Wir stehen auf Berlin – 4

Tag 4

Heute steht Shoppen auf dem Programm – das macht in einer großen Stadt nicht nur Spaß, sondern richtig Spaß 🙂

Und ein wenig Berlin drängt sich ja immer ins Bild.
Gerade am Kudamm und in der Tauentzienstraße…

Einmal shoppen und zurück
Denn natürlich geht unser Weg zum KaDeWe.
Dem größten Kaufhaus Europas.
Und mit der Feinkostetage im 6. Stock für mich nicht einfach ein absolutes Muss bei einem Aufenthalt in Berlin.

Geschickt teilen wir uns auf:
mein Sohn wandelt zwischen Spielen, Computern, Elektronik und was weiß ich für Sachen, während ich zwischen Käse, Fisch und den unterschiedlichsten internationalen Spezialitäten feststecke.
Zum Glück haben wir keinerlei Kühlmöglichkeit – sonst könnte ich mich wohl kaum vom Kauf abhalten 😉
Doch so siegt so etwas wie ein kleiner Rest Verstand bei mir und ich schaue nur.
Beziehungsweise genieße direkt vor Ort.

Einzig kanadischer Ahornsirup wandert in meine Tasche – mein Sohn ist seit Berlin ein großer Pancake-mit-Ahornsirup-Freund.
Die Rezept-Optimierungs-Zeit startet direkt nach unserer Rückkehr… ich werde berichten!


Vor dem KaDeWe gibt es dann die erste (und letzte) Currywurst unseres Urlaubs.
Ja – ich weiß schon, dass diese hier nicht die richtige, berühmte und überhaupt ist – aber ich sehe uns sonst schon im Zug und ohne Wurst.

Allerdings bin ich schon überrascht, dass es keine ganze Wurst mehr gibt – auf meinem Schälchen liegen nur die Schnipsel einer halben – geschäftstüchtig sind sie halt auch, die Berliner 😉
Und der Geschmack ist nicht schlecht….

Wer es besser machen will, findet hier die Top 10.

Mein halbherziger Versuch den Filius in die S-Bahn und zur Bernauer Straße zu bugsieren scheitert übrigens kläglich.
Na ja – er hat ja Recht. Wir hatten die Planung vorab besprochen.
Weiter geht die Suche nach DEM Schnäppchen.

Der Schlußverkauf in einer Großstadt hat schon was.
Hier sind viele Sachen um 50% reduziert und dann werden noch mal 20% abgezogen… damit möglichst viel der alten Ware noch rausgeht.
Das sollte man mal den kleinen Geschäften bei uns klar machen – wenn die um 10% reduzieren, sind sie schon ganz stolz.

Ein T1 - da sind wir ja gleich halb daheim

Kleine Aufmunterungen kommen so ganz nebenbei – so hat uns der umgebaute Bus natürlich extrem gut gefallen.
Ein Eisladen mit Joghurteis ist darin untergebracht.
Aber ob das eine Verkaufsschlager ist, wage ich mal zu bezweifeln.
Wir haben jedenfalls keinen großen Andrang gespürt… schade eigentlich.

Unser Entschluß die Reise mit der Bahn und in Berlin mit dem Nahverkehrsangebot zu bewältigen war richtig.

Auf der Hinfahrt haben wir in aller Ruhe die Staus überholt und wenn man sich mal an den Wechsel zwischen U- und S-Bahnnetzen in Berlin gewöhnt hat, geht es wirklich unkompliziert und schnell.
Wobei meinem Sohn die S-Bahn besser gefällt.
Sie ist bei weitem nicht so rasant in der Anfahrt und im Abbremsen und man sieht auch noch was.
Ich bin als Hamburgerin ja eher der Bus und U-Bahn-Mensch.
Aber da muss ich ihm Recht geben – hier ist S-Bahn fahren echt nett 😉

Den wirklich guten Vorschlag meines Vaters, einfach mal einen ganzen Tag in der S-Bahn die Stadt zu erfahren werden wir diesmal sicherlich nicht mehr umsetzen.
Aber wir kommen wieder!

Wer sich für die Entwicklung des Nahverkehrs in Berlin interessiert, dem sei die Seite „Stadtschnellbahn Berlin“ ans Herz gelegt

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