Wein goes Tatort

Als bekennender TATORT-Fan (also ladet mich nie am Sonntagabend ein – ich komme da in echte Gewissenskonflikte 🙂 ) und Weiß-Wein-Genießerin, habe ich dem Krimi im Weinberg „Bittere Trauben“ natürlich entgegen gefiebert.

Aber dann – altes Journalistenleiden – stöbere ich im Internet, um mehr über „meinen“ Abend zu erfahren und vielleicht auch gleich den richtigen Wein kalt zu legen und stolpere über einen Verriss nach dem anderen… die Kollegen bescheinigen dem Saarland-Tatort zwar einen gelungenen Anfang, doch ein dröges Ende!

Was soll ich machen? Fremdgehen? Ins Bett? Ein Buch? Oder durchhalten?!

Das fällt nach den in meinen Augen langweiligen Folgen aus Hamburg und vor allem Leipzig (da schaue ich definitiv nicht mehr rein!) immer schwerer.

Aber ich habe ich ihn mir angeschaut und wurde angenehm überrascht!
Die jungen Kommissare Maximilian Brückner & Gregor Weber ermittelten in wunderschönen Weinbergen und Höfen an Mosel und Saar. Die Winzer und die Weingeschichte waren realitätsnah und was mit immer wichtig ist – es war nicht nur spannend, sondern hatte auch eine gewissen lebendige Leichtigkeit, die den TATORT für mich von anderen Krimis unterscheidet. „Wein goes Tatort“ weiterlesen

Eine k̦niglich, k̦stliche Kombination Рmit Spargel

Weißer Spargel mal anders: ein schnelles Rezept für 2 Personen.

Natürlich muss ich auch hierbei den Spargel gründlich schälen (nichts ist nervender, als Spargelschalenreste) und schneide ihn dann in kurze, schräge Stückchen.

In einer Pfanne mit einer Mischung aus Olivenöl und Butaris brate ich den Spargel bei hoher Temperatur gründlich an…. das dauert ein Weilchen und man muss aufpassen, weil er ganz plötzlich bräunt. Aber das Spielchen kennt man ja schon von Pinienkernen & Co.

Dann salze ich ihn nicht übertrieben mit Meersalz und stelle die Spargelstücke beiseite (möglichst so, dass sie nicht zu starkt auskühlen – da darf man kreativ werden).

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Silvaner – Comeback der Spitzenklasse

350 Jahre Silvaner, das wird allerorts gefeiert und man hat hier in Bayern mitunter den Eindruck, dass der Silvaner eine fränkische Erfindung ist. Seit 1659 wird er nach eigenen Angaben in Castell`schen Domänenamt gepflegt und gilt natürlich als typischer Vertreter des fränkischen Weins.

Ich gebe ja zu, dass er für Franken (und Franken für ihn) wichtig ist, aber die Präsentation der Rheinhessen Connection hat mit dem Silvaner Workshop der Weinakademikerin Susanne Platzer alles in ein anderes Licht gesetzt. Für mich jedenfalls…

Rheinhessen ist mit ca. 26000 Hektar Rebfläche das größte Weinanbaugebiet Deutschlands. Boden, Klima und Relief sind die natürlichen Faktoren des Terroirs. Bedeutend für die Eigenschaften einer Weinbergslage ist die Form des Geländes und der Boden. Von seinem Nährstoff-, Wasser- und Lufthaushalt sowie der Erwärmbarkeit und Durchwurzelbarkeit werden Reben, Trauben und Wein entscheidend mitgeprägt.

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Das Sein – als Schaf oder Mensch

Die Suche nach der richtigen Schreibweise von „Schafsein“ hat mich über die Vieldeutigkeit der Deutschen Sprache stolpern lassen.

Nein – ich habe nicht nach „Schafsein“ im Duden geschaut, aber nach „Menschsein“ oder zur Not dann doch auch nach „Mensch sein“….denn ich wollte ja eigentlich kein Schaf sein, sonder das Schafsein an sich, als Wesenszustand beschreiben.

Und stolpere bei meiner Suche über den „Menschenauflauf“.

Wer mich kennt, weiß um meine hohe Bereitschaft immer gleich den Genuss und damit verbunden das Essen zu sehen. Aber Menschenauflauf… da würde selbst ich nicht zugreifen.

Und bin immer wieder verwundert, wie wenig wir diese täglich genutzten Begriffe hinterfragen. Was ich hier natürlich gleich mal tue!
Menschenauflauf – hätte es da nicht wesentlich pietätvollere Ausdrücke gegeben? Doch stop. Was war zuerst – die Menschenmenge oder das mit Käse überbackene Gericht. Da mich mein Etymologisches Wörterbuch hier im Stich lässt und ich meinen Telefonjoker nicht einsetzen will, kann ich es nur einigermaßen logisch herleiten…und bezichtige diejenigen, die dem Essen den Namen gaben, nicht kreativer gewesen zu sein!

Ach ja – Menschsein steht leider nicht im Duden…taucht aber im Internet und auch bei Wiki so wie hier geschrieben auf. Und – wie es heutzutage leider üblich ist, auch noch in allen anderen erdenklichen Varianten.

Schafsein – ich liebe Glennkill

Bei diesem Krimi scheiden sich die Geister…so auch bei unserer kleinen, feinen Nachverkostung der Rheinhessen Weine (dazu demnächst hier auch mehr. Versprochen). Entweder man liebt Glennkill oder man hat das Buch nach 40 Seiten entnervt aus der Hand gelegt und rührt es nicht mehr an.
Ich geh̦re zur ersten Kategorie Рund zwar nicht, weil ich Krimis liebe! Was ich allerdings wirklich tue.

Sondern weil mich die Schafsbeschreibungen faszinieren und „ihre“ Denkweise und Lebenseinstellung mich immer wieder auf den Boden der Tatsachen holt.

Der Krimi tritt da völlig in den Hintergrund. Doch die Idee, dass „sich wegdrehen und erstmal alle gemeinschaftlich kauen“ Probleme löst, fasziniert mich immer wieder. Und es stimmt ja auch ein stückweit. Warum sollen wir denn sonst „bis zehn zählen“ oder „eine Nacht drüber schlafen“. Denn auch das hilft die Dinge in einem anderen Licht und Zusammenhang zu sehen und ausgewogener zu reagieren.
Jedenfalls bei mir… wenn ich es im Eifer des Gefechts hin bekomme 😉

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Feiert die Kirschblüten!

Warum machen wir es nicht wie die Japaner… jeder schnappt sich eine Decke und wir setzten uns alle unter die blühenden Kirschen.

Was leckeres 🙂 zu essen und zu trinken dazu… und schon ist der Tag sinnvoll verbracht.