Küken – klein, flauschig, fliegend – ein Tagebuch

Schwedische Blumenhühner Naturbrut

Eigentlich habe ich mir nie Gedanken über Küken gemacht – ich wollte Hühner. Aber da wir ja nur zwei haben und die Eingewöhnung mit fremden Hennen eher schwierig sein soll, sind wir auf die Idee mit den Bruteiern gekommen. Und warteten, dass eine Henne gluckig wird. 

Unsere wunderschöne, ausgeglichene Abigail ist es nun: sie steht nicht mehr vom Nest auf, lässt Dörte morgens allein in den Garten ziehen. Am frühen Nachmittag kommt sie raus und meckert einmal richtig los. Sie isst, trinkt, macht Dehn-, Streck- und Flatterübungen und trabt in aller Ruhe zurück zum Nest. Nach rund 30 Minuten – wenn es draußen richtig warm ist, auch ein wenig später. Also alles perfekt. „Küken – klein, flauschig, fliegend – ein Tagebuch“ weiterlesen

Allgäuer Braunvieh – nur echt mit Alphorn

Allgäuer Braunvieh

… nein, natürlich nicht. Aber es ist so ein schönes Bild vom wissbegierigen Allgäuer Braunvieh und dem Alphorn …

Allgäuer Braunvieh

Bis zu 4.000 Liter Milch gibt so eine wunderschöne Kuh im Jahr. Das ist natürlich nicht vergleichbar mit den hochgezüchteten Milchrassen (die geben mehr als das Doppelte), aber da das Allgäuer Braunvieh optimal an Landschaft und Witterung angepasst ist, bieten sich für die Bauern andere Vorteile: es ist ein Zweinutzungsrind – hat also auch Fleisch auf den Rippen, es ist langlebig und mittelschwer – kommt gut auf dem unwegigen Gelände zurecht und braucht keine aufwendige Betreuung. So sind die Rinder gut für extensive Tierhaltung und stehen vermehrt auf den Weiden von kleinen Biobetrieben. Außerdem soll die Milch des Braunviehs zum Käsen besonders gut geeignet sein. „Allgäuer Braunvieh – nur echt mit Alphorn“ weiterlesen

Ein Blick hinter die Kulissen – der Weg zum perfekten Foto

Ein Foto verkauft die Geschichte. Also ein gutes Foto, das dich neugierig macht, berührt oder begeistert. Denn wir werde viel schneller durch visuelle Reize angesprochen, als durch Worte – die wir ja erst lesen müssen. So gibt es kaum Blogs, die ohne Fotos auskommen (und dabei gut sind). 

Um ein solches Foto zu machen, brauche ich die richtige Idee, meist natürlich das fertige und schön arrangierte Essen und Musse. „Mal schnell fotografieren“ geht genau sowenig wie „Mal schnell drucken“ – das ist immer die konkrete Aufforderung an PC und Drucker Liebe einzufordern: Toner, Papier, Leitung – irgendwas will dann ganz bestimmt nicht mitspielen… „Ein Blick hinter die Kulissen – der Weg zum perfekten Foto“ weiterlesen

Blog oder Foodblog – das ist nicht länger die Frage


Zahlreiche Menschen tummeln sich alltäglich in den sozialen Netzwerken.
Und auch ich versuche dort ein wenig von der Außenwelt (und dem anscheinend ewig tobenden Leben) zu erhaschen, denn ein Homeoffice lässt einen teilweise ganz schön vereinsamen. Und meine Ausflüge zu Krempels retten mich dann auch nicht. Da stehen andere Themen im Mittelpunkt als Genuss, Foodblog, alte Rassen oder Kultur – da geht es um Deko, altes Glas oder antiquarische Bücher (ist ja auch ganz nett…).

„Blog oder Foodblog – das ist nicht länger die Frage“ weiterlesen

Spinne auf Wanderschaft

Aber nein – nur weil ich zuletzt über meine Liebe zu Schnecken geschrieben habe, braucht ihr jetzt keine Angst zu haben… die heutige Anekdote hat mit meiner Arbeit für das Häuserbuch in Dettenschwang zu tun.

Sabine Reidinger und ich fotografieren ja einen großen Teil der Häuser noch mal und nutzen natürlich das derzeit schöne Wetter. Ich bin früh am Morgen und am späten Nachmittag im Ort unterwegs und lerne viel über die Bewohner und vor allem die unzähligen kleinen Katzen 🙂 Ein Traum! Doch meine beiden Grazien werden mir einen Husten, wenn ich welche mitbringe. Also muss ich die Gunst der Stunde nutzen und ein wenig neben dem Fotografieren streicheln und spielen.

Aber vor allem habe ich immer wieder extrem hilfreiche Herren – ich will mal sagen 60+ – die natürlich wollen, dass ihr Haus bestmöglich rüber kommt. Dafür steigen sie auf so manche Leiter, räumen Planschbecken aus dem Weg und…. Wäschespinnen!

Allein heute hatte ich drei mal das Vergnügen einen Herren mit Wäschespinne durch den Garten wandeln zu sehen. Konnte mich nicht beherrschen und habe es dokumentiert.

Vor allem denke ich natürlich an meinen armen Mann, der auch immer mit der Spinne weiterziehen muss, wenn sich Gäste ansagen. Da ist es mir dann völlig Wurscht ob die Wäsche schon trocken ist oder nicht. Mein ästhetisches Empfinden ist einfach wichtiger.

Und so habe ich natürlich nicht nur Verständnis für die schnelle, hektische Räumerei, die ich da auslöse. Rolladen hoch (sieht sonst traurig aus), Markise einziehen (man sieht sonst vom Haus nix) und natürlich lege ich selbst auch schnell Hand an und schiebe den ein oder anderen Kinderwagen oder Besen aus der Linse.

Der perfekte Begleiter


Das neue Jahr startet ja nicht nur mit guten Vorsätzen – Rettungsringe, Jahresabschlüsse und neue Kalender sind jetzt ebenfalls hochaktuell.

Meine Mutter hat sich früher immer Anfang des Jahres hingesetzt und feinsäuberlich alle Geburtstagsdaten (und meist auch noch gleich die Adressen) in ihrem neuen kleinen Taschenkalender (häufig ein Werbegeschenk – aber immer ein unverzichtbares Begleitwerkzeug für sie) eingetragen.
Später hatte sie dann ein herausnehmbares Adressteil, das war damals die einfachste „Importfunktion“ für größere Datenmengen.
In Zeiten des PCs und der Cloud sind dies natürlich völlig überflüssige Tätigkeiten, denen niemand auch nur noch einen Gedanken nachwirft. „Der perfekte Begleiter“ weiterlesen