Küken – klein, flauschig, fliegend – ein Tagebuch

Schwedische Blumenhühner Naturbrut

Eigentlich habe ich mir nie Gedanken über Küken gemacht – ich wollte Hühner. Aber da wir ja nur zwei haben und die Eingewöhnung mit fremden Hennen eher schwierig sein soll, sind wir auf die Idee mit den Bruteiern gekommen. Und warteten, dass eine Henne gluckig wird. 

Unsere wunderschöne, ausgeglichene Abigail ist es nun: sie steht nicht mehr vom Nest auf, lässt Dörte morgens allein in den Garten ziehen. Am frühen Nachmittag kommt sie raus und meckert einmal richtig los. Sie isst, trinkt, macht Dehn-, Streck- und Flatterübungen und trabt in aller Ruhe zurück zum Nest. Nach rund 30 Minuten – wenn es draußen richtig warm ist, auch ein wenig später. Also alles perfekt. „Küken – klein, flauschig, fliegend – ein Tagebuch“ weiterlesen

Gemeinsam für mehr Artenvielfalt #saatanne

Bienenfreundlicher Garten

„Platz ist in der kleinsten Hütte“ – aber meine Idee geht eher in die Richtung „Platz ist auf dem kleinsten Fleckchen“. Jeder von uns kann etwas tun, um die Natur und die Artenvielfalt zu unterstützen. 

Ich traue mich kaum noch eine Mücke zu erschlagen – tue ich trotzdem, die haben es ja immer auf mich abgesehen. Aber bei normalen Fliegen bin ich schon deutlich zurückhaltender und Bienen, Hummeln und Co helfe ich schon seit unzähligen Jahren wieder in die Freiheit. „Gemeinsam für mehr Artenvielfalt #saatanne“ weiterlesen

UR-OBST Wurzelecht und pflegeleicht – Norbert Kleinz

Roter Weinbergpfirsich

Habt ihr eine Idee, wie das Paradies oder der Garten Eden aussehen?! Also im botanischen Sinn… Früchtevielfalt ohne menschlichen Einfluss (und entsprechender Arbeit), vollreifes heimisches Obst, geschmackvoll und unverfälscht. Wahrscheinlich schwebt Norbert Kleinz genau dieses Bild vor, wenn er an „sein“ Ur-Obst denkt 😉  „UR-OBST Wurzelecht und pflegeleicht – Norbert Kleinz“ weiterlesen

Allgäuer Braunvieh – nur echt mit Alphorn

Allgäuer Braunvieh

… nein, natürlich nicht. Aber es ist so ein schönes Bild vom wissbegierigen Allgäuer Braunvieh und dem Alphorn …

Allgäuer Braunvieh

Bis zu 4.000 Liter Milch gibt so eine wunderschöne Kuh im Jahr. Das ist natürlich nicht vergleichbar mit den hochgezüchteten Milchrassen (die geben mehr als das Doppelte), aber da das Allgäuer Braunvieh optimal an Landschaft und Witterung angepasst ist, bieten sich für die Bauern andere Vorteile: es ist ein Zweinutzungsrind – hat also auch Fleisch auf den Rippen, es ist langlebig und mittelschwer – kommt gut auf dem unwegigen Gelände zurecht und braucht keine aufwendige Betreuung. So sind die Rinder gut für extensive Tierhaltung und stehen vermehrt auf den Weiden von kleinen Biobetrieben. Außerdem soll die Milch des Braunviehs zum Käsen besonders gut geeignet sein. „Allgäuer Braunvieh – nur echt mit Alphorn“ weiterlesen

Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen – Markus Bogner

Gelbe Rüben

In „Ritter aus Leidenschaft“ geht Heath Ledger der Frage nach, ob ein Mann seine Sterne neu ordnen kann. Markus Bogner zeigt wie man/frau das im echten Leben bewerkstelligt und warum es unbedingt Sinn macht, dies zu tun.

Er ist nach eigener Einschätzung „Bauer aus Leidenschaft“ und nicht aus Tradition. „Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen – Markus Bogner“ weiterlesen

Heide – ein Name, viele Gesichter

Heide ist so viel mehr als lila blühende Heidebüsche. Es ist unbebautes Land und Kulturlandschaft zugleich. Auf kargem Boden kultivieren Menschen seit 5000 Jahren die offene, meist baumlose Landschaft. Das traditionelle Abbrennen der Heidepflanzen, die konsequente Pflege durch Weidetiere und eine extensive landwirtschaftliche Nutzung der kargen Böden erschuf ein sensibles Ökosystem mit ganz eigenem Charme.

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