Erstaunliche Neuigkeiten zu Stein-Pilzen

Es gibt Tage, an denen ich ganz sicher bin, dass diese Welt mit diesen Menschen so nicht überleben kann 😉

Als sporadische „Perfektes Dinner“ – Zuseherin, habe ich am 26.4.2011 einen erneuten Beweis gefunden.

Erzieherin Melanie versucht sich da an selbst gemachten Ravioli – also eigentlich an „Steinpilzravioli mit Petersilien-Pesto, Parmesan und Schinken“.

Und während die Mitkocher noch rätseln, woher sie die Pilze nehmen wird (die Pfirsiche für den Nachtisch kamen ja schon aus der eigenhändig geöffneten Dose) und in den Foren zur Sendung die Geschmacksüberlagerung von Schinken zu Steinpilz für Zündstoff sorgt, mache ich mir doch ganz andere Sorgen.

Denn Melanie erklärt ganz klar „Steinpilze, das kommt daher, weil die Steine haben“…
Aha.

Und da sie getrocknete Steinpilze für die Füllung genommen hat, die nun seit 10 Minuten in heißem Wasser ziehen, gießt sie diese durch einen Kaffeefilter ab um anschließend die gefilterte Flüßigkeit nach eventuellen Steinen zu überprüfen??!!!

Da fällt mir nichts mehr zu ein.
Gar nichts.
Diese Frau ist Erzieherin!

Zum Glück in Dortmund.
Die armen Dortmunder….

Ach ja – es waren erstaunlicher Weise keine Steine im Wasser – wer mir nicht glaubt – in der Mediathek könnt ihr es euch anschauen
– bei 17:51 Minuten. Damit ihr euch den Rest erspart.

Musikalische und Literarische Mai-Freuden

Das Ostereiersuchen im Dießener Schacky-Park fand heuer bei strahlendem Sonnenschein statt.
Das nehmen wir als gutes Omen für die kommenden Termine, denn auch die haben zahlreiche Besucher verdient:

Den Anfang machen am 1. Mai Johann Fliegauf und Josef Bernhauer mit gefühlvollem Country Blues am Entenhaus.

Der Dießener Johann Fliegauf begeistert (auch in der Al Jones Band) mit beeindruckendem Hand- und Mundwerk auf der Bluesharp und spielt nun bereits zum zweiten Mal mit dem Murnauer Sänger und Gitarristen Josef Bernhauer, zugunsten des Parks.

8.5. – 11 Uhr – Jana Hotzelmann – „Poesie der Bäume“ – Die Poetin möchte den Zuhörer beim Spaziergang und der Betrachtung dieses Parks mit seinen Bäumen, Landschaften, Baudenkmälern oder einfach nur den Wegen, bekannte und unbekanntere Texte unter freiem Himmel nahe bringen.

14.5. – 15 Uhr – kostenlose, monatliche Führung durch den Park (immer und zu jedem Wetter am 2. Samstag des Monats).
Diesmal mit Christine Reichert.

15.5. – 11 Uhr -die Übergabe der Urkunde für Verdienste um Umwelt und Gesundheit durch Dr. Thomas Goppel mit musikalischer Umrahmung muss in den Herbst verschoben werden. Es findet eine Matinee der Saitenschinder statt.

22.5. – 11 Uhr – Matinee mit Jutta Haberhauer – Flöte und Harfe

29.5. – 11 Uhr – Matinee – es spielen die Gewinner des „Bayerischen Klassik-Musikfestes“

Bei schlechtem Wetter finden die Konzerte nicht statt! Telefonische Ansagen unter 08807-948372

Der Eintritt ist frei, es wird für Musik und Park gesammelt und im Anschluß gibt es auf Wunsch auch eine kurze Führung.

Und damit ihr seht, wie schön es Ostern war – hier einige Impressionen 😉

Mehr Informationen findet ihr unter www.schackypark.de oder wenn ihr hier im Blog nach Schacky-Park sucht.

1. kulinarisches Bloggertreffen

Am Abend des 14. Aprils 2011 treffen sich erstmals und auf Initiative von Hendrik Haase (Wurstsack) Blogger und andere 2.0 Fans um 19:00 Uhr zu einem kleinen Abendessen auf der Stuttgarter Messe.

