Ein echter Hingucker

Ästhetisch und unterhaltsam - der Fotoblog von Benedikt Haack
Ästhetisch und unterhaltsam - der Fotoblog von Benedikt Haack

Nach soviel Kritik in den letzten Tagen, wird es Zeit mal wieder die schönen Seiten des Lebens in den Vordergrund zu rücken.

Ein Blog, der mich täglich aufmuntert und den ich euch nicht vorenthalten möchte:
Benedikt Haack stellt täglich (nur) ein Foto online. Aber was für eines….

Die Aufnahmen sind thematisch wild kombiniert, aber alle haben das gewisse Etwas.
Portraits, Makros oder Landschaften fangen sehr gekonnt den Augenblick ein.

Und ein kurze Erklärung oder Anregung löst das Rätsel des Objektes oder gibt zusätzliche auf.

Leider muss ich immer ein bißchen warten… ich gehöre ja eher zu den early birds.

Doch es lohnt sich.

Und so freue ich mich auch heute schon auf ein Foto.

Die Unstimmigkeit der Einstimmigkeit

Jetzt meckere ich auch nach an der Einstimmigkeit herum – ja graust es mir denn wirklich vor gar nichts?!

Oh doch – es graust mir sogar vor einer ganzen Menge. Vielleicht sogar vor mehr, als manch anderen.

Aber in diesem Fall graust es mir leider mal wieder vor der Lokalpolitik.

Vor mehr als 20 Jahren habe ich das gleiche Phänomen schon einmal erlebt und versucht zu bekämpfen.

Damals lebte ich noch in Rheinland-Pfalz und konnte es nicht verstehen, wie ein Gemeinderat, der aus mehr als 4 Parteien besteht, seine Beschlüsse immer einstimmig schließen kann.

Egal welches Thema anstand, egal wie kontrovers die Diskussion in der Bevölkerung geführt wurde.
Der Beschluss fiel ohne Gegenstimme.

Also gründete ich mit einigen Freunden eine eigene politische Partei – DA – die „Diezer Alternative“ (bevor ihr jetzt anfangt danach zu suchen, die gibt es jetzt nicht mehr…)

Und das Husarenstück gelang – bei der nächsten Wahl errangen wir einen Sitz im Rat.
Viel bewirkt hat das sicherlich nicht, aber wir hatten das Gefühl eine Stimme zu erheben und das Richtige zu tun.
Für unsere Sache und die Menschen hinter uns einzustehen und nachzufragen, wenn uns etwas auffiel oder missfiel.

Jetzt bin leider ich wieder an dem Punkt.

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Ein einsamer Hilferuf

Die richtige Kerze hat man auch gleich dazu gestellt....
Die richtige Kerze hat man auch gleich dazu gestellt....

Die Dießener Seeanlage besticht seit Jahren durch gefälliges Nicht-Gefallen. Was ja sogar dem Gemeinderat irgendwann auffiel, so dass ein Architektenwettbewerb ins Leben gerufen wurde :

„zur Aufwertung der Seeanlagen und Verbesserung der räumlichen Verbindung zwischen Ort und See“.

Die Ergebnis dazu konnte man anschließend in der Mehrzweckhalle besichtigen.
Natürlich war die Entscheidung nicht jedermanns Sache, aber wenigstens erkannte man den guten Willen.

Nun aber erschrecken schnelle Einzelaktionen die Bürgerruhe.

Die Bauausschußsitzung hat uns im Dezember ja schon den (zum Glück mittlerweile zurückgenommenen) Kahlschlag der Romenthal-Allee beschert.

Die in der gleichen Sitzung beschlossenen Fällungen von einzelnen Bäumen und so auch der Weide am Dampfersteg, sind aber bei dem ersten Protest untergegangen.

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Schiffe versenken für große Jungs

Auge um Auge, Wal um Wal, Schiff um Schiff.

Jetzt hat es ihn also auch erwischt – vielmehr sein Schiff „Ady Gil“.

Ein japanischer Walfänger soll das Boot des Wal-Helfers Paul Watson am 6.1. in antarktischen Gewässern, absichtlich gerammt haben. Der Bug der Ady Gil wurde abgerissen. Die Mannschaft von einem Begleitboot geborgen.

Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig. War ja eh klar….oder?!

Watson hat nach eigenen Angaben im Laufe seines Feldzuges gegen Walfänger, Robbenjäger und japanische Delphinfänger schon 13 Schiffe auf den Meeresgrund geschickt.

Die Isländer hat seine Aktion 1986 die halbe Fangflotte gekostet. Watson setzte zwei Schiffe im Hafen von Reykjavik auf Grund.
Nix war mit Walfang in dieser Saison.
Danach standen die norwegischen Walfänger ganz oben auf seiner Lieblings-Gegnerliste.

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Holt den BigBrother Award nach Bayern

800px-big_brother_awardsde_logosvg„Big brother is watching you“ – sei dir bewusst, dass du nie alleine bist.
George Orwell hat Big Brother (den „großen Bruder“) in seinem Roman „1984“ zu dem Begriff gemacht, den wir heute damit verbinden: einer allmächtigen, alles überwachende Staatsgewalt.

Als das Buch 1949 erschien war es für viele reine Science Fiction. Düstere Zukunftsalpträume. Dabei brachte es die sozialen und politischen Gefahren einer globalisierten und totalitären Welt wirkungsvoll zum Ausdruck.

In den Achziger Jahren des letzten Jahrhunderts, ahnten dann schon einige, wie nah Orwell der Realität gekommen war. Das Jahr 1984 kam und ging.
Die Menschen schienen auf der Hut und so wurde zum Beispiel die Volkszählung in Deutschland (die seit 1981 geplant, auf 1983 verschoben und dann erst 1987 durchgeführt wurde) zu einer Kraftprobe zwischen Bürgern und Staat.

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Wenn die Ärmel kürzer werden

Die große Schlemmerzeit liegt jetzt erstmal wieder hinter uns. Und die Tage werden auch wieder länger. Das ist doch schon mal was 🙂

Nach dem Jahreswechsel braucht man niemandem etwas anzubieten… alle lehnen dankend ab.

Es war von allem wohl doch etwas zuviel. Mancher hat das Weihnachtsfest als „aufstehen, hinsetzen, essen, aufstehen, hinsetzen, essen, trinken, aufstehen, schlafen“ erlebt und beschrieben.

Da tuen mir natürlich die Geburtstagskinder besonders leid… gerade die vom 2.1. – noch dummer kann es wohl kaum laufen.
Meine Mutter war so ein Geburtstagskind und ich habe mich auch immer geärgert, wie schwierig frische Blumen an diesem Tag zu besorgen sind. Der Alltag startet erst ab dem 3./4. Januar. Und dann auch nur auf Sparflamme.

Zauberhaft war in diesen Tagen die Diskussion eines befreundeten Ehepaars:

Er beschwerte sich bei uns (und natürlich auch irgendwie bei ihr), das die Ärmel seines Hemdes kürzer geworden wären – überhaupt sei das ganze Hemd ein wenig knapp.
Ihre Antwort: das ist nicht eingelaufen, du ißt nur zu gerne und zu viel!

Ich glaube fast, dass beide Recht haben – denn das die Arme wachsen, scheint mir unwahrscheinlich – doch das Bäuchlein war definitiv ein Weihnachtsgeschenk.