Viele kleine Wege sind das Ziel

Höher, größer, weiter – das sind die Zielvorgaben nach der unsere Welt sich dreht. Derzeit und leider schon ein Weilchen.

Die schiere Zahl von 10 Milliarden Menschen, die 2050 auf unserem Planeten leben sollen erschreckt dennoch. Also wenigstens diejenigen die wahrnehmen, dass es den Klimawandel, einen Verlust der Artenvielfalt und Probleme im friedlichen Miteinander der Menschen gibt.

Man muss kein Mathematiker, Astrophysiker oder Hellseher sein, um zu merken, dass auf einer begrenzten Fläche irgendwann Schluss mit Wachstum ist. Und das ein mehr an Konsum kein mehr an Lebensqualität erzeugt, haben wir doch inzwischen alle schon zur Genüge ausprobiert 😉 „Viele kleine Wege sind das Ziel“ weiterlesen

Höhbeck – von Artenreichtum und Reichweite

Turm auf dem Höhbeck

76 Meter ist er hoch – der Höhbeck in der Elbtalaue. Das ist für das Wendland schon recht stattlich. Aber vor allem durch den weithin sichtbaren Funkturm auf seinem Gipfel fällt er auf. Von hier gab es einen „direkten Draht“ nach Berlin.

Der Höhbeck gilt als eines der artenreichsten und geologisch ältesten Bestandteile des Biosphärenreservates Niedersächsische Elbtalaue mit kulturgeschichtlicher Bedeutung. Ja, Karl der Große hat hier wohl mal campiert … Der Entdeckerpfad hilft Zusammenhänge aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einzuordnen. „Höhbeck – von Artenreichtum und Reichweite“ weiterlesen

Wölfe in der Göhrde – unterwegs mit Kenny und Alva

Wölfe sind mehr als „große Verwandte“ unserer Hunde, Wölfe sind geheimnisvoll, unsichtbar und wild. In Märchen sind sie gerissen, hinterhältig und brutal. Und obwohl sie hier seit jeher heimisch sind, waren sie über viele Jahrzehnte verschwunden. „Ausgerottet“ – wobei ich wirklich nicht nachvollziehen kann, warum darauf irgendjemand stolz sein konnte oder kann… „Wölfe in der Göhrde – unterwegs mit Kenny und Alva“ weiterlesen

Küken – klein, flauschig, fliegend – ein Tagebuch

Schwedische Blumenhühner Naturbrut

Eigentlich habe ich mir nie Gedanken über Küken gemacht – ich wollte Hühner. Aber da wir ja nur zwei haben und die Eingewöhnung mit fremden Hennen eher schwierig sein soll, sind wir auf die Idee mit den Bruteiern gekommen. Und warteten, dass eine Henne gluckig wird. 

Unsere wunderschöne, ausgeglichene Abigail ist es nun: sie steht nicht mehr vom Nest auf, lässt Dörte morgens allein in den Garten ziehen. Am frühen Nachmittag kommt sie raus und meckert einmal richtig los. Sie isst, trinkt, macht Dehn-, Streck- und Flatterübungen und trabt in aller Ruhe zurück zum Nest. Nach rund 30 Minuten – wenn es draußen richtig warm ist, auch ein wenig später. Also alles perfekt. „Küken – klein, flauschig, fliegend – ein Tagebuch“ weiterlesen