Es werde Licht

Ü20, Ü30, Ü40-Parties … ja hören wir denn nie auf zu feiern?!

Ich glaube nicht 😉 und finde das auch nicht wirklich verwerflich. Nur weil wir keine Teenager mehr sind…

Bei der Rocknacht der Dießener AWO im Schackypark kamen die Familien ja teilweise noch gemeinsam an, aber dann teilten sie sich ratzfatz nach Altersgruppen (und in mancher dann gleich auch noch nach Jungs und Mädels) getrennt, im Gelände.

Die Ü40er rockten auf den Tanzboden der beiden Zelte zu den Klängen von BLANK aus Berlin ab. Zum Programm gehörten Rock-Klassiker der letzten vier Jahrzehnte (Allman Brothers, Fleetwood Mac, Black Crows, Beatles, Troggs und und und) – also genau das richtige für 40+.

Und die jüngeren sammelten sich in kleinen Gruppen und lagerten großwürfig verteilt im traumhaft illuminierten Landschaftspark. Mit Gänsehaut-Faktor wie manche meinten…

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Schuld war der Aceto Balsamico!

Und irgendwie natürlich auch Andrea, die drei Aceti (Plural von Aceto Balsamico 😉 ) zum Slow Food Fünfseenland Stammtisch mitgebracht hatte…und uns allen damit klar machte, wie groß die Unterschiede sind.

Die andere Andrea (ich scheine Andreas und Susannes zu sammeln – manchmal weiß ich selbst schon nicht mehr, welche ich meine :-)) hat das in ihrem Blog gleich aufgegriffen und gut auf den Punkt gebracht.

Und so sind vier von uns los – in Richtung Sauerlach. Wie unter Genießern üblich kamen wir natürlich nicht mit leeren Händen: Schafskäsecreme, selbst gebackenes Brot, verschiedene Rosenprodukte, Chutneys und frisches Gemüse hatten wir im Korb. Und unsere erste Tat vor Ort: den Laden umstrukturieren. Oder fast – jedenfalls brauchten wir irgendwie einen Tisch… denn es gab einfach viel zuviel zu probieren…

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Eine königlich, köstliche Kombination – mit Spargel

Weißer Spargel mal anders: ein schnelles Rezept für 2 Personen.

Natürlich muss ich auch hierbei den Spargel gründlich schälen (nichts ist nervender, als Spargelschalenreste) und schneide ihn dann in kurze, schräge Stückchen.

In einer Pfanne mit einer Mischung aus Olivenöl und Butaris brate ich den Spargel bei hoher Temperatur gründlich an…. das dauert ein Weilchen und man muss aufpassen, weil er ganz plötzlich bräunt. Aber das Spielchen kennt man ja schon von Pinienkernen & Co.

Dann salze ich ihn nicht übertrieben mit Meersalz und stelle die Spargelstücke beiseite (möglichst so, dass sie nicht zu starkt auskühlen – da darf man kreativ werden).

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Silvaner – Comeback der Spitzenklasse

350 Jahre Silvaner, das wird allerorts gefeiert und man hat hier in Bayern mitunter den Eindruck, dass der Silvaner eine fränkische Erfindung ist. Seit 1659 wird er nach eigenen Angaben in Castell`schen Domänenamt gepflegt und gilt natürlich als typischer Vertreter des fränkischen Weins.

Ich gebe ja zu, dass er für Franken (und Franken für ihn) wichtig ist, aber die Präsentation der Rheinhessen Connection hat mit dem Silvaner Workshop der Weinakademikerin Susanne Platzer alles in ein anderes Licht gesetzt. Für mich jedenfalls…

Rheinhessen ist mit ca. 26000 Hektar Rebfläche das größte Weinanbaugebiet Deutschlands. Boden, Klima und Relief sind die natürlichen Faktoren des Terroirs. Bedeutend für die Eigenschaften einer Weinbergslage ist die Form des Geländes und der Boden. Von seinem Nährstoff-, Wasser- und Lufthaushalt sowie der Erwärmbarkeit und Durchwurzelbarkeit werden Reben, Trauben und Wein entscheidend mitgeprägt.

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Die Wilden kommen

Nur wenige Tage bietet die Natur diese kostenlose Fülle für einen Drei-Sterne-Salat: die ersten zarten Blattspitzen von Löwenzahn, Brennnessel, Sauerampfer und Bärlauch, dazu zarte Blüten von Veilchen, Schlüsselblumen, Scharbockskraut und Gänseblümchen.

Doch man sollte nur sammeln, was man zweifelsfrei erkennt. Bei Spitzwegerich, Bachbunge und Hirtentäschel lichten sich die Reihen der Kenner doch schon deutlich. Ich lerne in jedem Jahr ein neues Kräutlein neu kennen und genießen. So erweitert sich der Speiseplan zusehends. Dieses Jahr: mal schau`n – noch hat sich keines in den Vordergrund gespielt… aber bei Andrea und Karin finde ich bestimmt eine Anregung. Falls mir nicht selbst eines beim Sammeln in die Finger fällt.

Und wem die Wilden doch zu wild sind, der kann ja ein paar der selbst gesammelten Blätter mit „normalem“ Salat kombinieren. So werden auch die Gerb- und Bitterstoffe, die viele wilde Kräuter enthalten (z.b. Spitzwegerich oder Schafgarbe) durch die Kombination mit milden Zutaten wie Äpfeln, Kartoffeln, Eiern (da haben wir ja wohl gerade alle noch ein paar harte Exemplare von Ostern übrig 🙂 ) gemildert.