Kleines Bilderrätsel

Woran erkennt man, dass diese Räder nicht auf unseren Straßen fahren?

Sieht man doch gleich - Lampen und Reflektoren. Unmöglich.
Sieht man doch gleich – Lampen und Reflektoren. Unmöglich.

Ganz genau – sie haben Fahrradlampen.

Mit so etwas fährt heute keiner mehr rum.

Uncool.

Genau so wie Reflektoren – da sieht einen ja jeder, wenn man die Straße kreuzt.

Das kann ja wohl nicht gewollt sein.

Und so kreuzen in den Morgen- und Abendstunden dunkle Gestalten in beachtlicher Zahl und Geschwindigkeit meinen Weg.

Doch ich habe natürlich auch weiter gedacht und fest gestellt, dass die Fahrrad-Zubehör-Lobby anscheinend pennt.

Die sollte sich mal eine Beispiel an den Jungs von der Autoreifenindustrie nehmen – die machen einen wirklichen guten Job.

Jetzt soll endlich der schwammige Begriff einer „geeigneten Bereifung“ durch die Aufnahme des Begriffes „Winterreifen“ in der Straßenverkehrsordnung weichen.

Ist ja auch noch schöner, wenn mein Vater in Hessen einfach bei Schnee sein Auto stehen lässt (oder lassen würde, denn da schneit es eher nie) und das mit schnöden Allwetterreifen. Im Winter. Das darf nicht sein.

Aber Fahrräder ohne Licht – das stört keinen.

Dabei dachte ich, dass die Beleuchtung eines Fahrrades Grundvoraussetzung für die Verkehrssicherheit war – ist.
Jedenfalls habe ich es in der Schule so verstanden. Und in der Straßenverkehrsordnung stand damals auch was in der Richtung…

Doch mit den neuen schicken Pitbull-Wagen kommt man ja mit Sommer- wie Winterreifen über so ´nen kleinen unbeleuchteten Radler auch ohne Kratzer oder Zeitverlust drüber.

Hauptsache cool.

Eiben – die Bäume der Druiden

Der ehemalige Klosterwald von Wessobrunn hat mit über 2.000 alten Eiben eine der größten Ansammlung dieser faszinierenden und mystischen Bäume in ganz Deutschland.
Bis zu 1000 Jahre sollen einige davon schon auf dem Buckel haben.

Manche Eiben-Stämme drehen sich in und um sich selbst, wachsen umgefallen einfach weiter, sind hohl oder gespalten oder auch durch Spechtringe verziert.
Ganz gleichmäßig zieht sich da Kreis um Kreis am Stamm hoch.

Diese Bäume sind eher keine Riesen, aber dafür Individuen… vielleicht gibt es auch deswegen männliche und weibliche Eiben 😉

Man kann sich schwerlich zurückhalten und ertappt sich immer wieder dabei, wie man so ganz nebenbei über die Rinde streichelt…

Wirkliche, echte Fans umarmen Baum für Baum.

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Zauber des Nordens – das Programm der Kunstbanausen startet

Wir starten am kommenden Samstag, 23.10.2010 in einen hochmusikalischen Herbst und beginnen unsere Saison mit vier Musikern, die nicht nur zum renommiertesten Ensembles zeitgenössischer europäischer Folklore gehört, sondern zum Teil mit ihren Auftritten bei uns in den letzten Jahren einen festen Fankreis gewonnen haben.

Völlig Zurecht.

So trat der Violinvirtuose Harald Hauggard sowohl im Duo mit seinem langjährigen Weggefährten dem Gitarristen Morten Hoirup im KIK auf, als auch beide zusammen in Kombination mit der Frauenhofer Saitenmusik beim „Dänisch-Deutschen Saitentreffen“.

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Die Entdeckung der Langsamkeit

Es macht mich wahnsinnig!

Heute ist mal wieder so ein Tag, an dem das Internet und auch die Telefonleitung immer wieder den Geist aufgeben.
Gerade noch war ich online und Padauz – alles weg.

Und dabei muss ich doch – wollte ich – sollte ich… nix geht.

Aus lauter Verzweiflung versuche ich meine Arbeitsbereiche zu verändern. Es muss doch auch Dinge geben, die ich ohne Internet oder Telefon erledigen kann!
Muss es!

