Einleitende Worte

Das Grußwort von Ursula Hudson, der Vorsitzenden von Slow Food Deutschland ist nun auch da.
Das freut mich natürlich und ich bin ganz gerührt, was sie mir zusätzlich schrieb, als ich ihr den Buch-Entwurf zuschickte:

Anne, herzlichen Dank, das sieht entzückend und sehr gut aus…
Ich freu mich auf das Buch!

Ich manchmal auch…

Allerlei Bete


„Ein altes ukrainisches Sprichwort warnt: Eine Geschichte, die mit einer Roten Bete anfängt, endet mit dem Teufel.“

Ich habe schon vor einigen Jahren mein Herz an diese kleinen Knollen verschenkt – das hing unmittelbar mit dem Buch „Pan Aroma“ von Tom Robbins zusammen und führte dazu, dass wir selbsteingelegte Bete und Buch in unserer Münchner Zeit gern an gute Freunde verschenkt haben.

Doch irgendwie ist mir diese Idee von Bete wieder abhanden gekommen – trotz eines wirklich hervorragenden Carpaccios, dass ich auch ewig nicht mehr gemacht habe – ich verspreche es nachzureichen 😉 „Allerlei Bete“ weiterlesen

Gold oder Liebe

Es gab in den neunziger Jahren mal eine Fernsehsendung mit dem Titel „Geld oder Liebe“. Da konnten sich die Kandidaten (Singles beiderlei Geschlechts) am Ende entscheiden ob sie ihren bisher erspielten Gewinn oder vielleicht doch lieber etwas mehr mitnehmen wollten. Die Zuschauer entschieden nämlich per TED, welches ihr Traumpaar war und wenn diese Kandidaten statt „Geld“ „Liebe“ gewählt hatten, konnten sie einen Jackpot mitnehmen.
Wenn ich mich recht erinnere, nahmen die meisten den Spatz in der Hand… also das Geld.

Bei mir geht es heute aber wirklich um Gold oder Liebe – bei Tomaten 😉 „Gold oder Liebe“ weiterlesen

Denkste!


Da denke ich „nur so ein armer Mensch wie ich sitzt heute am PC“ – doch ich habe mich getäuscht…

Endlich ist mein Text zu den Schwäbisch-Hällischen Landschweinen und Rudolf Bühler fertig, da sende ich natürlich gleich eine Kopie an ihn und an den Hoiserhof. Denn dort in Unterjoch habe ich nicht nur gute Bilder gemacht, sondern auch einige nette Stories eingebaut. Von Heidi!

Keine Stunde später habe ich bereits Antwort aus Wolpertshausen vom Sonnenhof.

„Denkste!“ weiterlesen

Die Fünfprozent-Hürde

Ein Freund hat mich aufgeklärt…

„Die schlimmsten Projekte sind die, die zu fünfundneunzig Prozent fertig sind.“

Und er hat leider Recht.
Die letzten fünf Prozent ziehen sich elend in die Länge.
Der Schwung des Anfangs ist völlig aufgebraucht. Es scheinen sich immer nur neue Hürden und Problem aufzubauen.
Nichts funktioniert einfach mal so.
Dabei könnte ich es in diesem Stadium wirklich gut brauchen.

Rau oder Rauh oder doch eher wollig

Diesmal geht es um die – gar nicht so rauen – Rauhwolligen Pommerschen Landschafe.

Ich habe ja leider keine persönlich kennen lernen können – meine Zeit im Norden war doch recht knapp. Aber ich finde sie schon urig – diese Rauhwolligen Pommerschen, die ursprünglich aus Rügen und der näheren Umgebung kamen und mittlerweile in ganz Deutschland zu finden sind.

Und ich tue mich mit der Rechtschreibung schwer – Eigennamen sind ja eigentlich vom Hin und Her der Rechtschreibreform ausgenommen. Doch ich finde in der Fachliteratur beide Varianten (ungefähr gleichhäufig – da hilft also auch kein Publikumsjoker) – da bleibt natürlich nur der Telefonjoker mit direkter Nachfrage beim Zuchtverband.

„Rauh“ soll es werden – da sind sich die nordischen Jungs einig… und dies obwohl sie den Namen eigentlich gar nicht grundsätzlich lieben: „Wenn auf der Speisekarte Keule vom Rauhwolligen Pommerschen Landschaf steht, ist das leider wenig verkaufsfördernd. „Schnucken“ oder „Salzlamm“ – das klingt einfach leckerer…“

Stimmt natürlich – aber ich gehe mal davon aus, dass der Name Bestand haben wird.