Höhbeck – von Artenreichtum und Reichweite

Turm auf dem Höhbeck

76 Meter ist er hoch – der Höhbeck in der Elbtalaue. Das ist für das Wendland schon recht stattlich. Aber vor allem durch den weithin sichtbaren Funkturm auf seinem Gipfel fällt er auf. Von hier gab es einen „direkten Draht“ nach Berlin.

Der Höhbeck gilt als eines der artenreichsten und geologisch ältesten Bestandteile des Biosphärenreservates Niedersächsische Elbtalaue mit kulturgeschichtlicher Bedeutung. Ja, Karl der Große hat hier wohl mal campiert … Der Entdeckerpfad hilft Zusammenhänge aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einzuordnen. „Höhbeck – von Artenreichtum und Reichweite“ weiterlesen

Argumente pro Rosenkohl – für bekennende Fans und solche, die es werden wollen

Rosenkohl

Winterzeit ist Wichtelzeit – und auch die große Zeit des Kohls. Rosenkohl ist eine der wenigen Kohlsorten, die nur saisonal verfügbar ist. Wie toll, dass ich beim Blogwichteln im Texttreff (dem Netzwerk wortstarker Frauen) einen Beitrag zu diesem verkannten Gemüse von Gabriela Freitag-Ziegler ergattert habe. Tausend Dank – ein super Wichtelgeschenk!

Ganz ehrlich? Ich mochte als Kind keinen Rosenkohl. Die knirschende bis matschige Konsistenz. Der leicht bittere Geschmack. Das hat sich mittlerweile total geändert. Denn seit ich für meine Kunden alle Jahre wieder über Wintergemüse schreibe, kaufe ich selber so regional und saisonal wie möglich ein. Und da kommt der Rosenkohl ins Spiel. Den bereite ich allerdings ganz anders zu als ich es von früher kenne. Auf jeden Fall immer bissfest statt weich gekocht. Dazu nach den unterschiedlichsten Rezepten: mit Ingwer und Sojasoße aus der Pfanne, mit Honig und Orange aus dem Backofen, verpackt in herzhafter Quiche, ruckzuck fertig als One-Pot-Pasta. „Argumente pro Rosenkohl – für bekennende Fans und solche, die es werden wollen“ weiterlesen

Lichtpilze – eine natürliche Vitamin D Quelle

Lichtpilze

Nein – diesmal geht es um keine alte Sorte. Eher um eine Erkenntnis, die endlich wahrgenommen wird. Die Bestrahlung mit UVB Licht steigert den natürlichen Gehalt von Vitamin D in Pilzen. Ein deutscher Züchter nennt sie daher „Lichtpilze“ und springt elegant auf die Superfood-Welle auf. Besonders geeignet scheinen Austernseitlinge, die nicht nur bei Vegetariern und Veganern als eiweißreiche Fleischalternative und geschmackvolles Lebensmittel hoch im Kurs stehen. „Lichtpilze – eine natürliche Vitamin D Quelle“ weiterlesen

Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen – Markus Bogner

Gelbe Rüben

In „Ritter aus Leidenschaft“ geht Heath Ledger der Frage nach, ob ein Mann seine Sterne neu ordnen kann. Markus Bogner zeigt wie man/frau das im echten Leben bewerkstelligt und warum es unbedingt Sinn macht, dies zu tun.

Er ist nach eigener Einschätzung „Bauer aus Leidenschaft“ und nicht aus Tradition. „Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen – Markus Bogner“ weiterlesen

Frieden ist keine Selbstverständlichkeit

Alte Glückwunschkarten oder Einträge in Poesiealben kommen nie ohne einen guten Wunsch für „Frieden“ aus. Als Kind, Jugendliche hat mich dieser Wunsch genauso wenig beeindruckt, wie der für „Gesundheit“. „Glück“ fand ich da schon cooler, denn davon kann man immer mehr brauchen… Doch eigentliche waren all diese Wünsche sowieso feste Bestandteile meines Lebens. Also habe ich mich brav bedankt und nicht weiter darüber nachgedacht. 

Frieden verlieren

Der Anschlag auf das Oktoberfest 1980 riss mich erstmals aus meiner gleichgültigen Sicherheit. Wenn ich das heute so betrachte, wundert es mich schon, denn ich bin in Zeiten der RAF und des Kalten Krieges groß geworden. Es ist also nicht so, dass Deutschland damals ein Hort der Glückseligen und Gewalt unbekannt war. Doch diese Bedrohung habe ich nie konkret wahrgenommen. Sie schwebte genau so weit weg, wie Kriege, die in anderen Ländern oder zu früheren Zeiten geführt wurden. Als ob all dies in einer anderen Welt stattfand. Es betraf mich nicht, meine Familie, meine Freunde – wir waren sicher und lebten unbekümmert. Ganz ehrlich: ein wunderbares Gefühl. „Frieden ist keine Selbstverständlichkeit“ weiterlesen

Heide – ein Name, viele Gesichter

Heide ist so viel mehr als lila blühende Heidebüsche. Es ist unbebautes Land und Kulturlandschaft zugleich. Auf kargem Boden kultivieren Menschen seit 5000 Jahren die offene, meist baumlose Landschaft. Das traditionelle Abbrennen der Heidepflanzen, die konsequente Pflege durch Weidetiere und eine extensive landwirtschaftliche Nutzung der kargen Böden erschuf ein sensibles Ökosystem mit ganz eigenem Charme.

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