Gibt es aber anscheinend nicht.

Egal womit ich beginne, ich erreiche immer wieder einen Punkt, bei dem ich schnell etwas überprüfen muss oder kurz eine Bestätigung brauche. Telefonisch oder per Mail.

Mein einziger Ausweg:
ich räume auf.

Erst den Schreibtisch.
Dann das Arbeitszimmer.
Dazwischen starte ich immer mal wieder einen Versuch, ob die Leitungen nicht endlich stabil sind.

Doch bevor ich beginne, den Keller zu räumen, werfe ich das arbeitsmäßige Handtuch.
Dann arbeite ich heute einfach nicht weiter, sondern mach mal langsam…

Vielleicht ein Buch lesen?
Im Garten wurschteln?
Kochen?

Mein Mann schüttelt verzweifelt mit dem Kopf. Bis aufs Lesen ist das ja nicht wirklich langsamer. Findet er.
Schließlich habe ich die Lösung – ich plane das Essen für meinen Geburtstag.
Das macht Spaß, Sinn und ist nicht als Arbeit zu verbuchen… finde ich jedenfalls.

Und freue mich eigentlich, dass der Computer heute spinnt. Sonst hätte ich dafür gar nicht die Zeit gehabt 🙂

Kurzer Seeurlaub

Spiegelglattes Wasser, im Hintergrund die Berge und Schaufelraddampfer Herrsching - da waren wir schon auf der Rückfahrt
Spiegelglattes Wasser, im Hintergrund die Berge und Schaufelraddampfer Herrsching - da waren wir schon auf der Rückfahrt
„Warum in die Ferne schweifen….“

Genau. Gerade hier bei uns ist es so schön, dass andere Menschen hier Urlaub machen. Wenn man/frau also keine Zeit zum Verreisen hat – ein freier Tag am See ist so gut wie Urlaub.
Habe ich gestern mit einer Freundin ausprobiert.
Der Termin stand schon länger fest – das Wetter war uns völlig egal.

Und ob es nun Glück war, dass die Sonne schien, weiß ich gar nicht so genau. Dadurch war natürlich auch mehr los…
Aber das hat der Sache keinen Abbruch getan.

Um 12:20 fuhr der Schaufelraddampfer „Herrsching“ in Dießen ab. Der Steg stand bis zum Ufer voll, aber es haben alle aufs Schiff gepasst. Und das war ja schon beim Anlegen nicht leer.
Die große Rundfahrt kostet 16 Euro und wenn man sich nicht ins Restaurant setzt, sondern einen Platz an Deck nimmt, kann man sich auch einen Picknickkorb mitnehmen. Dazu reichte bei uns aber diesmal die Vorplanung nicht… eigentlich verwunderlich, denn wir sind ja beide ziemlich leidenschaftliche Essenbereiterinnen – vielleicht liegt es ja an unserer fortgeschrittenen Urlaubsreife.

Über Herrsching, Riederau, Breitbrunn und Buch ging es nach Stegen.

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Rote Karte für deutsche Johannisbeeren

Als bewußter Käufer suche ich natürlich nach regionalen Produkten, die Saison haben.

So zum Beispiel gerade nach allerlei Beeren für Marmeladen, Gelees und Chutneys.
Oder auch den diesjährigen Rumtopf…

Sehen ja auch super aus, wenn die Früchte einen aus ihren Schälchen leuchtendrot anlachen… da mag man gleich probieren und überlegt schon, wie man diese Pracht für die kältere Jahreszeit bewahren kann.
Aber zu früh gefreut!

Greenpeace hat bei den größten Supermarktketten Himbeeren und Johannisbeeren gekauft und untersuchen lassen – das Ergebnis sind zwei Anzeigen und eine aktuelle Warnung vor heimischen Johannisbeeren:

Laboranalysen von Beeren-Proben aus vier großen deutschen Handelsketten belegen Cocktails von bis zu neun verschiedenen Pestiziden. Deren Wirkung kann als gesundheitsgefährdend eingestuft werden.
Den Verkauf von Johannisbeeren mit Rückständen nicht zugelassener Spritzmittel bei Edeka und Tengelmann hat Greenpeace bei den zuständigen Lebensmittelüberwachungsämtern angezeigt.

Quelle: www.greenpeace.de

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