Der beflügelte Tag im Park

Die musikalische Vielfalt und der Ideenreichtum der durch das zauberhafte Ambiente vor Ort geweckt wird, zeichnet seit jeher das kulturelle Programm des Schacky-Parks in Dießen aus.

Am Samstag, den 14. Juli 2012 Ersatztermin 28.7.2012! besteht nun die einmalige Gelegenheit einen Flügel im Monopteros des Park erklingen zu lassen und sich an den unterschiedlichsten Musikrichtungen und Interpreten zu erfreuen.

Ab 14 Uhr Mittag wechseln Musiker und Musik stündlich. Bis Mitternacht.

Der Flügel von Michael Merkel steht dank der Unterstützung durch den Klavierstimmer Richard Eitel genau an dem Platz bereit, den die vierseitige Marmorbank des Monopteros bald wieder einnehmen soll.
Der Erlös dieses Tages dient zu ihrer Wiederherstellung. Die Löwenkopffüße der Originalbank konnten bewahrt werden und sollen nun mit einer neuen Sitzfläche ergänzt, den Mittelpunkt des kleinen Tempels zieren.

Ob Solopianist oder Teil einer Band, ob Sängerin mit Begleitung oder musikalische Begleitung zu Texten aller Art – alle Musikbegeisterten sind aufgerufen bei dieser außergewöhnlichen Benefizaktion zugunsten des Parks mitzumachen und damit das große Projekt des Förderkreises tatkräftig zu unterstützen.

Melden Sie sich einfach telefonisch unter 08807-6439 oder 08807 – 928162 oder auch per Email info@schackypark.de an.

Ein historischer Garten wie der Schacky-Park, ist ein lebendes, sich ständig veränderndes Kunstwerk.

Das wichtigste Ziel des Förderkreises ist die Öffnung dieser einzigartigen Anlage für die Öffentlichkeit. Veranstaltungen wie dieses Flügelkonzert sollen nicht nur das für die Wiederherstellung dringend benötigte Geld erbringen, sondern den Park für alle Interessierten erlebbar machen.

Bei schlechtem Wetter gibt es 14 Tage später einen Ersatztermin
– am Samstag, 28. Juli 2012

Kleine Zwangspause

Ohne Strom geht nichts mehr.
Das hat man gestern deutlich gespürt, als kurz nach 13 Uhr die Lichter in Dießen ausgingen.

Na ja – Lichter brennen um die Zeit ja eigentlich kaum – aber meinen PC hat es natürlich erwischt.
Und so quälte mich mehrere Stunden die bange Frage: wann hatte ich zuletzt gesichert?

Und der Herd stellte die Tätigkeit schlagartig ein – doch der Reis war zum Glück schon gar und so war das Mittagessen wenigstens gerettet.

Wer im Anschluß einen kleinen Ortsbummel machte, fand einen völlig veränderten Markt wieder.
Passanten standen und diskutierten die neuesten Gerüchte über mögliche Ursachen.
Die meisten Geschäfte hatten geschlossen – die Kassenanlagen waren außer Betrieb.

Rühmliche Ausnahme – na klar – Krempels – da wird nämlich noch per Kopf zusammengerechnet 😉

Und während beim benachbarten Italiener das Eis leise schmolz, trumpfte Cafe Vogel mit dem einzig erhältlichen Nachmittagskaffee auf.

Der Holzofen in der Backstube wurde eingeheizt und Kaffee gebrüht… nicht schlecht 😉

Und als es langsam etwas dunkler wurde, kam der Strom ja auch wieder.

Alle Wege führen nach Rom – 4

… und auch wieder hinweg.

Unser letzter Tag, der ja eigentlich schon gar nicht mehr zählt, weil wir den größten Teil davon mit der Reise verbringen werden.
Doch das ändert natürlich nichts am Genuss den wir auch heute früh beim Gedanken an den ersten Cappuccino des Tages aufkommen lassen.

Wieso können die Italiener das einfach besser als wir…

Gerade mal eine Straße entfernt von unserem Hotel sind wir nämlich jeden Morgen gestartet.
Oder haben die erste Pause gemacht – kommt ein wenig auf die Betrachtungsweise an…
In einer typischen kleinen Cafebar.

