Ein Klavier, ein Klavier…

… womit ich mal wieder eure Loriot-Kenntnisse bemühe 😉

Nein – es ist kein Klavier, sondern die Zusage das Grußwort für mein Buch zu schreiben 😉
Seit ich an diesem Projekt arbeite – also gefühlte 2 Jahre – stehe ich in Kontakt mit der Vorsitzenden von Slow Food Deutschland Ursula Hudson, weil ich gerne ein Grußwort von ihr hätte.

Jetzt habe ich – sozusagen als kleines vorab Weihnachtsgeschenk – ihre Zusage und freue mich darüber sehr!
Schließlich habe ich in den letzten Monaten viel mit den örtlichen Convivien zusammengearbeitet und auch wenn ich viele tolle andere Organisationen kennen und schätzen gelernt habe: Slow Food ist irgendwie meine Heimat, weil ich ja selbst seit vielen Jahren dafür aktiv bin.
Allerdings habe ich vor einigen Tagen den Vorsitz in unserem Convivium Fünfseenland an Richard Bartels abgegeben. Es ist mir zeitlich einfach nicht möglich, mich in dem von mir gewünschten Maße aktiv einzubringen… dafür arbeite ich an anderen Stellen zu hart.

Alternative Weihnachtsvorbereitungen

Alles rennt derzeit in die Stadt und kauft für die Feiertage ein. Geschenke, Essen, Getränke – halt alles, was in den zweieinhalb Tagen (denn länger dauert Weihnachten auch in diesem Jahr wahrscheinlich nicht) plötzlich zur Neige gehen kann.

Manche Geschäftsleute sind schon leicht entnervt. Ich habe es heute gemerkt, als ich nichts ahnend unseren Metzger aufsuchen wollte. Eigentlich gar nicht mit diesem Weihnachtsvorbereitungs-hintergedanken, sondern um für´s täglich Mahl ein wenig Gulasch zu erwerben.

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Wer Wind sät, wird Sturm ernten

In meinem Buch stelle ich ja lauter verschiedene einzelne Geschichten vor.
Mir sind dabei aber natürlich immer wieder ähnliche Probleme begegnet – also weniger mir, als den Menschen die sich für den Erhalt einer Sache einsetzen.
Ein ganz zentrales Thema ist das Saatgut.

Das hat mich dazu gebracht nicht vier Seiten zum Filder Spitzkraut zu schreiben sondern nur zwei und die anderen beiden dieser Grundproblematik am Beispiel der Kohlvermehrung aufzuzeigen.

Und jetzt müsst ihr nicht denken: Oh mein Gott, jetzt fängt sie an zu predigen. Tue ich natürlich nicht!
Das Thema ist spannend. Genauso spannend wie die Geschichte hinter den einzelnen Rassen.

Übrigens bin ich wegen des Titels auf Mutschler´s Ecke aufmerksam geworden. Der erklärt zum gleichen Zitat Beispiele berühmter Shitstorms – also negativen Rückmeldungen. Ist natürlich ein ganz anderer Ansatz aber sehr informativ!

Leicht sauer…

… bin ich natürlich schon, wenn ich immer wieder auf Fehlinformationen reinfalle.
Auch weil ich echt unter Zeitdruck bin und dennoch nicht an meiner Arbeitsweise, alles zu überprüfen rütteln lasse.

Nur auf wen ich nun sauer bin – das ist mal wieder schwer auszumachen.

Und ich gebe natürlich auch zu Bedenken, dass es früher gar nicht so leicht war, den Dingen auf den Grund zu gehen. Nicht umsonst, gab es den Beruf des „Rechercheurs“.

Heute ist man Texter, Grafiker, Fotograf, Redakteur und alles andere auch gleich noch in Personalunion.

„Ein versiegeltes Fass mit Sauerkraut, soll der findige Plieninger Kaufmann Hermann Fein auf eine zweijährige Reise nach Hamburg, Australien und wieder retour geschickt haben. Das Kraut war nach der langen Zeit noch immer genießbar und soll seinem Hersteller den ersten Preis für Dauerwaren, bei der Landwirtschaftsausstellung zur Cannstatter Wasen 1896 eingebracht haben… „heißt es!

Stimmt natürlich leider gar nicht. Die erste Sauerkraufabrik stand nicht auf Fildern…
Aber schon schade.

Nein Danke


Solche Tage braucht kein Mensch. Und schon keiner, der einen Termin halten will.
Aber natürlich bleibt man deswegen nicht verschont…
Das Kind ist krank, der Mann wohl auch (bei Männern ist es ja nicht immer ganz leicht zu glauben – jedenfalls möchte er natürlich auch Tee und Streicheleinheiten, wenn das Kind welche bekommt. Den Zwieback aber lieber doch nicht. Dafür Hühnersuppe….).
Und ich kann nicht schreiben.
Nicht weil die beiden mich zu sehr ablenken – es geht einfach nicht. Egal welchen Text ich mich vornehme, es kommt nichts bei rum.

Natürlich hatte ich solche Tage schon häufiger, aber jetzt wo der Abgabetermin immer näher rückt, quälen sie doppelt.
9 Tage sind es noch bis Weihnachten und ich werde nicht verraten, wie viele Texte noch fehlen.

Es sind zum Glück nicht die großen (bis auf einen – aber da kann ich Sonntag telefonieren und dann habe ich da keine Angst mehr vor)…. und es fehlen in einigen wirklich auch nur noch ein paar Bestätigungen und Informationen oder alternative Formulierungen.

Aber der Druck ist dennoch enorm und diese alljährliche Weihnachtsgeschichte macht es wirklich nicht leichter.
Krempels schreit nach einem neuen Fenster – das muss Evelyn übernehmen.
Wir müssen auch noch Paket und Päckchen verschicken und natürlich will ich auch in diesem Jahr an Weihnachten was kochen. Ist schließlich eine meiner wenigen Freuden. STOP.
Stimmt nicht – mir macht auch dieses Buch immer noch viel Spaß. Das merkt jeder, der nicht bei drei auf dem Baum ist und dem ich dann erzähle, woran ich gerade arbeite….Schwarz Blaue aus dem Frankenwald, Goldene Königin, Schweizer Hosen… ihr seht schon – das ist super interessant…

Pfirsiche sind Selbstbestäuber!

Na, da muss ein Mensch ja auch erstmal drauf kommen.
Den ganzen Tag hadere ich mit der Malede und meinem Schicksal.

Kann mir echt keinen Reim daraus machen, dass Ferd. Pfeiffer 1921 beschreibt, wie sensationell diese kleinen Mombacher Aprikosenbäume aus Kernen wachsen.
Josefa Emrich veredelt ihre Bäumchen. Das hat schon ihre Mutter so gemacht und so stehe ich ziemlich ratlos vor der Aussage des Obst und Weinbauinspektors Pfeiffer.

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