Allen Slow Food Menschen ist natürlich klar, dass der 14. der erste Tag der Slow Food Messe „Markt des guten Geschmacks“ ist… einer jährlichen Messe für Endverbraucher und Fachbesucher, bei der es um ausgesuchte Lebensmittel bester Qualität geht und man probieren und kaufen kann.

Bei der genauen Gestaltung des Treffens sind wir (noch) offen.
Was fest steht ist, dass wir einen Raum für unser Treffen bekommen und die Messe eine kulinarische „Grundversorgung“ zugesagt hat. Es gilt: Desto mehr Teilnehmer dabei sind desto länger und voller wird die Tafel!

Also denkt darüber nach und lasst uns gemeinsam Slow Food in diese Kommunikations-Welt holen…

Neue Traditionen braucht das Land

„Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues“ – das soll die Braut am Hochzeitstag tragen.

Der Brauch stammt wohl ursprünglich aus England, hat vor allem durch Kinofilme bei uns an Bekanntheit gewonnen und sich mittlerweile auch hierzulande zu einer beliebten Tradition gemausert.
Fühlt sich schon ein wenig so an, als ob es auch hier schon immer Tradition war.

Da komme ich doch mit meiner Idee neuer Traditionen gerade recht:
bei uns bin schon immer ich für die Inhalte von Geschenken (meist Päckchen oder Paketen – weil viele unserer Freunde und Verwandte weiter weg leben) verantwortlich.

Mein Mann für die Logistik.

Also einpacken, wegbringen und heil ankommen lassen.
So günstig wie möglich.
Und schnell natürlich.

Dieses System haben wir von meinen Eltern übernommen (seht ihr – TRADITION!), bei denen es nicht nur Jahrzehnte lang funktioniert hat, sondern darüber hinaus auch immer wieder der zwischenmenschlichen Weiterbildung und guter Geschichten diente.

Denn schon meine Mutter wusste, was in ein richtiges Päckchen gehört:
„etwas Leichtes, etwas Schweres, etwas Rundes und etwas Zerbrechliches.“ „Neue Traditionen braucht das Land“ weiterlesen

Verloren

Wir haben verloren, wir naiven Gut-Menschen.
Ein Stück unseres Glaubens.
Ein Stück unseres Gutseins.

Denn wir (sehr viele von uns und vor allem hier in Deutschland) haben geglaubt, das Obama es ernst meint.

Wir haben verstanden, dass viele Dinge nicht von jetzt auf gleich und auch nicht von heute auf morgen umzusetzen sind. Und haben ihn verteidigt.

Aber jetzt – da er sich dem Druck der andern beugt – und er Guantanamo nicht länger aktiv bekämpft – ist es/er vorbei.

Der Glaube, dass es Gerechtigkeit gibt – das Menschen nach den Regeln unserer internationalen Absprachen behandelt werden und damit ein Minimum an Grundrechten gewahrt wird – ist dahin.

Schade.

Es wäre eine gute Gelegenheit für die Vereinigten Staaten gewesen, andere von ihrer Klasse und Ernsthaftigkeit zu überzeugen. Verschenkt.

Gebäck für Geduldige

Diese Mürbeteigplätzchen gibt es in Griechenland zu Weihnachten. Daher auch Plätzchen 😉

Meine Mutter hat sie aber eigentlich das ganze Jahr gemacht und ich habe mittlerweile fest gestellt, dass sie erstens nicht zu frisch gegessen werden sollten – also 5 Tage sollten seit dem Backen schon vergangen sein. Durch die eingesteckte Nelke haben sie nämlich ein ganz besonderes Aroma, dass sich im Laufe der Lagerzeit noch erhöht.

Und zweitens passen sie einfach perfekt zu einer Tasse Kaffee oder Tee (gerne nach einem guten Essen) – sie sind gehaltvoll aber nicht zu süß.
Also auch eher nichts zum so weg knabbern…

Im Netz habe ich einige Varianten Kourabiethes und Kourabiedes entdeckt – aber die meisten stechen sie nach Weihnachtsplätzchenart einfach aus und auch die Rezepte sind doch ganz anders… „Gebäck für Geduldige“ weiterlesen