Ein langer Tresen, eine riesige Kaffeemaschine, ein Regal mit Zigaretten und Losen, ein Kühlschrank mit Milch & Co – und jeden Tag andere Menschen hinter der Theke.

Mein Sohn empfindet die Vorliebe der Italiener für kleine, süße Leckereien statt eines Frühstücks als sehr charmant und würde sie sicherlich auch gerne daheim weiterführen.
Das wird natürlich nix. „Alle Wege führen nach Rom – 4“ weiterlesen

Alle Wege führen nach Rom – 3

… egal wie das Wetter ist.

Heute nun regnet es.
Das ist nicht ganz so schlimm, denn wenn die Sonne so richtig runterknallt ist ein Tour wie wir sie heute planen schon leicht selbstmörderisch.

Von unserem Hotel sehen wir den Bahnhof aus der Vogelperspektive

Wir haben für den frühen Nachmittag eine deutschsprachige Führung gebucht – der Veranstalter verspricht schnellen Eintritt ohne Anstehen und will das „Alte Rom“ in sagenhaften 3 Stunden bewältigen.

Da sind wir mal gespannt.

Und weil wir von gestern noch ein wenig Fußkrank sind (aber jeder heute mit den Schuhen seines Vertrauens ausgestattet), traben wir zunächst mal zum Bahnhof und hoffen dabei erstens auf Erkenntnisse für die morgen geplante Zugfahrt zum Flughafen und zweitens auf einen Transfer in die Stadt.

BINGO

Hier funktioniert die Metro.
Sehr süß – es gibt genau zwei Metrolinien – A und B.
C hatten wir gestern schon bei mehreren Baustellen als Projekt erspäht.

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Alle Wege führen nach Rom – 2

.. und auch irgendwie durch.

Wir sind uns ganz sicher, dass wir mindestens eine der großen Etappe eines Pilgerweges hinter uns gebracht haben.
Die Füße rauchen und schmerzen, wir sind am Ende unserer Kräfte.
Die letzte Rettung – eine richtig heiße Badewanne…

Warum ist hier Verfall so wunderschön?

Dabei begann alles harmonisch und entspannt.

In der Nähe unseres Hotels findet sich ein kleiner Park: Piazza Vittorio Emanuele.
Dorthin streben wir zusammen mit etlichen Hundebesitzern.

Diese sind ein Teil der Erholungsuchenden, der andere sind Chinesen. Glaube ich.
Jedenfalls bewundern wir mit allen anderen ein chinesisches Tanzpaar, dass sich zu Tangomusik aus dem I-Phone gekonnt auf einem der Wege wiegt. So macht man das also heute.

In direkter Nachbarschaft lässt ein Mann seine Pferdekopfgeige erklingen… diese Musik kennen wir von unseren mongolischen Musikern aus dem Kirchsteig und fühlen uns gleich sehr wohl. Diese Musik in Rom zu hören – damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet.
Passt aber durchaus.

Da stören die schlafenden Überbleibsel der letzten Nacht, die einfach mitten dazwischen liegen zum Glück kaum.

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Alle Wege führen nach Rom – 1

… und da es daher eigentlich ganz gleich ist, wo man startet, bleibt nur die Frage nach dem „Wie“.

Aber auch das ist ganz schnell klar
– mit einem Ammerseedampfer.

Da ich mit meinem Sohn in Italiens Hauptstadt möchte und mein Angetrauter uns nicht zum Flughafen bringen kann, nutzen wir den stilvollen See-Transfer und lassen uns gemütlich ans Ostufer und damit an die nächste S-Bahnstation bringen.

Ein letzter Blick ans Südende des Sees… bei diesem Wetter ein Traum

Natürlich habe ich bei der Erkundung der geschicktesten Verbindung das Datum missachtet und bange nun, denn es drohen Bauarbeiten auf der S-Bahnstrecke. Wir sind davon jedoch zum Glück nicht betroffen und haben nach 2 1/2 Stunden den Flughafen erreicht.

Geht doch ;-))

Doch als wir unseren Flieger nach Zürich besteigen, schwant mir einiges… so ein Avro RJ100 ist nun mal nicht wirklich groß und da mein Sohn doch schon länger nicht mehr geflogen ist vielleicht nicht die optimale Wieder-Einstiegsmaschine.
Da beruhigt auch der Kosename „Flüsterjet“ nicht.

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