Nulltoleranz für CRISPR-Cas und Co – wie bleibt Deutschland gentechnikfrei?

Doch Stopp – wieso bleibt? Ist Deutschland denn überhaupt gentechnikfrei? Und was bedeutet „gentechnikfrei“ beziehungsweise „gentechnisch verändert“ eigentlich? Wie arbeitet die „neue“ Gentechnik?

Eine wirklich heikle Frage, der sich Mitte Februar Experten auf Einladung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Ethikrats in Berlin, so wie im März im Rahmen der Biofach 2017 Experten aus der Biobranche in Nürnberg widmeten.
Es geht um den Begriff der „gentechnisch veränderten Pflanzen“.
Muss er angesichts der „neuen Züchtungstechniken“ oder „neuer Gentechniken“ auch neu definiert werden? Ist eine Veränderung eines einzelnen Genoms eine bewusste Veränderung der Pflanze und damit Kennzeichnungspflichtig? „Nulltoleranz für CRISPR-Cas und Co – wie bleibt Deutschland gentechnikfrei?“ weiterlesen

Kinderstube „Alte Sorten“


Natürlich gibt es „junge Pflanzen“ von „alten Sorten“ – nur weil etwas alt ist, muss es ja nicht alt bleiben. Vielmehr ist sind es die Wiedergeburt und Jugend, die das Alte (und damit natürlich meine so geliebten alte Sorten in unserer Welt hält 🙂 Zum Glück.

Ich war im letzten Frühjahr (10.5.2015) auf dem „Jungpflanzenmarkt alte Sorten“ im Botanischen Garten in München. Der fand da erstmals statt und wird federführend von Arche Noah veranstaltet. Es gibt zahlreiche alte Tomaten-, Paprika- und Chilesorten, die die Biobauern aus Österreich hier präsentieren. „Kinderstube „Alte Sorten““ weiterlesen

Goldrausch im Garten


Meine Erfahrungen mit dem Saatgut von Dreschflegel sind ja noch nicht weit her.
Daher bin ich natürlich auch gespannt, wie viele Pflänzchen aus den Tüten wachsen.

Mein guter Vorsatz war, überschüssige Samen an Freunde abzugeben.
Doch so wie es jetzt aussieht, werde ich wohl eher überschüssige Pflänzchen abgeben. Denn die Keimkraft und meine Pflanzwut sind enorm. Bislang ist – bis auf meine eigen alten Samen der schönen lila Zwiebelkugel – alles wirklich angewachsen…

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Allerlei Bete


„Ein altes ukrainisches Sprichwort warnt: Eine Geschichte, die mit einer Roten Bete anfängt, endet mit dem Teufel.“

Ich habe schon vor einigen Jahren mein Herz an diese kleinen Knollen verschenkt – das hing unmittelbar mit dem Buch „Pan Aroma“ von Tom Robbins zusammen und führte dazu, dass wir selbsteingelegte Bete und Buch in unserer Münchner Zeit gern an gute Freunde verschenkt haben.

Doch irgendwie ist mir diese Idee von Bete wieder abhanden gekommen – trotz eines wirklich hervorragenden Carpaccios, dass ich auch ewig nicht mehr gemacht habe – ich verspreche es nachzureichen 😉 „Allerlei Bete“ weiterlesen

Leicht sauer…

… bin ich natürlich schon, wenn ich immer wieder auf Fehlinformationen reinfalle.
Auch weil ich echt unter Zeitdruck bin und dennoch nicht an meiner Arbeitsweise, alles zu überprüfen rütteln lasse.

Nur auf wen ich nun sauer bin – das ist mal wieder schwer auszumachen.

Und ich gebe natürlich auch zu Bedenken, dass es früher gar nicht so leicht war, den Dingen auf den Grund zu gehen. Nicht umsonst, gab es den Beruf des „Rechercheurs“.

Heute ist man Texter, Grafiker, Fotograf, Redakteur und alles andere auch gleich noch in Personalunion.

„Ein versiegeltes Fass mit Sauerkraut, soll der findige Plieninger Kaufmann Hermann Fein auf eine zweijährige Reise nach Hamburg, Australien und wieder retour geschickt haben. Das Kraut war nach der langen Zeit noch immer genießbar und soll seinem Hersteller den ersten Preis für Dauerwaren, bei der Landwirtschaftsausstellung zur Cannstatter Wasen 1896 eingebracht haben… „heißt es!

Stimmt natürlich leider gar nicht. Die erste Sauerkraufabrik stand nicht auf Fildern…
Aber schon schade.

Reden, Reden, Reden


All meine Versuche dem Bonner Advent – einem Maiwirsing, der über den Winter draußen auf dem Feld verbleibt – näher zu kommen scheinen zum Scheitern verurteilt. Immer wieder lande ich im Nirgendwo.

Schließlich suchen ich mir einen der Anbauer aus dem Internet raus und rufe dort an. Erwische nicht ihn, sondern seine Frau.
Und die versucht gleich mich auch wieder weiterzuschicken. Sie hätten schon viel Zeit mit dem Bonner Advent zugebracht und irgendwie reiche es jetzt.
Doch ich wäre nicht Anne, wenn es so einfach wäre, mich wieder los zu werden 😉 „Reden, Reden, Reden“ weiterlesen