Ich bin von alten Obst- und Gemüsesorten und Nutztieren fasziniert und berichte gerne darüber.
Wenn Sie mehr erfahren oder mir Ihrerseits über neues "Altes" berichten wollen, freue ich mich von Ihnen zu hören/lesen.
Diesmal möchte ich nicht wieder hinten anstehen
und mich von der Sonne überraschen lassen. Ich habe die Fenster bereits geputzt…. jetzt sitze ich und lauere auf schönes Wetter.
Sonne und Wärme – danach steht mir der Sinn.
Als erste Frühjahrsaktion habe ich auch gleich den Blog etwas aufgegrünt.
Weg mit dem Winter.
Und mein Lieblings-Frühlings-Gedicht habe ich euch auch gleich noch raus gekramt.
Sozusagen den Standard, wenn die Vögel wieder Radau machen.
Und als ein solch durch und durch männliches Wesen natürlich ein echter Könner, was Technik und Computer angeht.
Heute hat er sich (mal wieder) auf die Tastatur meines IMacs gesetzt. Da fusselt er ja eigentlich nur die Tasten ein wenig voll. Doch als ich diesmal nach einiger Zeit – ich war durch ein Telefonat in meiner Aufmerksamkeit abgelenkt – den Blick auf den Bildschirm richtete, war dieser dunkel.
Nicht schwarz, sondern einfach abgedunkelt.
Alles war nur noch schemenhaft zu erkennen.
So wie es normalerweise im „nicht aktiven Zustand“ ist, bevor der Monitor sich dann nach einigen Minuten in den Ruhezustand verabschiedet.
Eben dunkel.
Dabei hilft dann immer ein energischer Ruck mit der Maus oder ein Betätigen der Leertaste und schon kann ich wieder alles erkennen.
Das Licht ist dann sozusagen wieder angeknipst.
Diesmal nicht.
Und ihr dürft mir glauben: ich habe es wirklich versucht!
Egal, was ich machte, der Bildschirm blieb düster.
Würzburg, Festung Marienberg – Treffpunkt der außerordentlichen Mitgliederversammlung von Slow Food Deutschland am Samstag, 27.2.2010.
Die Sonne lachte und ich war angenehm überrascht, dass über 330 Mitglieder den Weg zu diesem Treffen gefunden hatten. Endlich mal.
In Fulda waren es nur 120 – bei fast 10.000 Mitgliedern ist das nicht wirklich repräsentativ.
Doch diesmal standen Vorstandswahlen an und das hat wohl doch einige aus ihren Kämmerchen gelockt.
Um 11 Uhr ging es los und als ich (mit einer tapferen Genossin aus unserem Convivium) gegen 11:20 endlich die weitläufigen Festungsmauern durchwandert und den zweiten Stock erklommen hatte, gab es schon keine der 300 vorbereiteten Mappen mit Wahlunterlagen mehr.
Und Platz war auch nur noch in der allerersten Reihe. Da saßen wir dann natürlich direkt am Rednerpult und auch auf dem Präsentierteller – dafür bekamen wir alles hautnah mit.
Muss man mögen 😉
Einfach schön!Ich habe das Gefühl, dem Winter zu entkommen, wenn ich die ersten quitsch-frischen Tulpen ins Haus hole.
Ja ja, eigentlich wartet man, bis die ersten auf den Blumenfeldern oder im Garten erblühen… aber der Winterfrust ist größer und so greife auch ich an der Supermarktkasse zu.
Gerne nehme ich kräftige Farben oder auch ausgefranste Blüten.
Und bestaune das wilde Wuchern in der Vase. Immer hinter her, hinter dem Lampenlicht 😉
Doch wusstet ihr, dass der erste Börsenkrach auf das Konto dieses Frühblühers ging:
Im 17. Jahrhundert setzte in den Niederlanden ein Run auf diese neue Blumensorte aus dem Orient ein.
In der Zeit des großen „Tulpenfiebers“ 1633 – 1637 wollten alle sie besitzen, ihr Wert stieg ins Unermeßliche und sie galt als begehrtes Anlageobjekt.
Nicht nur Händler und Kaufleute beteiligten sich an der Spekulationen. Manch bis dato vernünftige Bürger verschuldete sich bis über beide Ohren, um eine der begehrten Zwiebeln sein eigen nennen zu können.
Gehandelt wurde in Wirtshäusern – zunächst im Sommer, dann aber aufgrund der hohen Nachfrage auch im Winterhalbjahr, in der die Zwiebel im Boden liegt und daher über die Qualität nur spekuliert werden konnte.
Endlich der richtige Schritt zu angemessenen Milchpreisen.
So kommt das Geld bei den Bauern an.
So dachte ich, als ich einen TV-Beitrag über eine Milch-Tankstelle in Peiting sah… und ich beschloß, mit meiner Slow Food Gruppe dort mal vorbei zu schauen.
Natürlich um diese Idee im Fünfseenland weiter voran zu treiben.
Zum Glück bin ich ja ein mitteilsamer Mensch und so erzählte ich ganz nebenbei einem Bekannten von meinem Plan.
Warum wir denn nicht hier im Ort bleiben wollten, war die erstaunte Frage.
So eine Tankstelle gäbe es hier ja schon eine ganze Weile….
Und warum weiß das dann niemand?!
Vielleicht, weil die Dießener Bauern sich selbst genug sind und darauf verzichten, neue Kunden anzulocken? Keine Ahnung.
Ich weiß es jetzt aber und damit ist das Geheimnis nicht länger eins.
Ich sitze hier ganz brav und arbeite so vor mich hin, hält mir mein Mann doch unversehens etwas unter die Nase:
„Riech mal“… – artig tue ich es – was dachtet ihr sonst… allerdings ohne wirklich aufzuschauen und schon steigt mir ein süßlicher, synthetischer Duft entgegen.
Soll wohl Erdbeere sein.
Eine duftende (über diese Wortwahl kann man natürlich leicht streiten) Briefmarke!
Vielmehr eine Wohlfahrtsmarke – da hat man dann 10 Marken à 0,55 € und zusätzlich 2,50 € für einen guten Zweck bezahlt.
Sie macht den Anfang der Vierer-Serie „Obst“ – mit Apfel, Zitrone und Heidelbeere, die die Deutsche Post für 2010 geplant hat.
Ein Bildchen mit künstlichen Duftstoffen sollen den Verkauf dieses Postwertzeichens erhöhen.
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