Viviparie – dem Wetter ein Schnippchen schlagen

Wer beim Aufschneiden einer Tomate kleine Sprossen statt Kernen findet, ist auf Viviparie gestoßen, von Lateinisch viviparus = „lebend gebärend“. Eigentlich ist das bei Tomaten nicht geplant, ein Enzym hemmt die Kerne am Keimen, solange sie noch innerhalb der Tomate sind. Doch wenn man Tomaten lange liegen lässt, kommt das schon mal vor 😉 Ist nicht wirklich schlimm. Als Anzuchttomaten sind sie so perfekt! „Viviparie – dem Wetter ein Schnippchen schlagen“ weiterlesen

Hofgärtner Sckell – ein grüner Daumen als Familienerbe

1823 übernahm Carl August Christian Sckell die Verantwortung für die knapp 4 Hektar große Gartenanlagen der Dornburger Schlösser. Und blieb 50 Jahre auf diesem Posten.

Die drei Bauwerke fügten sich bereits damals zu einem Ensemble als dynastischer Erinnerungsort und Sommerresidenz der Weimarer Großherzöge zusammen. Sckell verknüpfte die Gebäude mit drei Gartenräumen: einem neuen Landschaftsgarten nach englischem Vorbild für das Renaissanceschloss, einem opulenten Rosen- und Blumengarten auf barocken Grundflächen um das Rokokoschlösschen und einem Obst – und Grasegarten beim Alten Schloss. „Hofgärtner Sckell – ein grüner Daumen als Familienerbe“ weiterlesen

Buxtehude im Regen – und voller Tiere

Buxtehude im Regen

Buxtehude, die Märchenstadt an der Este, wurde als erste deutsche Hafenstadt um ein zentrales Hafenbecken gebaut. Im Moor beim Kloster Buxtehude. Wegen des Geländes mit einer grachtenartigen Flethanlage nach niederländischem Vorbild – und zwar schon 1285. Sogar die weißen Metallgeländer am Fleth scheinen direkt aus Holland zu stammen 😉

Dies war damals übrigens die modernste Hafengründung in Deutschland! „Buxtehude im Regen – und voller Tiere“ weiterlesen