibt)

Scheint in Finnland also Mückentechnisch nicht mehr viel los zu sein.

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GEMA – mehr als ein Reizthema

Helft mit, damit die Kleinkunst-Bühnen nicht verwaisen
Helft mit, damit die Kleinkunst-Bühnen nicht verwaisen
Urheberrecht finde ich wichtig und gut. Jeder Mensch soll für die Arbeit, die er leistet, angemessen entlohnt werden. Gerade und auch die Kreativen.

Aber was die GEMA (ein Verein der als staatlich anerkannter Treuhänder die Rechte von 60.000 deutschen Mitgliedern – Komponisten, Textautoren und Musikverleger – und über einer Million ausländischer Kreativer vertritt) ist leider unfassbar. Das hat nichts mit angemessener Entlohnung zu tun. Die Abrechnunswege und -methoden sind in keiner Weise nachvollziehbar.

Jeder, der Musik oder Texte verwendet und aufführt, muss dafür an die GEMA zahlen. Eigentlich also im Ansatz richtig.

Aber die Großen zahlen deutlich weniger als die Kleinen…das ist jetzt wohl auch der GEMA aufgefallen und sie plant eine 600% -Erhöhung für große Konzertveranstalter:

Bis 2014 möchte die Gema ihren Anteil an den Umsätzen der Konzertveranstalter deutlich steigern: zehn Prozent der Einnahmen sollen dann an die Verwertungsgemeinschaft fließen. Bisher zahlen die Konzertveranstalter sehr viel weniger.

Ihre Abgaben staffeln sich zurzeit nach der Größe des Konzerts. Für eine Veranstaltung mit bis zu 3.000 Zuschauern zahlen sie 1,9 Prozent der Einnahmen an die Gema; bei einer Show mit bis zu 15.000 Besuchern sind es 1,5 Prozent; bei Konzerten mit mehr als 15.000 Besuchern 3,6 Prozent.

Die Gema bezeichnet die derzeitige Höhe der Beteiligung als „unangemessen niedrig“. Die deutliche Aufstockung bis 2014 soll Schritt für Schritt vollzogen werden. Bereits ab dem 1. Februar zahlen die Konzertveranstalter mehr. Geplant ist ein Plus von 14 Prozent auf die derzeitigen Abgaben.
Quelle: Spiegel online –
Hier ist der ganze Artikel

Die Kunstbanausen e.V. entrichten für jedes Konzert, das nicht rein traditionelle Musik aufführt, heute schon 10% der Einnahmen als GEMA-Gebühren.

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