Blaubeer-Chutney mit Birne

Das Schöne an Chutney ist, das man fast alle Obstsorten (oder auch Gemüsesorten – aber dann wird es ein Relish) verwenden kann… also immer wenn ich die Befürchtung habe, dass das Obst nicht aufgegessen wird, mache ich Chutney. Und zwar eher nach britischer Art – also eingekocht, um es haltbar zu machen.

Die Standards sind bei mir Pflaume, Mango, Pfirsiche oder Aprikose – tja und dann eben was kommt.

Diese große Fülle leckerer Beigaben eignet sich nicht nur zu indischem Essen, sondern auch zu gegrilltem oder gebratenem Fleisch oder Fisch oder einfach zu Käse.

Blaubeer-Birnen-Chutney

150 g Blaubeeren
1 Birne
1 kleine roten Zwiebel
1 Stange Zimt
1 Sternanis
1 Chilischoten (getrocknet)
100 g Rohrzucker
etwas Weißwein
etwas Salz

Die Birne und die Zwiebel habe ich ganz fein gewürfelt. Die Zwiebel dann in wenig Olivenöl angeschwitzt. Dann Birne und Blaubeeren, sowie Zimt, Anis und Chili dazu.
Das Ganze etwas verkochen lassen und dann den Zucker zugeben. Wieder eine Weile einkochen und schließlich mit etwas Weißwein wieder flüssiger machen (ich nehme gerne zum Kochen süßen Wein – das schmeckt besonders gut… da ich aber nicht immer eine Flasche offen habe, wird es dann manchmal doch ein trockener …)
Schließlich mit etwas Salz abschmecken und noch heiß in Gläser füllen.
Ach ja – Zimt und Anis habe ich drin gelassen – die geben so noch mehr Geschmack ab… aber die Chilischote habe ich rausgeholt 🙂

Und weil ich die Weintrauben (die auch übrig waren) da nicht mit verwurschteln wollte, habe ich daraus auch noch schnell was gemacht:

Traubengelee aus weißen und blauen Trauben mit Rosmarin
je eine Traube mit blauen und weißen Trauben (meine hatten Kerne, deswegen habe ich sie am Schluss passiert)
1 Zweig Rosmarin

Die Trauben vom Stiel befreien und ganz langsam mit dem Rosmarinzweig erhitzen. Das dauert ziemlich lange..
Wenn sich viel Saft gesammelt hat und die Traubenschalen ganz weich sind, durch ein Sieb gießen und vorsichtig passieren. Je doller man drückt, desto trüber wird die Sache.

Den aufgefangenen Saft abmessen und dann mit Gelier-Rohzucker (das passt super!) aufkochen. Ich habe nur im Verhältnis 1:2 Zucker zugegeben, da ich bei einem Traubengelee nicht so gerne eine feste Marmeladenkonsistenz habe.

4 Antworten auf „Blaubeer-Chutney mit Birne“

  1. Anne, Du bist einfach wunderbar!!!!
    Du hattest mir ja letztens von dem Blaubeer-Chutney erzählt und ich habe mir die ganze Zeit überlegt, was da so alles rein könnte. Und jetzt habe ich sogar das Rezept………… und alles im Hause!!! Da muß ich wohl heute abend nochmal los legen.
    Apropos…. Rosmarin geht auch wunderbar mit der Aprikose :-))

  2. Es schmeckt :-)…. Ich weiß, es muß eigentlich noch ziehen, aber eigenartigerweise bekomme ich – egal in welchen Mengen ich einkoche – immer ein Glas hin, das nur zur Hälfte gefüllt ist :-)) und somit nicht aufgehoben werden kann.

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