Sauer, Süß-Sauer, Scharf-Süß-Sauer

 

Oh Mann, sind die sauer… 🙂

Meine Stachelbeeren sind selbstverständlich nicht sauer auf mich und auch auf jeden Fall auch reif (sie plumpsen nämlich schon runter)…. aber sauer sind sie trotzdem – und das nicht zu knapp.
Vor allem direkt unterhalb der Schale… also dacht ich, ich verzichte einfach auf selbige… hat aber nicht wirklich funktioniert.

Doch da es der einzig wirklich ergiebige Erntebeitrag des Jahrs ist (die Zucchinis ziehen heuer irgendwie auch noch nicht richtig – Daumen drücken, dass sich da noch was tut!), musste ich mir doch was einfallen lassen.

Stachelbeerkuchen – da zieht meine Familie nicht mit. Und Kuchen alleine essen kann nicht das Ziel sein.

Stachelbeermarmelade – habe ich im Verlauf des Rezeptes eigentlich angestrebt – doch dann war ich nur bei süß-sauerem Muss gelandet und nicht zufrieden.

Also gibt es Stachelbeer-Chutney!

3/4 l Stachelbeersaft
300 g Gelierzucker 3:1
2 Bananen – eine wird gemust, wer mag kann die andere in ganz kleine Würfel schneiden…
geriebener, frischer Ingwer
Currypulver (ich nehme von meinem selbstgemachten, dem Scharfen!)
gemahlene Chilieschoten
2 EL Kokosmilch

Um den Saft zu erhalten, habe ich die Stachelbeeren zunächst geputz und dann langsam in einem Topf erhitzt. Dann durch ein Spitzsieb mit leichtem Druck passiert.

Die Zugabe des Zuckers und der Bananen ergab leider nur die süß-saure Variante, die als Marmelade nicht durchging… daher kamen dann die anderen Zutaten ins Spiel.

Und somit habe ich nun ein scharf-süß-saures, cremiges Chutney….

Eine Antwort auf „Sauer, Süß-Sauer, Scharf-Süß-Sauer“

  1. Ich verspreche Dir….ihr müsst nicht ohne Stachelbeermarmelade in den Winter….
    Die Rettung ist nah…..

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