Da stehen sie nun und schauen, die schwarzköpfigen Rhönschafe, die geschorenen. Vielleicht sind sie ja seit dem letzten Buch meine heimlichen Lieblinge… doch diesmal bin ich auf Einladung der Thüringen Tourismus in Thüringens Rhön und nicht in Hessen oder Bayern. Denn siehe da: die Rhön war (ist) dreigeteilt. Und das „Land der offenen Fernen“ war in der Zeit des kalten Krieges und der DDR ein Landstrich der Grenze und Bedrohung. „Ein Wiedersehen in der Rhön“ weiterlesen
Point Alpha – ein Blick zurück ist ein Blick nach vorn
Gedenkstätten sind leider häufig eher traurige, lieblose und dadurch auch völlig nutzlose Versuche, die Erinnerung wach zu halten. Wer kann sich nicht an diese langweiligen Klassenausflüge zu irgendwelchen wichtigen, verstaubten und unattraktiven kultur- oder geschichtsträchtigen Stätten erinnern, bei denen der Lehrer genauso desinteressiert in der Ecke stand, wie die Schüler!? Ganz anders in Point Alpha!
Ich habe den Test gemacht – und diese Gedenkstätte hat bestanden 🙂 „Point Alpha – ein Blick zurück ist ein Blick nach vorn“ weiterlesen
Kinderstube „Alte Sorten“
Natürlich gibt es „junge Pflanzen“ von „alten Sorten“ – nur weil etwas alt ist, muss es ja nicht alt bleiben. Vielmehr ist sind es die Wiedergeburt und Jugend, die das Alte (und damit natürlich meine so geliebten alte Sorten in unserer Welt hält 🙂 Zum Glück.
Ich war im letzten Frühjahr (10.5.2015) auf dem „Jungpflanzenmarkt alte Sorten“ im Botanischen Garten in München. Der fand da erstmals statt und wird federführend von Arche Noah veranstaltet. Es gibt zahlreiche alte Tomaten-, Paprika- und Chilesorten, die die Biobauern aus Österreich hier präsentieren. „Kinderstube „Alte Sorten““ weiterlesen
Blog oder Foodblog – das ist nicht länger die Frage
Zahlreiche Menschen tummeln sich alltäglich in den sozialen Netzwerken.
Und auch ich versuche dort ein wenig von der Außenwelt (und dem anscheinend ewig tobenden Leben) zu erhaschen, denn ein Homeoffice lässt einen teilweise ganz schön vereinsamen. Und meine Ausflüge zu Krempels retten mich dann auch nicht. Da stehen andere Themen im Mittelpunkt als Genuss, Foodblog, alte Rassen oder Kultur – da geht es um Deko, altes Glas oder antiquarische Bücher (ist ja auch ganz nett…).
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Spinne auf Wanderschaft
Aber nein – nur weil ich zuletzt über meine Liebe zu Schnecken geschrieben habe, braucht ihr jetzt keine Angst zu haben… die heutige Anekdote hat mit meiner Arbeit für das Häuserbuch in Dettenschwang zu tun.
Sabine Reidinger und ich fotografieren ja einen großen Teil der Häuser noch mal und nutzen natürlich das derzeit schöne Wetter. Ich bin früh am Morgen und am späten Nachmittag im Ort unterwegs und lerne viel über die Bewohner und vor allem die unzähligen kleinen Katzen 🙂 Ein Traum! Doch meine beiden Grazien werden mir einen Husten, wenn ich welche mitbringe. Also muss ich die Gunst der Stunde nutzen und ein wenig neben dem Fotografieren streicheln und spielen.
Aber vor allem habe ich immer wieder extrem hilfreiche Herren – ich will mal sagen 60+ – die natürlich wollen, dass ihr Haus bestmöglich rüber kommt. Dafür steigen sie auf so manche Leiter, räumen Planschbecken aus dem Weg und…. Wäschespinnen!
Allein heute hatte ich drei mal das Vergnügen einen Herren mit Wäschespinne durch den Garten wandeln zu sehen. Konnte mich nicht beherrschen und habe es dokumentiert.
Vor allem denke ich natürlich an meinen armen Mann, der auch immer mit der Spinne weiterziehen muss, wenn sich Gäste ansagen. Da ist es mir dann völlig Wurscht ob die Wäsche schon trocken ist oder nicht. Mein ästhetisches Empfinden ist einfach wichtiger.
Und so habe ich natürlich nicht nur Verständnis für die schnelle, hektische Räumerei, die ich da auslöse. Rolladen hoch (sieht sonst traurig aus), Markise einziehen (man sieht sonst vom Haus nix) und natürlich lege ich selbst auch schnell Hand an und schiebe den ein oder anderen Kinderwagen oder Besen aus der Linse.
Schneckenliebe
Es klingt wahrscheinlich ein wenig durchgeknallt – aber ich will und kann mich diesem um sich greifenden Schneckenhass nicht anschließen. Obwohl ich natürlich – wie jeder Mensch mit Gartenparzelle und der Idee einer Ernte – unter diesen gemächlichen Schnellfressern leide. Und unter der feuchten Witterung in Süddeutschland, durch die sie wirklich überall auftauchen. Man fühlt sich regelrecht umzingelt. In unserem Garten vor allem von Weinbergschnecken und anderen häusertragenden Exemplaren.
Nacktschnecken haben wir kaum noch… auch dies empfinden wir als einen enormen Schritt in die richtige Richtung. „Schneckenliebe“ weiterlesen
