Allgäuer Braunvieh – nur echt mit Alphorn

Allgäuer Braunvieh

… nein, natürlich nicht. Aber es ist so ein schönes Bild vom wissbegierigen Allgäuer Braunvieh und dem Alphorn …

Allgäuer Braunvieh

Bis zu 4.000 Liter Milch gibt so eine wunderschöne Kuh im Jahr. Das ist natürlich nicht vergleichbar mit den hochgezüchteten Milchrassen (die geben mehr als das Doppelte), aber da das Allgäuer Braunvieh optimal an Landschaft und Witterung angepasst ist, bieten sich für die Bauern andere Vorteile: es ist ein Zweinutzungsrind – hat also auch Fleisch auf den Rippen, es ist langlebig und mittelschwer – kommt gut auf dem unwegigen Gelände zurecht und braucht keine aufwendige Betreuung. So sind die Rinder gut für extensive Tierhaltung und stehen vermehrt auf den Weiden von kleinen Biobetrieben. Außerdem soll die Milch des Braunviehs zum Käsen besonders gut geeignet sein. „Allgäuer Braunvieh – nur echt mit Alphorn“ weiterlesen

Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen – Markus Bogner

Gelbe Rüben

In „Ritter aus Leidenschaft“ geht Heath Ledger der Frage nach, ob ein Mann seine Sterne neu ordnen kann. Markus Bogner zeigt wie man/frau das im echten Leben bewerkstelligt und warum es unbedingt Sinn macht, dies zu tun.

Er ist nach eigener Einschätzung „Bauer aus Leidenschaft“ und nicht aus Tradition. „Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen – Markus Bogner“ weiterlesen

Der perfekte Begleiter


Das neue Jahr startet ja nicht nur mit guten Vorsätzen – Rettungsringe, Jahresabschlüsse und neue Kalender sind jetzt ebenfalls hochaktuell.

Meine Mutter hat sich früher immer Anfang des Jahres hingesetzt und feinsäuberlich alle Geburtstagsdaten (und meist auch noch gleich die Adressen) in ihrem neuen kleinen Taschenkalender (häufig ein Werbegeschenk – aber immer ein unverzichtbares Begleitwerkzeug für sie) eingetragen.
Später hatte sie dann ein herausnehmbares Adressteil, das war damals die einfachste „Importfunktion“ für größere Datenmengen.
In Zeiten des PCs und der Cloud sind dies natürlich völlig überflüssige Tätigkeiten, denen niemand auch nur noch einen Gedanken nachwirft. „Der perfekte Begleiter“ weiterlesen

Spurensuche


Meine beiden kleinen Lieblinge haben mir vor einigen Tagen (beziehungsweise bei einer Nacht-Arbeitssitzung) Spielzeug mitgebracht.
Und so wie die beiden nunmal sind, hat es natürlich keine fünf Minuten gedauert bis sie sich derartig in den Haaren hatten (nicht nur verbal – das können die auch super nonverbal), dass sich das Mitbringsel ganz hurtig verkrümeln konnte…

Weg war es.
Trotz sogleich gestarteter Suchaktion meinerseits im ganzen Arbeitszimmer – die anderen beiden habe ich vorsichtshalber rausgeworfen (die sind da keine große Hilfe) – nicht wieder aufzufinden.

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Denkste!


Da denke ich „nur so ein armer Mensch wie ich sitzt heute am PC“ – doch ich habe mich getäuscht…

Endlich ist mein Text zu den Schwäbisch-Hällischen Landschweinen und Rudolf Bühler fertig, da sende ich natürlich gleich eine Kopie an ihn und an den Hoiserhof. Denn dort in Unterjoch habe ich nicht nur gute Bilder gemacht, sondern auch einige nette Stories eingebaut. Von Heidi!

Keine Stunde später habe ich bereits Antwort aus Wolpertshausen vom Sonnenhof.

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Rau oder Rauh oder doch eher wollig

Diesmal geht es um die – gar nicht so rauen – Rauhwolligen Pommerschen Landschafe.

Ich habe ja leider keine persönlich kennen lernen können – meine Zeit im Norden war doch recht knapp. Aber ich finde sie schon urig – diese Rauhwolligen Pommerschen, die ursprünglich aus Rügen und der näheren Umgebung kamen und mittlerweile in ganz Deutschland zu finden sind.

Und ich tue mich mit der Rechtschreibung schwer – Eigennamen sind ja eigentlich vom Hin und Her der Rechtschreibreform ausgenommen. Doch ich finde in der Fachliteratur beide Varianten (ungefähr gleichhäufig – da hilft also auch kein Publikumsjoker) – da bleibt natürlich nur der Telefonjoker mit direkter Nachfrage beim Zuchtverband.

„Rauh“ soll es werden – da sind sich die nordischen Jungs einig… und dies obwohl sie den Namen eigentlich gar nicht grundsätzlich lieben: „Wenn auf der Speisekarte Keule vom Rauhwolligen Pommerschen Landschaf steht, ist das leider wenig verkaufsfördernd. „Schnucken“ oder „Salzlamm“ – das klingt einfach leckerer…“

Stimmt natürlich – aber ich gehe mal davon aus, dass der Name Bestand haben wird.