Viviparie – dem Wetter ein Schnippchen schlagen

Wer beim Aufschneiden einer Tomate kleine Sprossen statt Kernen findet, ist auf Viviparie gestoßen, von Lateinisch viviparus = „lebend gebärend“. Eigentlich ist das bei Tomaten nicht geplant, ein Enzym hemmt die Kerne am Keimen, solange sie noch innerhalb der Tomate sind. Doch wenn man Tomaten lange liegen lässt, kommt das schon mal vor 😉 Ist nicht wirklich schlimm. Als Anzuchttomaten sind sie so perfekt! „Viviparie – dem Wetter ein Schnippchen schlagen“ weiterlesen

Parkhopping in Thüringen – ein Seitenblick lohnt

Mehr als vierhundert Burgen und Schlösser, zweitausend botanische Sammlungen, Kurparks, Landschaftsgärten und moderne Stadtparks laden zum abwechslungsreichen, inspirierenden Parkhopping in Thüringen. Mit mehr als Blumen, Beeten und Bäumen!

Ich habe (unter anderem!) einen Bauhausvogel und Zwergpiraten, den kleinsten Baum der Welt, die erste Friedensnobelpreis-Trägerin, einen Koi Yamabuki, eine Wasserkugel mit Blumen und den Pilz des ewigen Lebens gefunden. „Parkhopping in Thüringen – ein Seitenblick lohnt“ weiterlesen

Insektenvielfalt in der kalten Jahreszeit #saatanne

Vögel suchen im Winter Samen von Blumen und Stauden oder auch Beeren, Hagebutten und Nüsse. Insekten sind weniger aktiv – die meisten ruhen in der kalten Jahreszeit in den unterschiedlichsten Stadien der Entwicklung und starten im Frühjahr neu durch. Je größer die Insektenvielfalt, desto größer sollte daher auch euer Angebot an sie sein: freie Erd- und Sandflächen, Laub und Reisighaufen, verblühte Blumen und Stauden, Stein- und Holzhaufen. In all diesen Ritzen und Schlitzen überwintern sie. Als Eier, Larven, Raupen, Puppen oder auch vollständig ausgewachsen. „Insektenvielfalt in der kalten Jahreszeit #saatanne“ weiterlesen

Viele kleine Wege sind das Ziel

Höher, größer, weiter – das sind die Zielvorgaben nach der unsere Welt sich dreht. Derzeit und leider schon ein Weilchen.

Die schiere Zahl von 10 Milliarden Menschen, die 2050 auf unserem Planeten leben sollen erschreckt dennoch. Also wenigstens diejenigen die wahrnehmen, dass es den Klimawandel, einen Verlust der Artenvielfalt und Probleme im friedlichen Miteinander der Menschen gibt.

Man muss kein Mathematiker, Astrophysiker oder Hellseher sein, um zu merken, dass auf einer begrenzten Fläche irgendwann Schluss mit Wachstum ist. Und das ein mehr an Konsum kein mehr an Lebensqualität erzeugt, haben wir doch inzwischen alle schon zur Genüge ausprobiert 😉 „Viele kleine Wege sind das Ziel“ weiterlesen