Eine andere Sicht der Dinge

Als bekennender Nick Hornby-Fan, muss ich doch gestehen, dass ich mich der einzelnen Bücher nur langsam und nach und nach annehme.

Eigentlich völlig untypisch (Stieg Larssons Trilogie habe ich auf einen Schlag gekauft und direkt verschlungen).

Aber bei Hornby taste ich mich langsam vor.
Ich habe mit Slam begonnen und dann A long way down genommen.

Zwei sehr unterschiedliche Bücher, von denen aber jedes seinen speziellen Reiz hat:

In „Slam“ beschreibt Hornby einen Teenager, der sich mit dem Poster seines Idols Tony Hawk austauscht.
Über Skaten.
Über Mädels.
Und wie man mit seiner schwangeren Freundin klar kommt…

Über alles, was einen Jugendlichen heutzutage beschäftigt. Jedenfalls hatte ich den Eindruck, etwas mehr von der inneren Welt der Teenies zu verstehen.
Schon erstaunlich, Hornby ist ja noch älter als ich… wer weiß, vielleicht kennt er nur meine Welt und wir glauben jetzt beide, mehr über Teenager zu wissen.

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Fahndung nach der Kanzlerin

Donnerstag ist der einzige Abend der Woche, an dem ich mich auf eine Runde Fernsehen freue. Um 20:15 Uhr kommt quer.

Diese Sendung des Bayerischen Rundfunks zeigt, dass es durchaus kritisch, witzig und frech zugehen kann. Auch in Bayern. Oder gerade hier – denn die Politik liefert den Machern des Wochenmagazins wunderschöne Steilvorlagen.

Christoph Süß hüpfte gestern wieder von Höhepunkt zu Höhepunkt und natürlich müsste ich eigentlich auf den Beitrag über die Andechser Molkerei hinweisen… die wollen nämlich eine Hundertwasser-Molkerei werden.
Wen es interessiert: die Zeitungen haben auch schon darüber geschrieben – Hier. Schließlich ist das ein Ammersee und Slow Food Thema…

Aber noch viel gelungener fand ich die Fahndung nach Angela Merkel.

Sie versteckt sich im Thema der Woche „Angela Merkel, regierende Politiker und mehr“… die Suche startet mit dem Aktenzeichen XY.

Ich kann den Kollegen nur gratulieren: meine Hochachtung!

Ein echter Hingucker

Ästhetisch und unterhaltsam - der Fotoblog von Benedikt Haack
Ästhetisch und unterhaltsam - der Fotoblog von Benedikt Haack

Nach soviel Kritik in den letzten Tagen, wird es Zeit mal wieder die schönen Seiten des Lebens in den Vordergrund zu rücken.

Ein Blog, der mich täglich aufmuntert und den ich euch nicht vorenthalten möchte:
Benedikt Haack stellt täglich (nur) ein Foto online. Aber was für eines….

Die Aufnahmen sind thematisch wild kombiniert, aber alle haben das gewisse Etwas.
Portraits, Makros oder Landschaften fangen sehr gekonnt den Augenblick ein.

Und ein kurze Erklärung oder Anregung löst das Rätsel des Objektes oder gibt zusätzliche auf.

Leider muss ich immer ein bißchen warten… ich gehöre ja eher zu den early birds.

Doch es lohnt sich.

Und so freue ich mich auch heute schon auf ein Foto.

Die Unstimmigkeit der Einstimmigkeit

Jetzt meckere ich auch nach an der Einstimmigkeit herum – ja graust es mir denn wirklich vor gar nichts?!

Oh doch – es graust mir sogar vor einer ganzen Menge. Vielleicht sogar vor mehr, als manch anderen.

Aber in diesem Fall graust es mir leider mal wieder vor der Lokalpolitik.

Vor mehr als 20 Jahren habe ich das gleiche Phänomen schon einmal erlebt und versucht zu bekämpfen.

Damals lebte ich noch in Rheinland-Pfalz und konnte es nicht verstehen, wie ein Gemeinderat, der aus mehr als 4 Parteien besteht, seine Beschlüsse immer einstimmig schließen kann.

Egal welches Thema anstand, egal wie kontrovers die Diskussion in der Bevölkerung geführt wurde.
Der Beschluss fiel ohne Gegenstimme.

Also gründete ich mit einigen Freunden eine eigene politische Partei – DA – die „Diezer Alternative“ (bevor ihr jetzt anfangt danach zu suchen, die gibt es jetzt nicht mehr…)

Und das Husarenstück gelang – bei der nächsten Wahl errangen wir einen Sitz im Rat.
Viel bewirkt hat das sicherlich nicht, aber wir hatten das Gefühl eine Stimme zu erheben und das Richtige zu tun.
Für unsere Sache und die Menschen hinter uns einzustehen und nachzufragen, wenn uns etwas auffiel oder missfiel.

Jetzt bin leider ich wieder an dem Punkt.

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Ein einsamer Hilferuf

Die richtige Kerze hat man auch gleich dazu gestellt....
Die richtige Kerze hat man auch gleich dazu gestellt....

Die Dießener Seeanlage besticht seit Jahren durch gefälliges Nicht-Gefallen. Was ja sogar dem Gemeinderat irgendwann auffiel, so dass ein Architektenwettbewerb ins Leben gerufen wurde :

„zur Aufwertung der Seeanlagen und Verbesserung der räumlichen Verbindung zwischen Ort und See“.

Die Ergebnis dazu konnte man anschließend in der Mehrzweckhalle besichtigen.
Natürlich war die Entscheidung nicht jedermanns Sache, aber wenigstens erkannte man den guten Willen.

Nun aber erschrecken schnelle Einzelaktionen die Bürgerruhe.

Die Bauausschußsitzung hat uns im Dezember ja schon den (zum Glück mittlerweile zurückgenommenen) Kahlschlag der Romenthal-Allee beschert.

Die in der gleichen Sitzung beschlossenen Fällungen von einzelnen Bäumen und so auch der Weide am Dampfersteg, sind aber bei dem ersten Protest untergegangen.

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Schiffe versenken für große Jungs

Auge um Auge, Wal um Wal, Schiff um Schiff.

Jetzt hat es ihn also auch erwischt – vielmehr sein Schiff „Ady Gil“.

Ein japanischer Walfänger soll das Boot des Wal-Helfers Paul Watson am 6.1. in antarktischen Gewässern, absichtlich gerammt haben. Der Bug der Ady Gil wurde abgerissen. Die Mannschaft von einem Begleitboot geborgen.

Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig. War ja eh klar….oder?!

Watson hat nach eigenen Angaben im Laufe seines Feldzuges gegen Walfänger, Robbenjäger und japanische Delphinfänger schon 13 Schiffe auf den Meeresgrund geschickt.

Die Isländer hat seine Aktion 1986 die halbe Fangflotte gekostet. Watson setzte zwei Schiffe im Hafen von Reykjavik auf Grund.
Nix war mit Walfang in dieser Saison.
Danach standen die norwegischen Walfänger ganz oben auf seiner Lieblings-Gegnerliste.

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