Die Schnitzelgeneration

Die Schnitzelgeneration 2009... im Gegensatz zu Piraten alter Schule, die noch wußten wie man Knochen und Säbel kreuzt!
Die Schnitzelgeneration 2009... im Gegensatz zu Piraten alter Schule, die noch wußten wie man Knochen und Säbel kreuzt!
Fassungslosigkeit!

Das es Menschen gibt, die keinen ganzen Fisch essen können und ein grauenhaftes Schlachtfeld auf ihrem Teller hinterlassen, weiß ich.

Das man aber ein vergleichbares Disaster mit einem Kotelett erreichen kann, hätte ich wirklich nicht für möglich gehalten.

Zwei fast 10jährige Jungs haben es mir demonstriert. Und nicht, weil die beiden kein Fleisch mögen. Aber sie sind auf Schnitzel trainiert und nicht in der Lage mit einem Knochen im Fleisch umzugehen.

Auch wenn ich ihnen erklärt habe, wie und wo der Knochen verläuft – sie sind damit einfach nicht klar gekommen und hatten sichtlich keinen Genuß beim Essen. Wir beim Zuschauen übrigens auch nicht…

Dabei liebe ich Koteletts!

Schon als Kind war das ein richtiges Festessen. Und der Höhepunkt – na klar – das Knochenabknabbern.
Doch dazu konnte ich die beiden aber auf gar keinen Fall bewegen.

„Man isst doch nicht mit den Händen!“

Na, wenn sie das mal immer beherzigen würden…

Auf jeden Fall habe ich darüber nachgedacht, warum ich persönlich ein Kotelett einem Schnitzel vorziehe.
Sicherlich wegen des Fleisches. Und natürlich wegen des Knochens.

Schnitzel werden vor allem aus der Keule von Kalb und Schwein geschnitten und nur selten aus dem Rücken. Deshalb sind sie natürlich magerer.
Beim Kotelett hingegen handelt es sich immer um ein Rippenstück, meist vom Schwein, es gibt aber auch Kalbs-, Lammkoteletts (Lamm natürlich dann ohne Penade).

Wir hatten panierte Schweinekoteletts. Zum letzten Mal mit Jungvolk am Tisch… das werde ich erst wieder in 5 Jahren testen!

13 Antworten auf „Die Schnitzelgeneration“

  1. Also ich finde, das beides auch kalt noch super schmeckt – wenn die Qualität stimmt – aber die Jungs haben richtig frisch gebratene, heiße, Koteletts massakriert :-))

  2. Ist dies die Mail, die meine Antwort herauskitzeln sollte? Du hast Recht, Kotelett stehen seltener auf unserm Speiseplan, aber das wird sich ändern, damit Du nicht 5 Jahre warten mußt!

  3. früher hieß es: „was der Bauer nicht kennt…“. Heute: “ was man von McDonalds nicht kennt…“. Also: regelmäßige Kotelettwochen beim schottischen Feinschmeckerrestaurant und in der nächsten Stufe gibts dann Schweine in der Grube 😉

  4. @Beatrix: wie hast du deinen Sohn nur erkannt 🙂 …. oder hat er von dem Disaster erzählt?! Und natürlich finde ich es toll, wenn du mir bei dieser Aufklärungsarbeit hilfst – ich hoffe, du magst Kotelett!

    @ Katharina: wo gibt es denn dieses schottische Feinschmeckerrestaurant? Da würde ich glatt hin wollen….

  5. Liebe Anne, stell Dir vor es gab am Sonntag Kotelett und es wurde sogar gegessen( ich gebe zu unter einem leichten murren!)

  6. Und – wie sah es auf dem Teller aus?? Beziehungsweise auf 4 Tellern – denn ich gehe mal davon aus, das ihr zwei koteletterfahren seid…

  7. Zwei hatten den Knochen, zwei nicht, denn sie haben geteilt, aber Du kannst Dir denken wer das Knochen frei Stück genommen hat !!!!

  8. Da ist aber viel wahres dran. Viele Kindern kennen heute Knochen nur noch als Hundefutter/-Spielzeug. Kaum gibt es mal ein Kotelette, gibt es Probleme. Generation Schnitzel eben ( Geniale Wortschöpfung nebenbei! ).

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