Schnecken ohne Schnickschnack

Bevor die Hochzeit des Faschings uns zum Schmalzgebackenen führt, beginne ich den jährlichen Backwahn mit kleinen „Teilchen“ – Hefegebäck, dass man unter diesem Namen weder hier in München noch in meiner Heimat findet.
Hier muss man schon etwas genauer sagen, welche Art von Kleingebäck es sein soll: Amerikaner, Eclairs, Schnecken oder Apfeltaschen.

Für den Rheinländer sind das alles einfach „Teilchen“.
Schließlich kann man ja hindeuten, welches es genau sein soll 😉
Lecker sind sie alle.

Für unseren Sohn müssen es auf jeden Fall kleine Schnecken sein – ohne Rosinen, Nüsse oder anderen Schnickschnack.
Als feinschmeckender Purist mag er den reinen Hefeteig mit etwas Zuckerguss – fertig.

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Nothing for ungood

Die Menschen habe sich ja im Buch der Bücher schon mal ins rechte Licht gesetzt – universal gesehen. Ich kann mich persönlich immer wieder über Ideen wie „macht euch die Erde untertan“ aufregen.

Vor allem natürlich, weil einige Zeitgenossen dies wirklich ernst und auch gerne wörtlich nehmen.
Und zwar nicht im positiven Sinne wie: Besitz verpflichtet, also kümmern wir uns mal.

Nein, es geht doch eher nach dem ebenfalls biblischen Moto: nach uns die Sintflut.

Doch der Hut geht mir so richtig hoch, wenn wir diese selbstherrliche Allmacht auf das ganze Universum ausdehnen!
Wir bestimmen einfach alles.

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Queen Mum der Plätzchen

Im vergangenen Jahr sind wir auf die heiß umkämpfte Liste der Weihnachtsplätzchen-Bezieher einer Freundin gekommen und haben diesen Platz auch in diesem Jahr zu unserer großen Freude behalten.

Dagegen erscheinen uns unsere eigenen Weihnachtsplätzchen doch immer etwas plump.

Bei uns backt die ganze Familie – meist mit befreundeten Kindern – und es geht ums Backen selbst und da reichen dann drei Standards: Ausstechplätzchen, Vanillekipferl und Kokosmakronen – schließlich muss man ja auch das Eiweiß verwenden.
Also müssten reichen.

Die Plätzchen-Vorlage von Andrea hat nun schon dazu geführt, dass wir heuer auf Schoko und Lebkuchen erhöht haben – einfach weil die filigrane Vielfalt ihrer Backkunst mich sonst beschämt 😉

Doch nun haben wir gemeinsam die heimliche „Queen Mum der Plätzchen“ entdeckt.
Irmy!

Ich will gar nicht wissen, wie viel Zeit und Mühe diese Miniaturplätzchen gekostet haben.

Jedes liebevoll verziert und geschmacklich einfach perfekt.
Da schmecken sogar Plätzchenvarianten, die man sonst eher liegen lassen würde…

Und so ziehe ich mich doch ganz dezent aus dem vorweihnachtlichen Vergleich zurück und bleibe bei meinem Back-Leisten.
Zum Glück sind meine Männer zwar von den geschenkten Plätzchen auch sehr beeindruckt – wenn die dann aber recht schnell alle weg sind, essen sie auch mit Freude noch unsere.

Noch 😉

Weihnachtsvorbereitungen mit vier S

Die Geschäfte quellen über, leere Parkplätze sind eine ausgestorbene Spezies, Besinnlichkeit ein schöner (unerfüllbarer) Traum – Weihnachten rückt näher.

Und während andere sich im Internet mit Geschenken eindecken, gilt die Planung in unserem Haus in erster Linie dem leiblichen Wohl – was sollen wir Essen und Trinken?

Viele Familien greifen auf traditionelle Gerichte zurück: Kartoffelsalat mit Würstchen, Karpfen oder Gans.
Auch bei uns gibt es das klassische Essen am heiligen Abend: Präppeln!

Das heißt viele kleine Schüsseln mit Leckerkeiten.

Und was nach Ansicht meines Sohnes dabei niemals fehlen darf: kleine Sardinen.

Am liebsten habe ich natürlich frische, aber zur Weihnachtsnot tuen es dann auch mal tiefgefrorene.

Ich lasse sie langsam auftauen und muss sie dann ordentlich putzen und schuppen. Der Kopf geht dabei auch gleich mit in den Abfall.
Das mache ich alles im Waschbecken, weil es echt Schweinkram ist 😉

Dann mit etwas Zitronensaft beträufeln und leicht salzen.

Nun kommt ein Gefrierbeutel zum Einsatz.
Darein etwas Mehl und ein paar Fischchen.

Oben zu halten und leicht schütteln – schon sind die Sardinen perfekt bemehlt.

In einer Pfanne habe ich Olivenöl heiß werden lassen und gebe nun die Fische dazu. Am besten mit Spritzschutz und nicht auf voller Flamme.

Einmal wenden und auf der anderen Seite auch goldbraun braten.
Zum Abtropfen auf ein Stückchen Küchentuch.
Fertig.

Man nimmt die Fische am Schwanz und isst sie entweder ganz und gar oder behält die Schwanzflosse und die daran hängende Mittelgräte als Rest.

Also ein Fischgericht mir vier S – Sardinen, Säubern, Säuern, Salzen..

Stell dir vor es ist Stau…

… und keiner weiß davon?!

Heute morgen wollte ich mich auf den Weg nach Salzburg machen… nicht aus Langeweile oder jugendlichem Übermut.
So eine bin ich ja nicht.
Ich hatte einen Termin. Geschäftlich.

Natürlich hatte ich schon gestern vorsichtig auf´s Wetter gelinst und den Wecker entsprechend gleich mal vor gedreht.
Allerdings macht es auch keinen Sinn in der Nacht los zu fahren – 6:15 muss reichen… um eine Verabredung um 10:30 Uhr einzuhalten.

Dachte ich.

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We proudly present: Schacky-Park 2011

Endlich ist er da – der dritte Kalender des Förderkreises Schacky-Park Dießen am Ammersee e.V. – ideal zum Ver- und Selbstschenken!

Die Termine 2011 sind auch gleich vermerkt – grün wie der Park – so verpasst man keine Matinee oder Führung mehr 🙂

13 Fotos von Ingrid Stuckenberger, Peter Kaun sen., Birgit Ostermeier, Hannelore Kaiser, Bernd Ratzket und mir, zeigen die Schönheit des Parks zu allen Jahreszeiten.
Es freut mich sehr, dass die Zahl der beteiligten Fotografen stetig steigt. Weiter so – schickt mir eure Bilder, damit andere Menschen sich daran erfreuen können. DANKE!

Denn so können wir mit dem Erlös im Park weiter arbeiten und ihn immer schöner machen….

Ein Kalender kostet 18 Euro und ist hier bei mir, aber auch in einigen Geschäften in Dießen erhältlich.