Kurzer Seeurlaub

Spiegelglattes Wasser, im Hintergrund die Berge und Schaufelraddampfer Herrsching - da waren wir schon auf der Rückfahrt
Spiegelglattes Wasser, im Hintergrund die Berge und Schaufelraddampfer Herrsching - da waren wir schon auf der Rückfahrt
„Warum in die Ferne schweifen….“

Genau. Gerade hier bei uns ist es so schön, dass andere Menschen hier Urlaub machen. Wenn man/frau also keine Zeit zum Verreisen hat – ein freier Tag am See ist so gut wie Urlaub.
Habe ich gestern mit einer Freundin ausprobiert.
Der Termin stand schon länger fest – das Wetter war uns völlig egal.

Und ob es nun Glück war, dass die Sonne schien, weiß ich gar nicht so genau. Dadurch war natürlich auch mehr los…
Aber das hat der Sache keinen Abbruch getan.

Um 12:20 fuhr der Schaufelraddampfer „Herrsching“ in Dießen ab. Der Steg stand bis zum Ufer voll, aber es haben alle aufs Schiff gepasst. Und das war ja schon beim Anlegen nicht leer.
Die große Rundfahrt kostet 16 Euro und wenn man sich nicht ins Restaurant setzt, sondern einen Platz an Deck nimmt, kann man sich auch einen Picknickkorb mitnehmen. Dazu reichte bei uns aber diesmal die Vorplanung nicht… eigentlich verwunderlich, denn wir sind ja beide ziemlich leidenschaftliche Essenbereiterinnen – vielleicht liegt es ja an unserer fortgeschrittenen Urlaubsreife.

Über Herrsching, Riederau, Breitbrunn und Buch ging es nach Stegen.

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Rote Karte für deutsche Johannisbeeren

Als bewußter Käufer suche ich natürlich nach regionalen Produkten, die Saison haben.

So zum Beispiel gerade nach allerlei Beeren für Marmeladen, Gelees und Chutneys.
Oder auch den diesjährigen Rumtopf…

Sehen ja auch super aus, wenn die Früchte einen aus ihren Schälchen leuchtendrot anlachen… da mag man gleich probieren und überlegt schon, wie man diese Pracht für die kältere Jahreszeit bewahren kann.
Aber zu früh gefreut!

Greenpeace hat bei den größten Supermarktketten Himbeeren und Johannisbeeren gekauft und untersuchen lassen – das Ergebnis sind zwei Anzeigen und eine aktuelle Warnung vor heimischen Johannisbeeren:

Laboranalysen von Beeren-Proben aus vier großen deutschen Handelsketten belegen Cocktails von bis zu neun verschiedenen Pestiziden. Deren Wirkung kann als gesundheitsgefährdend eingestuft werden.
Den Verkauf von Johannisbeeren mit Rückständen nicht zugelassener Spritzmittel bei Edeka und Tengelmann hat Greenpeace bei den zuständigen Lebensmittelüberwachungsämtern angezeigt.

Quelle: www.greenpeace.de

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Sch(n)acky-Park – ein kleiner Rückblick


Die Biermösl Blosn (schreiben kann ich es nämlich)
Die Biermösl Blosn (schreiben kann ich es nämlich)
Die Wellbrüder haben den Dießener Landschaftspark am Sonntag kurzerhand mal umgetauft … denn die Mücken (Schnaken) sind in ihren Augen die wahren Besitzer. Und sollten somit natürlich auch Namensgeber des Parkes sein…

Keiner kann den kleinen Blutsaugern hier entwischen. Immer und überall lauern sie in Rudeln und stürzen sich von allen Seiten auf ahnungslose Gäste.
(Also, ob das nun die bayerische Art der Gastfreundschaft ist, kann ich nicht beurteilen. Ich bin da schon leicht irritiert ;-))
Aber es war ja vielleicht auch nur eine Well´sche Theorie).

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Prêt-à-porter am Ammersee

Mode unterliegt den seltsamsten Faktoren:
Alter, Geschlecht, Anlass, Nationalität, Geldbeutel, Religion, Erziehung, Farbenblindheit – um mal nur einige auf zu zählen.

 

Als weibliches Wesen bin ich ja natürlich immer modisch ON TOP 😉

Ich kann euch sagen, wo der Hammer hängt – oder die Jacke…

Cut outs, High Heels mit transparentem Absatz, die Rückkehr der 1990er sowie große, grafische Muster und Dessins – tja, an so was glauben Designer.

Hier in Bayern sind andere Trends auszumachen: die Burka kommt!

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Sommer, Sonne, Schacky-Park

neugierdeDie Mischung macht´s.
Der Schacky-Park zeichnet sich durch eine gelungene Kombination von üppigem Grün und Kunstein-Grau, durch romantischen Verfall und gezielten Wideraufbau sowie die Weite der Fläche und die Details der Brunnen und Skulpturen aus.

Auch das Programm, das den Sommer 2010 zu einem unvergesslichen Ereignis machen wird, setzt auf Vielfalt und hat für jeden ein besonderes Erlebnis parat:
bayerisch, gefällig, bissig, wortreich, tanzbar, schwungvoll, weltoffen, traditionell und modern – keine Widersprüche sondern wichtige Bestandteile des Gesamtprojekts.

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Der Warnungs-Wahn

Immer auf der Hut sein!
Immer auf der Hut sein!
Habt ihr schon gehört – der Deutsche Wetterdienst hat eine „Hitzewarnung“ ausgegeben.

Klar – ist ja auch erst Juni.
Da sollte (trotz globaler Erderwärmung) das Thermometer in Deutschland nicht einfach so klettern.
Und natürlich schon gar nicht die 30 Grad Linie unaufgefordert überschreiten – wo kommen wir denn da hin?!
Wir sind ja nicht in…. tja, wo regt sich eigentlich heutzutage keiner über so was auf – Brasilien? Südafrika? Dubai?
Keine Ahnung?!

Irgendwie haben die Warnungen speziell in unserem Land aber in den letzten Jahren inflationär zugenommen.
Unwetterwarnung, Kältewarnung, Schneewarnung, Küstenwarnung, UV-Warnung, Regenwarnung – was kommt da als nächstes?

Vielleicht eine Dunkelwarnung?

Ich habe nämlich beobachtet, dass gegen 21 Uhr draußen plötzlich kein Licht mehr ist.
Richtig dunkel ist es dann.
Nicht immer – aber immer mal wieder.
Eine absolute Unverschämtheit ist das!

Und ich dachte, wir leben in einem ordentlichen Land…